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Joona Linna 8 - Der Spiegelmann
Verfasser: Lars Kepler [Alexander Ahndoril] (9) und Lars Kepler [Alexandra Coelho Ahndoril] (9)
Verlag: Bastei Lübbe (3614)
VÖ: 27. November 2020
Genre: Kriminalroman (10122) und Thriller (7866)
Seiten: 627 (Gebundene Version), 608 (Taschenbuch-Version), 529 (Kindle-Version)
Original: Spegelmannen
Themen: Hypnose (48), Kommissare (2914), Mädchen (3375), Mord (7712), Schüler (292), Schweden (543), Stockholm (168), Trauma (211), Verschwinden (2513), Zeugen (421)
Reihe: Joona Linna (8)
Charts: Einstieg am 5. Dezember 2020
Zuletzt dabei am 12. Dezember 2020
Erfolge: 2 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 8)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (7)     Blogger (7)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 29. Januar 2021 um 16:01 Uhr (Schulnote 2):
» "Das Böse lauert nicht im Dunkel der Nacht, es lauert in den Tiefen der menschlichen Seele." (Titus Lenk)
Auf dem Weg zu sich nach Hause verschwindet die Schülerin Jenny Lind. Eine Schulkameradin sieht zwar, wie sie entführt wird, kann jedoch selbst nicht mehr eingreifen. Einige Jahre später findet man Jenny ermordet auf einem Spielplatz in Stockholm wieder. Die inzwischen junge Frau wurde kopfüber an einem Klettergerüst hingerichtet. Joona Linna ist für den Fall zuständig und über die Tatweise entsetzt, er weiß die Zeit läuft gegen ihn. Durch eine Zeugenaussage erfahren sie, dass noch weitere Personen die Tat gesehen haben. Jedoch ausgerechnet einer dieser Zeugen ist selbst durch einen Verlust in der Familie traumatisiert und psychisch angeschlagen. Eine Befragung bringt Joona nicht weiter, weshalb er Erik Maria Bark den Hypnotiseur bittet, ihm behilflich zu sein. Jedoch eine Hypnose unter diesen Umständen ist nicht gerade einfach. Wird es ihnen gelingen, etwas Näheres über die Nacht von Jennys Ermordung zu erfahren? Joona jedenfalls ist sich ziemlich schnell sicher, das Jenny nicht das einzige Opfer dieses Täters war.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist für mich das erste des schwedischen Autorenduos, die als Lars Kepler bekannt geworden sind. "Der Spiegelmann" ist inzwischen der achte Band der Joona Linna Reihe. Trotz allem kam ich gut damit zurecht, dass ich die anderen Bücher der Reihe nicht kannte. Der Schreibstil ist recht anspruchsvoll, informativ, unterhaltsam und ausführlich, wie ich es bisher meistens von skandinavischen Krimis kenne. Durch die verschiedenen Handlungsstränge lerne ich dabei nicht nur den Täter und seine Opfer kennen, sondern ebenfalls den Ermittler und seine Arbeitsweise. Joona Linna ist einer vom Leben gezeichneter Ermittler, der selbst und seine Familie schon viel durchgemacht haben. Leider fehlt mir in diesem Zusammenhang die weiteren Details, da ich das Wissen um die Geschehnisse der Vergangenheit nicht kenne. Hier spüre ich eben dann doch, dass es eine Reihe ist. Joona scheint inzwischen sogar so weit zu sein, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. Doch der Fall um Jennys Entführung vor Jahren hat ihn nie ganz losgelassen. Die Ereignisse um Jenny und was im Laufe der Jahre weiter mit ihr geschah, erfahre ich leider nur ansatzweise. Dafür erlebe ich das ganze Grauen der Gegenwart umso detaillierter und brutaler. Das Schicksal dieser Mädchen wird hier recht drastisch dargestellt und mir ist sofort klar, das hier krankhafte Mächte am Werk sind. Jedoch bis zum Ende der Geschichte war ich mir nicht im Klaren, welches Ausmaß das Ganze noch annimmt. Alles rund um die Entführung und Gefangenschaft der Mädchen ist hier gut ausgearbeitet, ebenso wie das Schicksal um Alice und ihre Mutter. Allerdings hat dieses Buch auch ein paar Schwächen. Besonders schlecht empfinde ich, dass die Handlung teils unnötig in die Länge gezogen wird und dadurch immer wieder an Spannung verliert. Anscheinend mögen die Skandinavier sehr ausführliche Kriminalgeschichten. Zudem kommt mir Joona Linna manchmal so vor, als wäre er der einzige Ermittler ist der diesen Fall lösen kann. Dadurch wirkt er auf mich wie ein John McClane aus "Stirb langsam", der alles schafft und selbst wenn er verletzt wird, sofort wieder aufstehen kann. Zum Beispiel wird er schwer verletzt, liegt kurz in der Klinik und ist danach sofort wieder voll einsatzfähig. Dies wirkt auf mich vereinzelt doch sehr fragwürdig und übertrieben. Ebenso konnte ich nicht verstehen, dass er meistens alleine agiert. Der Täter hingegen und sein Tun hingegen wird hier sehr gut dargestellt und vermittelt. Selbst wenn ich meiner Ansicht nach zu wenig über seine Motivation erfahren habe. Die Charaktere selbst sind dabei überaus gut durchdacht, sodass ich mich in einige ganz gut hineinversetzen kann. Leider bleiben ein paar von ihnen jedoch recht flach, was mich angesichts des ausschweifenden Schreibstils doch etwas verwundert. Alles in allem war es ein gut durchdachter, psychisch starker Krimi mit sehr guten, detaillierten Ermittlungen. Allerdings auch mit übermäßiger viel Länge, was der Spannung und meinem Lesefluss etwas geschadet hat. Von mir gibt es darum nur 3 1/2 von 5 Sterne für das Buch.«
  21      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 9. Dezember 2020 um 16:34 Uhr (Schulnote 2):
» Jenny Lind wird auf dem Nachhauseweg von der Schule entführt. 5 Jahre später wird ihre Leiche entdeckt. Auf einem Spielplatz an einem Gerüst erhängt. Sie muß noch gelebt haben, als mindestens ein Zeuge den Vorgang beobachtet hat, ohne einzuschreiten. Warum hat er nicht geholfen? Als bei der Obduktion eine Art 'Brandzeichen' entdeckt wird, ruft es Joona Linna auf den Plan. Gab es vielleicht schon andere Todesfälle von jungen Mädchen, welche auch dieses Merkmal aufwiesen?
Er bekommt heraus, wer der Zeuge am Spielplatz war. Ein psychisch kranker Mann, dessen Stieftochter als vermisst gilt. Bei einem Eisangelunfall verschwunden. Die letzten Jahre hat er in einer Klinik verbracht und kann sich nicht zu dem aktuellen Ereignis äußern. Ob der Hypnotiseur Erika Maria Bark weiterhelfen kann?
Beim Spiegelmann handelt es sich um den achten Band der Reihe um den Kommissar Joona Linna. Das Buch hat über 600 Seiten und ist sehr flüssig und sehr spannend geschrieben, sodass die Handlung nur so dahinfliegt. Allerdings gab es im Innenteil schon Längen und unnütze Nebenschauplätze. Insgesamt hat es oft sehr brutale, blutige Handlungen - nichts für schwache Nerven. Zum Glück spielt hier mein Kopfkino nicht so gut mit, sodass ich diese Handlungen lesen, aber auch gut ausblenden kann.
Bei einem fulminanten Showdown führen die Autoren (Lars Kepler ist das Synonym für ein schwedisches Autoren Duo) die einzelnen Handlungsstränge zusammen, wobei mir ein paar Sachen zwar unlogisch erscheinen, aber mich nicht ratlos zurücklassen.
Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und konnte dabei feststellen, dass die Meinungen bei diesem Buch doch sehr gespalten waren.
Ich freue mich schon auf weitere Fälle dieser spannenden Reihe.«
  9      0        – geschrieben von Knopf
Kommentar vom 4. Dezember 2020 um 22:02 Uhr (Schulnote 2):
» Auf der Jagd nach Caesar

