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KINDLE
 
Kinderklinik Weißensee 1 - Zeit der Wunder
Verfasser: Antonia Blum (1)
Verlag: Ullstein (1290)
VÖ: 30. November 2020
Genre: Familienepos (484) und Historischer Roman (4826)
Seiten: 432
Themen: Ärzte (956), Kinder (537), Krankenhaus (582), Schwestern (1228)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kinderklinik Weißensee 1 - Zeit der Wunder« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (21)     Blogger (6)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. April 2021 um 16:21 Uhr (Schulnote 2):
» Das Cover:
Das Cover hat mich sehr angesprochen. Der kleine Junge, der auf die Klinik schaut, spiegelt sehr gut die Zeit und die Geschichte. Eine gelungene Buchpräsentation.

Die Geschichte:
Das Buch entführt ins Jahr 1911, in die Kinderklinik Weißensee nahe Berlin und zu den beiden Waisenmädchen Marlene und Emma Lindow. Sie können ihr ganz besonderes Glück kaum fassen, als Lernschwestern nach Weißensee in die Kinderklinik gehen zu dürfen. Ein Privileg, das Waisenkindern normalerweise nicht zugestanden wird. Als sich die beiden verlieben und in komplizierte Situationen hineingeraten, entfremden sie sich zusehends. Erst als sie gemeinsam um das Leben eines kleinen Jungen kämpfen müssen, finden sie wieder zusammen. Den zahlreichen Problemen um die Zukunft und die Liebe allerdings, müssen sich die beiden jungen Frauen weiterhin stellen.
Meine Meinung:
Das Buch ist der erste Teil rund um die Kinderklinik in Berlin Weißensee. Die Protagonisten finde ich sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Marlene und Emma, als auch die zahlreichen anderen Figuren haben mich in ihren Charakteren überzeugt. Die Zeitgeschichte ist mit der Geschichte verwoben, allerdings ist der Schwerpunkt nicht vorrangig auf der Kinderklinik, sondern mehr auf dem persönlichen und privaten Leben der beiden jungen Frauen, zumindest in diesem ersten Band der Geschichte.
Gut und spannend beschrieben sind die Umstände und Lebensbedingungen der Zeit mit all den Problemen, sowie die damaligen medizinischen Gegebenheiten, die ihre Grenzen hatten. Kleine zeitgeschichtliche Unebenheiten, wie zum Beispiel die Zeitangabe über Volljährigkeit sind nicht von tragender Bedeutung. Antonia Blum schreibt in einer flüssigen und leicht verständlichen Sprache. Der Spannungsbogen wird durch die zahlreichen Perspektivwechsel hochgehalten.
Mein Fazit: Ein ist ein sehr interessantes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Meine Leseempfehlung spreche ich gerne aus.
Heidelinde von friederickes bücherblog«
  10      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 28. Februar 2021 um 23:01 Uhr (Schulnote 3):
» Aus den Anfängen der Kinderheilkunde

Berlin 1911: Die beiden Waisenmädchen Marlene und Emma Lindow beginnen ihre Lehre als Kinderkrankenschwestern in der Kinderklinik Weißensee. An Marlenes sechstem Geburtstag starb ihre Mutter, und seither hat die ältere Schwester immer für Emma gesorgt, getreu dem Versprechen, das Marlene der sterbenden Mutter gab. In der Ausbildung werden beide selbständiger, die enge Nähe zwischen den beiden verschwindet nach und nach. Beide gehen in ihrer Ausbildung auf und sind Feuer und Flamme für die neu gegründete Kinderklinik und für die kleinen Patienten, die dort behandelt werden.

Als historischer Roman angelegt, erzählt das Buch einiges über die Kinderklinik Weißensee, die es tatsächlich gab, wie die Autorin Antonia Blum in ihrem Nachwort erläutert. Die Geschehnisse um die Schwestern Lindow sind jedoch Fiktion, auch wenn sie gut in die historischen Gegebenheiten eingebettet werden. Es wird auch immer wieder Bezug genommen auf den medizinischen Stand der damaligen Zeit. Die Erzählung spielt in den Anfängen der Kinderheilkunde, bis dahin wurden Kinder als kleine Erwachsene gesehen und auch so behandelt. Doch durch die beiden Männer, in die sich die beiden Schwestern verlieben, gerät das Buch auch zu einem Liebesroman, der immer mal wieder droht im Kitsch zu versinken. Mir hätte es besser gefallen, wenn der Schwerpunkt der Geschichte mehr auf dem historischen Hintergrund gelegen wäre.

Wer gerne in einem Gefühlsbad versinkt, eingebettet in einen historisch fundierten Rahmen, wird in diesem Buch einen guten Schmöker für sich finden. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen, die ich auf 4 Sterne aufrunde.«
  12      1        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 28. Februar 2021 um 19:11 Uhr (Schulnote 1):
» Ein toller historischer Roman

Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.

„Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder“ hat mich mit Cover und Klappentext angezogen und das Buch hat gehalten, was diese Kombination verspricht.
Direkt vorweg muss ich sagen, dass die Autorin einen richtig tollen Schreibstil hat, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen.
Wir begleiten Marlene und Emma auf ihrem Weg vom Waisenhaus in die Kinderklinik, wo sie ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester absolvieren sollen. Beide Figuren waren mir sofort sehr sympathisch. Ich habe mich gefreut, ihren Weg zu begleiten.
Richtig gut gefallen hat mir die Entwicklung die die Zwei machen. Emma mausert sich zu einer sehr guten Krankenschwester und Marle neigt mit ihrem Wissensdurst in Richtung eines Medizinstudiums. Natürlich funken auch noch zwei Herren dazwischen.
Den besonderen Charme erhält die Geschichte natürlich durch das Thema Kindermedizin aber auch durch die Zeit in der das Buch spielt. Die Autorin hat die Umstände Anfang des 20. Jahrhunderts sehr gut recherchiert und in ihr Buch eingefügt
Egal ob medizinische Dinge oder das Verhalten der Frauen und Männer in dieser Zeit ist unglaublich realistisch und detailgetreu dargestellt. Eine richtige Zeitreise.
Das ganze Buch ist wirklich spannend und es hat mir viel Spaß gemacht, die ganze Entwicklung mitzuverfolgen.
Für jeden, der gerne historische Romane liest, eine große Empfehlung!«
  14      0        – geschrieben von LadyIceTea
 
Kommentar vom 23. Februar 2021 um 16:52 Uhr (Schulnote 2):
» Nachdem ihre Mutter gestorben ist, wachsen die Schwestern Marlene und Emma Lindow im Waisenhaus auf. Als sie dann auf eigenen Füßen stehen müssen, empfinden sie es als größtes Glück, dass sie einen der begehrten Ausbildungsplätze als Kinderkrankenschwester an der Kinderklinik Weißensee bekommen. Es wird kein leichter Weg. Marlene wird schon bald klar, dass sie gerne Medizin studieren möchte, um Ärztin zu werden. Emma ist nicht so forsch wie ihre Schwester und so entfernen sich die beiden immer mehr voneinander.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitelüberschriften zeigen an, wo und wann das jeweilige Kapitel spielt. Zwischendurch wird die Geschichte durch Tagebucheinträge und Briefe vertieft.
Die Schwestern müssen Höhen und Tiefen erleben. Als Waisen müssen sie sich besonders anstrengen und trotzdem lässt man sie das spüren. Sie haben so lange zusammengehalten, daher hat es mir leidgetan, dass sie sich immer mehr entfremden. Beide aber kümmern sich aufopferungsvoll um ihre kleinen Patienten. In der Liebe müssen auch beide mit Enttäuschungen fertig werden. Aber auch die vielen anderen Personen sind gut und authentisch dargestellt.
Der Roman spielt in einer Zeit, als die Standesunterschiede noch große Bedeutung haben. Die Frauen in der Zeit haben es nicht leicht, wenn sie ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Man erwartet, dass sie heiraten und sich um Familie und Heim kümmern. Ich fand es auch sehr interessant, etwas über die Kinderheilkunde in jener Zeit zu erfahren.
Mir hat dieser Roman gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.«
  10      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 8. Januar 2021 um 14:07 Uhr:
» Das Cover des Buches hat etwas düsteres aber auch etwas wunderschönes. Letztendlich wenn man das Buch gelesen hat, kann man das Cover auch sehr gut verstehen.

Inhalt:
Das erste Kinderkrankenhaus Berlins und zwei junge Frauen, die sich aufopferungsvoll um ihre kleinen Patienten kümmern

Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat meine Erwartungen noch übertroffen. Sehr detailliert und realistisch werden die Geschehnisse in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts beschrieben. Die Geschichte der beiden Waisenmädchen zieht einen förmlich in den Bann. Man fiebert regelrecht mit, was aus ihrem Leben wird. Und man rätselt, wer denn der Gönner ist, der den beiden Schwestern die Ausbildung in diesem hoch angesehenen Krankenhaus ermöglicht. Auch die Schwierigkeiten und das Mobbing, dem die beiden Schwestern ausgesetzt sind, wird sehr gut dargestellt. Zur damaligen Zeit hatten Waisenkinder in der Regel keine Chancen. Die beiden Schwestern Marlene und Emma sind mir regelrecht ans Herz gewachsen und ich freue mich wahnsinnig auf den zweiten Teil, denn ich möchte einfach wissen, wie das Leben der beiden weitergeht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und sehr informativ. Besonders gefallen hat mir, das immer im Wechsel aus der Sicht der beiden Schwestern berichtet wird.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung, volle 5 Sterne.«
  16      0        – geschrieben von dartmaus
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