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TASCHENBUCH
 
Wir sind für die Ewigkeit - Hoffnung
Verfasser: Astrid Töpfner (4)
Verlag: Eigenverlag (18409)
VÖ: 25. November 2020
Genre: Historischer Roman (4614) und Romantische Literatur (22144)
Seiten: 426 (Taschenbuch-Version), 323 (Kindle-Version)
Themen: Francisco Franco (6), Frankreich (697), Spanien (156), Spanischer Bürgerkrieg (14)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Die Geschichte Spaniens ist nicht etwas, das in Deutschland, Österreich oder der Schweiz weit oben auf dem Lehrplan steht. Ich wusste zwar, dass es im letzten Jahrhundert einen Bürgerkrieg gegeben hat und dass mit Francisco Franco jahrelang ein Diktator über das Land geherrscht hat. Aber obwohl ich doch bereits seit vielen Jahren selbst in Spanien lebe, kannte ich bis vor kurzem keine Details darüber, wie sehr die Bevölkerung zwischen 1939 und 1975 gelitten hat.

Durch Gespräche mit Freunden habe ich erst von der retirada erfahren, der Flucht von über einer Viertelmillion Spanier, hauptsächlich aus Katalonien, die im Februar 1939 nach Frankreich flohen, nachdem Barcelona in die Hand der Nationalisten gefallen war. Dass hunderttausende Menschen monate- und jahrelang in provisorischen Flüchtlingslagern an den Stränden Südfrankreichs ausharren mussten. Davon, was es bedeutete, in einer Diktatur zu leben, in der bereits ein falsches Wort ausreichen konnte, um verhaftet oder gar erschossen zu werden. Ich begann, darüber zu lesen, zu recherchieren und nachzufragen, und daraus entstand die Idee, die Spanien-Saga zu schreiben.

Der erste Teil - Hoffnung - beschäftigt sich mit der Geschichte der jungen Mercedes, die mit ihrer Familie aus Barcelona flüchtet, nachdem die Stadt von den Nationalisten unter Franco eingenommen wurde. Sie verliert alles, was ihr lieb und teuer ist, und kehrt erst Jahre später nach Spanien zurück, in der Hoffnung, neu anfangen zu können. Doch dann klopfen die Geister der Erinnerung an ihre Tür. Nicht ganz ungefährlich, denn in einer faschistischen Diktatur bleibt kein Fehltritt ungesühnt ...

Atmosphärisch und bildhaft geschrieben verwebt der Roman geschickt Fiktion und Tatsachen, bezieht historische Persönlichkeiten mit ein und wartet mit der einen und anderen überraschenden Wendung und Entwicklung auf.
Er wendet sich an Leserinnen und Leser, die gerne in die Epoche der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abtauchen.

Zitate aus dem Buch:

Die Straße in Richtung Norden war voller Menschen, die, je nachdem wie lange sie bereits unterwegs waren, noch forsch marschierten oder müde schlurften. Ein Fluss aus dunklen Mänteln und dunklen Gedanken.

Sie suchte ihr Spiegelbild in seinen grauen Augen, aber sie sah nur zerbrochenes Glas. Sie wollte, sie könnte eine Handvoll Licht packen und tief hinein in seine Seele stecken.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Astrid Töpfner für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Astrid Töpfner gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Januar 2021 um 9:36 Uhr (Schulnote 1):
» Die 16-jährige Mercedes lebt mit ihrer Familie in Barcelona. Der spanische Bürgerkrieg zwingt sie mit Mutter und Bruder 1939 zur Flucht, bei der sie voneinander getrennt werden. Mercedes lernt den älteren Agustì kennen und lieben. Sie leben fortan gemeinsam in einem Internierungslager in Frankreich in dem sie zunächst Fuß fassen und sich dann unter dramatischen Umständen aus den Augen verlieren.

Mercedes geht nach Spanien unter dem Faschisten Franco zurück um eine neue Heimat zu finden. In einem kleinen Dorf an der Costa Brava lernt sie Luis kennen. Sie heiraten und gründen eine Familie. Dann steht plötzlich Agustì vor ihr. Wie wird sie sich entscheiden? Holen sie ihre verloren geglaubten Gefühle wieder ein?

Mit dem historischen Roman “Wir sind für die Ewigkeit – Hoffnung” hat Astrid Töpfner den Auftaktroman zu ihrer 3-teiligen Spanien-Saga herausgebracht, der am 25. November 2020 erscheint. Das moderne und bildschöne Cover zeigt eine hübsche, junge Frau mit blauem Kleid, rotem Hut und einem Koffer in der Hand umgeben von hohen, alten und hellen Häusern. Der Buchtitel ist in blau gehalten. Der Name der Autorin über dem Titel gut sichtbar. Auf dem Koffer finden wir den Hinweis, dass es sich um eine Spanien Saga handelt.