Auf einem Spielplatz wird die Leiche von Jenny gefunden. Sie wurde vor fünf Jahren entführt und alle Spuren verliefen damals im Sande. Joona Linna ist überzeugt, dass Jenny nicht das einzige Opfer eines Psychopathen ist und macht sich auf die Suche nach Spuren. Anhand von Überwachungskameras wird Zeuge gefunden, doch dieser leidet an psychischen Problemen und kann sich an nichts erinnern. Kann der Hypnotiseur Erich Maria Bark da weiterhelfen?

Bei diesem Thriller handelt es sich mittlerweile um den 8. Fall von dem Ermittler Joona Linna. Das Buch kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden, doch durch das Einstreuen von Details aus den Vorgängerbänden fehlt es beim Lesen manchmal an Zusammenhängen mancher Details.

Der Schreibstil des Autorenduo's aus Schweden ist sehr spannend, brutal und manche Szenen etwas zu detailliert für schwache Nerven. Die Story wechselt zwischen den Ermittlungen, dem Leben vom Augenzeugen Martin und seiner Partnerin Pamela und dem Martyrium der entführten jungen Mädchen auf einer Nerzfarm. Die dargestellten verschiedenen Charaktere wurden hier sehr gut bildlich beschrieben.

Einige Handlungen empfand ich allerdings als überflüssig und teilweise unrealistisch, so z.B. einige Szenen im Mittelteil wo mir die Notwendigkeit für die Story verborgen blieb.

Der Showdown zum Schluss war zwar nochmal sehr temporeich, dadurch kamen aber einige Erläuterungen zum Fall abhanden. Hier wurden gekonnt falsche Fährten gelegt, sodass mich die Auflösung doch ein wenig erstaunt hat.

