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Kate Marshall 1 - So blutig die Nacht
Verfasser: Robert Bryndza (4)
Verlag: Bastei Lübbe (3075)
VÖ: 27. November 2020
Genre: Thriller (6848)
Seiten: 480 (Broschierte Version), 408 (Kindle-Version)
Themen: Gefängnis (570), Leichen (2182), Mädchen (2662), Serienmörder (957), Trauma (172), Verschwinden (1963)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Serienmörder der "Nine Elms Cannibal" totet vor 16 Jahren auf brutale Weise junge Frauen. Inzwischen sitzt er in einer psychischen Klinik in Haft, nachdem ihn Kate Marschall zur Strecke gebracht hat. Doch 16 Jahre später gibt es erneut wieder tote Frauen, die auf diesselbe bestialische Weise ums Leben gekommen sind wie damals. Wie kann das sein, wo doch der Täter in Haft sitzt?
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Es war mal wieder an der Zeit, ein Buch im Rahmen unseres »Projekts 10« zu thematisieren, was bedeutet, dass eine Reihe unserer Mitarbeiter - in diesem Fall vier an der Zahl - gleichzeitig die ersten (etwa) zehn Seiten eines Buchs angelesen hat, um anschließend zu entscheiden, ob sie anhand dieses Einstiegs gewillt wären, das gesamte Buch zu lesen. In diesem Fall haben wir uns für einen Thriller entschieden.

Das Buch

Der in England geborene, weit herumgekommene und inzwischen mit seinem Mann in der Slowakei lebende Autor Robert Bryndza sorgte mit seiner Reihe über die Ermittlerin Detective Erika Fosters international für Furore: In zwei Dutzend Sprachen wurden die Bücher übersetzt. »So blutig die Nacht«, das Ende November im Lübbe Verlag erschienen ist, markiert nun den Beginn einer neuen Reihe, in der eine neue Spürnase - die einst ehrgeizige Polizistin Kate Marshall - an den Start geht. Das 481 Seiten starke Werk kostet fünfzehn Euro, für die E-Book-Version sind 6,99 Euro zu zahlen. Dabei handelt es sich um einen vorübergehenden Einführungspreis, später wird das E-Book 11,99 Euro kosten. Eine 12:46 Stunden lange ungekürzte Hörbuchausgabe wurde von Schauspielerin und Sprecherin Chris Nonnast eingelesen.

Das »einst« haben wir eingeschoben, da sechzehn Jahre vergangen sind, seitdem Kate Marshall eine Begegnung mit einem Serienkiller nur haarscharf überlebte. In Folge des damals erlittenen Traumas hängte sie ihre Polizeischuhe an den Nagel. Nun wird sie wieder mit ihren Erinnerungen an den Mörder konfrontiert, da sie vom Vater eines Mädchens, das zwei Jahrzehnte zuvor verschwand, um Hilfe gebeten. Obendrein wird eine Frauenleiche gefunden, die genauso aussieht, als sei sie vom »Nine Elms Killer« (im Text dann »Nine Elms Cannibal«) ermordet worden. Dieser sitzt seitdem jedoch im Gefängnis.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch setzt im Herbst des Jahres 1995 ein, was offensichtlich noch vor dem Zwischenfall ist, der das Leben und die Karriere von Kate Marshall so erschütterte, denn man begegnet ihr als »Detective Constable« Marshall. Nach einem anstrengenden Tag vor Gericht erhält sie einen Anruf ihres Chefs, der ihr mitteilt, dass eine Leiche in einem Park gefunden wurde, und dass vieles auf den Nine Elms Cannibal hindeutet. Der Chef teilt ihr mit, dass er sie vor dem Bahnhof abholen wird. Dort wird Kate von einem Mittfünfziger bedrängt, der sie offensichtlich für eine Prostituierte hält (bzw. ihr zumindest Geld für sexuelle Gefälligkeiten anbietet). Kate reagiert versteift auf ihn und wirkt überfordert. Erst als ihr Chef zur Stelle ist, hält sie dem Mann ihren Dienstausweis entgegen. Anschließend fahren sie und ihr Chef zum Tatort, wo der misshandelte Leichnam der Frau unter die Lupe genommen wird - ein Anblick, der Kate abermals stark aufwühlt und sie noch erschöpfter macht.

Fazit

Bis hierhin erweist sich das Buch als ... nun, drücken wir es mal vorsichtig aus: ein wenig althergebracht. Dafür, dass die »ursprüngliche« Kate Marshall schon im Klappentext als ehrgeizig beschrieben wird, ist ihre Reaktion auf den Mann, der sie am Bahnhof belästigt, eigentümlich unbeholfen. Natürlich ist das Ansinnen nachvollziehbar - in dem Moment, in dem man Charaktere gleich angreifbar macht und offenbart, dass sie Schwächen haben, wirken sie markanter und haben - was gerade für Reihen relevant ist - Entwicklungspotenzial. Allerdings hat man das in der gleichen Form inzwischen auch schon ein paarmal zu oft gelesen. Die übrigen Seiten wirken dann wie »Standard-Polizeiarbeit«, also auch nicht unbedingt so, als würde man unbedingt weiterlesen wollen.
Um auf den Geschmack zu kommen, reicht es bei »So blutig die Nacht« deshalb nicht aus, sich an unser übliches »Projekt-10-Prinzip« zu halten, man muss stattdessen noch ein wenig weiterlesen. Der 1995er-Abschnitt des Romans umfasst fünf kurze Kapitel, und so viel kann man schon mal vorwegnehmen: Es kommt bereits darin zu einem großen Twist, mit dem man ganz und gar nicht rechnen kann, der sich gewaschen hat, und der den Leser dazu bringt, zu mutmaßen, dass Robert Bryndza hier doch ein Buch abgeliefert hat, das sich sehr wohl von Thriller-Standardkost abhebt.
Hätten wir uns komplett an das Zehn-Seiten-Konzept unserer Reihe »Projekt 10« gehalten, dann hätte keiner unserer Anleser Lydia Neidhardt, Nadine Wagner, Sebastian Leder und Yvi Leutbecher das komplette Buch gelesen. Nach der Lektüre der kompletten ersten fünf Kapitel haben sich die beiden Erstgenannten hingegen entschlossen, den Thriller als Ganzes zu schmökern, und so werden wir demnächst eine Rezension für euch zur Verfügung haben.
– geschrieben am 12. Dezember 2020
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