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TASCHENBUCH
 
Mona Sander und Enno Moll ermitteln 18 - Friesendiebin
Verfasser: Sina Jorritsma (36)
Verlag: Klarant (702)
VÖ: 1. Dezember 2020
Genre: Kriminalroman (7842)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 165 (Kindle-Version)
Themen: Diebe (451), Hotel (772), Inseln (1805), Kommissare (2111), Leichen (2178), Ostfriesland (581)
Reihe: Mona Sander und Enno Moll ermitteln (18)
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der Schock auf Borkum ist groß, als das Zimmermädchen des Hotel Manninga die Leiche einer Frau entdeckt. Wer ist die Schönheit, die tot in einem derzeit unbewohnten Zimmer der Unterkunft liegt? Die Unbekannte war eine auffällige Erscheinung, und die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll begeben sich auf die Suche nach Zeugen, die sie in den letzten Tagen gesehen haben. Schon bald verdichten sich die Hinweise, dass die Frau als Diebin auf der Ostfriesischen Insel unterwegs war. Hatte sie es auf den Stern von Sumatra abgesehen? Das kostbare Diadem befindet sich im Besitz eines Gastes des Hotel Manninga, der ins Visier der Ermittler gerät. Doch auch Timo Manninga, der Sohn der Hotelbesitzerin, macht sich verdächtig...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
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     »Sie haben also die Tote gefunden?«, fragte die Kommissarin freundlich.
     Die Angestellte nickte und antwortete: »Ja, Zimmer Nummer acht ist ab heute gebucht, wir erwarten die Gäste mit der Nachmittags¬fähre. Frau Manninga wollte, dass ich noch einmal alles überprüfe, aber ich habe schon vor drei Tagen nach der letzten Abreise sauber gemacht.«
     »Ich verstehe. Kennen Sie die Person, die Sie entdeckt haben?«
     Das Zimmermädchen bekreuzigte sich und sagte: »Nein, bestimmt nicht. Wir haben nur wenige Gäste. Ich kann mir Gesichter gut merken.«
     Die Ermittlerin erkundigte sich nach dem Namen des Zimmermädchens. Sie hieß Agata Koslowski. Wie viele andere Hotelleriekräfte auf Borkum stammte sie aus Polen.
     »Wo ist Ihre Chefin?«, wollte Mona wissen.
     »Ich weiß nicht«, lautete die Antwort. »Frau Manninga hat die Polizei angerufen, seitdem habe ich sie nicht mehr gesehen.«
     Diese Information machte die Kommissarin stutzig. Wenn Mona ein Hotel besessen hätte, wäre sie bei einem Leichenfund garantiert vor Ort geblieben. Vielleicht gab es ja einen triftigen Grund dafür, dass die Eigentümerin fortgegangen war.
     »Und Sie sind sicher, dass Zimmer Nummer acht abgeschlossen war?«, vergewisserte die Kriminalistin sich.
     Agata Koslowski nickte eifrig. »Ja, das Schloss klemmt nämlich etwas. Man muss Kraft aufwenden, um den Schlüssel drehen zu können. Der Raum war ganz bestimmt nicht offen. Ich bin hineingegangen, und da habe ich die fremde tote Frau gesehen.«
     Das Zimmermädchen drehte sich zur Seite und schnappte nach Luft.
     »Wir werden später gewiss noch Fragen haben, aber das reicht für den Moment. Ich danke Ihnen«, sagte Mona. Sie folgte nun ihrem Kollegen, der das Hotelzimmer soeben betreten hatte. Grietje stand wie eine Schildwache vor der Tür.
     »Ich habe schon einen Arzt und die Spurensicherung angefordert«, verkündete die Polizeimeisterin.
     »Gut gemacht.«
     »Sollen wir nach möglichen Tatzeugen Ausschau halten?«, wollte Grietje wissen.
     Mona erwiderte: »Das kann Hinderk machen. Du bleibst bitte hier und sorgst dafür, dass kein Unbefugter den Leichenfundort kontaminiert.«
     Die Kommissarin streifte sich Latexhandschuhe über und betrat das Zimmer. Es war altmodisch eingerichtet, nur der kleine Flachbild¬fernseher an der östlichen Schmalwand schien erst vor wenigen Jahren angebracht worden zu sein. Die übrigen Möbel wirkten verwohnt, der Teppich war abgetreten. Dieses Hotel gehörte zweifellos nicht zu den besten Beherbergungsbetrieben der beliebten Nordseeinsel. Zwei Ölgemälde zeigten Segelschiffe, die den Stürmen trotzten. Das breite französische Bett war gemacht worden, die Decke und die Laken wirkten glatt und frisch.
     Nur die Leiche störte den ordentlichen Eindruck.
     Enno stand seitlich neben der Toten. Der wuchtige Ostfriese hatte sich vorgebeugt, wobei er seine Hände auf die Knie stützte. Er betrachtete die sterblichen Überreste der Frau, ohne dabei die Bettdecke oder ihren Körper zu berühren. Als der Oberkommissar seine Kollegin bemerkte, drehte er seinen Kopf in ihre Richtung.
     »Ich will dem Arzt nicht vorgreifen, aber der Tod wird wahrscheinlich innerhalb der letzten vierundzwanzig Stunden eingetreten sein.«
     »Ja, mit dieser Einschätzung dürftest du richtigliegen«, stimmte Mona zu. Sie betrachtete die Leiche nun ebenfalls genauer. Die Frau war nach Ansicht der Kommissarin zwischen dreißig und fünfunddreißig Jahren gewesen, also ungefähr in Monas Alter. Das Mordopfer trug ein langes elfenbeinfarbenes Abendkleid und Lackpumps, außerdem eine Halskette und einen teuer aussehenden Armreif. Das Haar war zu einer eleganten Hochsteckfrisur geformt worden. Ein Draht um den Hals gab einen Hinweis auf die Todesursache.
     »Der Mörder hat sie stranguliert«, meinte Enno. »Das ist ein leiser Tod, wenn man es richtig macht. Er wird gewusst oder vermutet haben, dass dieses Hotel sehr hellhörig ist. Der Täter wollte verhindern, dass die Frau um Hilfe rufen konnte.« ...
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