Fazit: Ein mega spannender Thriller, den man nicht so leicht aus der Hand legen kann.«
  10      1        – geschrieben von gerlisch
Kommentar vom 2. Dezember 2020 um 18:11 Uhr (Schulnote 2):
» Auf dem Heimweg verschwindet die Schülerin Jenny Lind spurlus. Jahre später findet man ihre Leiche auf einem Spielplatz mitten in Stockholm, erhängt am Klettergerüst. Es gleicht einer Machtdemonstration. Wer tut so etwas? Kommissar Joona Linna übernimmt den Fall. Er kann einen Zeugen aufspüren, der scheinbar die Tat in der Nacht gesehen haben muss. Doch der Zeuge ist schwer traumatisiert und spricht nicht... und so bittet Joona den Hypnotiseur Erik Bark um Hilfe.

Bei "Der Spiegelmann" handelt es sich um den 8. Teil der Reihe um Kommissar Joona Linna. Für mich war es der erste Band vom Autorenduo Kepler. Den Thriller kann man ohne Vorkenntnisse lesen, da der Fall in sich abgschlossen ist. Allerdings fehlt einem dann nur die Vorkenntnisse um die private Entwicklung von Joona.

Der Schreibstil gefiel mir richtig gut. Er lässt sich flüssig lesen und ist sehr temporeich. Durch die sehr detaillierten Beschreibungen kann man sich alles sehr gut bildlich vorstellen. Einige Szenen sind richtig krass und brutal und an dieser Stelle nichts für Zartbesaitete. Ich mag solche Szenen richtig gerne wenn es heftig zu geht.

Sehr gut gefallen haben mir auch die verschiedenen Handlungsstränge, die nach und nach zu einander geführt haben. Auch die Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Strängen und Charakteren haben für viel Spannung gesorgt.

Die Handlungsorte und Protagonisten waren richtig lebenig beschrieben. Es war, als wenn ein Film vor meinen Augen abläuft. Die Protagonistin Pamela hat mir nicht so gefallen. Durch ihre Handlungen wurde sie mir recht unsympatisch.

Allerdings waren einige Szenen etwas zu überzogen. Mir schien es als wenn sie irgendwelche Lücken ausfüllen sollten, denn sie waren recht unbedeutsam für den eigentlichen Fall. Am Ende fand ich auch einige Erläuterungen nicht so ganz schlüssig und auch einige offene Fragen zu den Charakteren sind geblieben, was ich nicht so gut fand.

Mein Fazit:
Temporeich, brutal, krass - ein super, mit kleinen Abstrichen, gelungener Thriller. Lohnt sich zu lesen.«
  15      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 28. November 2020 um 15:32 Uhr (Schulnote 2):
» Auf dem Heimweg von der Schule verschwindet Jenny Lind spurlos. Jahre später wird sie erhängt am Klettergerüst auf einem Spielplatz in Stockholm gefunden. Kommissar Joona Linna ist erschüttert, dass der Täter seine Macht so offensichtlich darstellt. Er ist überzeugt, dass Jenny nicht das einzige Opfer des Mörders ist. Als ein mutmaßlicher Zeuge ausfindig gemacht werden konnte, stellt sich heraus, dass er sich nicht erinnern kann. Er muss ein Trauma erlitten haben. Der Hypnotiseur Erik Maria Bark soll helfen.
Dies ist der achte Band der Reihe um den Kommissar Joona Linna.
Ich mag die Thriller des Autoren-Duos Lars Kepler und war auch auf diesen Band sehr gespannt. Doch konnte mich dieser Thriller nicht so überzeugen, wie die Vorgängerbände. Natürlich ging es auch hier wieder spannend zu. Auch die bei Lars Kepler gewohnte Brutalität war da, doch habe ich den Eindruck, dass es immer mehr darum geht, noch eins draufzusetzen.
Verschiedene Handlungsstränge und häufige Perspektivwechsel bringen viel Spannung und Tempo. Auch sorgten falsche Spuren dafür, dass man sich bis zum Ende nicht sicher sein kann. Aber bin ich der Meinung, dass manches hätte gestrafft werden können und einige Stränge nicht so von Bedeutung für den Fall waren.
Ich mag Joona Linna, der sich gut in Täter hineinversetzen kann, aber auch er kann irren. Sein Privatleben leidet unter seinem Job, doch Valeria sieht das gelassen, Linnas Tochter aber nicht. Dieses Mal habe ich Saga Bauer vermisst, die immer noch sehr angeschlagen ist nach dem letzten Fall. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut und individuell dargestellt. Natürlich gibt es auch Personen, die einem unsympathisch sind, hier aber waren wirklich schreckliche Leute dabei, die keinerlei Mitgefühl kannten. Mir haben die entführten Mädchen so leidgetan, die in einer hoffnungslosen Situation stecken.
Ein spannender, aber auch harter und brutaler Thriller.«
  15      1        – geschrieben von buecherwurm1310
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