Frau Töpfner erzählt uns die Geschichte aus der Sicht von Mercedes. Ihr atmosphärisch dichter und bildhafte Schreibstil hat mich vom ersten bis zum letzten Wort in ihren Bann gezogen. So war ich Zeuge bei allen Geschehnissen die Mercedes passiert sind und bei allen Gedanken, die sie hatte. Mit ihr habe ich die Flucht, die Angst, die Verzweiflung, den Verlust, die Ohnmacht, den Hunger, den Hass, die Freundschaft, den Zusammenhalt und die Liebe erlebt. Ich war Zeuge von unsäglich schlechten hygienischen Bedingungen im Lager und habe die Schwierigkeiten durch die mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Sachgütern miterlebt. In diesem Roman ist kein einziges Kapitel langweilig. Er beginnt mit einem Paukenschlag und bleibt bis zum Schluss spannend. Viele Punkte klären sich. Einige bleiben offen. Ich bin mir sicher, dass wir dazu mehr in Band 2 oder in Band 3 erfahren werden.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, denn dieser Roman geht unter die Haut. Mir hat er viele Gänsehautmomente gebracht und mich manchmal zu Tränen gerührt. Dabei habe ich noch einiges über die spanische Geschichte gelernt und verstehe die innerspanische Problematik inzwischen deutlich besser. Dabei war er so spannend, dass ich ihn nicht aus der Hand legen mochte, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.«
  15      0        – geschrieben von tansmariechen
Kommentar vom 2. Dezember 2020 um 8:47 Uhr (Schulnote 1):
» Hat mir wieder sehr gut gefallen! Ich liebe den Schreibstil von Astrid Töpfner, er ist gut zu lesen und dennoch anspruchsvoll; ich weiß nicht, wie sie es schafft, aber ihre Worte verwandeln sich bei mir direkt in Gefühle und Empfindungen. Ich spüre die Kälte und den Wind und den Sand, rieche das Meer, und die Liebesgeschichte in dem Roman zerrt an meinem Herzen. Ich habe gehört, es sollen noch mehrere Bände folgen - ich freue mich jetzt schon auf jeden einzelnen davon!«
  6      0        – geschrieben von vicki82
Kommentar vom 28. November 2020 um 20:39 Uhr (Schulnote 1):
» Sehr eindringlich, authentisch, ich hatte das Gefühl, mittendrin zu stehen. Eine Geschichte, über der immer ein Hauch der Melancholie schwebt, manchmal fast poetisch anmutende Sätze, dann wieder im krassen Gegensatz dazu Bilder einer Zeit, von der wir nicht viel wissen. Flucht, Internierungslager, das Leben in einer Diktatur, in der schon ein falscher Satz dazu führen kann, verhaftet zu werden. Und dennoch ist es auch die Geschichte einer Liebe, einer tiefen, bewegenden Liebe, die diese zwei Menschen zwar nicht immer ganz moralisch korrekt agieren lassen, aber immer aus der Verzweiflung ihres Herzens heraus. Ich hatte Gänsehaut und Tränen in den Augen beim Lesen!
Geschichte und Fiktion sind perfekt miteinander verwebt, dafür war bestimmt viel Recherche notwendig.
Unbedingt lesen!«
  5      0        – geschrieben von mondblume
Kommentar vom 27. November 2020 um 21:49 Uhr (Schulnote 1):
» Meine Meinung
>> Wir sind für die Ewigkeit - Hoffnung << entführt uns in eine Zeit voll Trauer und Schmerz. Aber auch an einer jungen Liebe dürfen wir teilhaben.

Wir lernen Mercedes kennen, mit nur 16 Jahren übernimmt sie eine große Verantwortung und auch Last für ihre Familie. Sie begibt sich mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Felix in den Flüchtlingsstrom, der die Heimat verlässt, weil ein Einzelner ihr Heimatland beherrschen will. Der Diktator entscheidet darüber, welche Sprache gesprochen wird und was mit Andersdenkenden passiert.

Die Protagonisten sind alle, ob sie eine große Rolle oder nur eine Nebenrolle in der Geschichte haben, sehr bildhaft und gefühlvoll beschrieben.

Mercedes, sie steht für die starken Frauen in dieser schweren Zeit, sie ist authentisch. Ihre Gefühlswelt dürfen wir hautnah erleben, mit allen Höhen und Tiefen.

Augusti, er ist ein großer Halt für Mercedes, doch plötzlich hat er zum eigenen Überleben die Seite gewechselt.

Luis, er liebt Lucia über alles, aber leider teilt er sein Geheimnis nicht mit ihr. Er ist gutgläubig und setzt das Leben seiner Familie aufs Spiel.

Aus der Sicht von Mercedes dürfen wir daran teilhaben, es wird alles sehr gefühlsbetont und mitreißend erzählt.

Die Geschichte spielt in Spanien, genauer gesagt in Katalonien. Und sie entführt uns auch nach Frankreich. Die Beschreibungen der Orte und Landschaften sind sehr bildhaft. Der Einblick ins Internierungslager ist authentisch und erschütternd.

Mein Fazit

Spannend, mitreißend und emotional.
Auch diesmal ist es Astrid Töpfner wieder gelungen, durch ihren bildhaften Schreibstil ihre Leser mitzunehmen auf eine Reise in die Vergangenheit. Trauer, Verzweiflung und Wut dürfen wir genauso spüren wie Hoffnung und Liebe. Die Geschichte ist aufwühlend und bleibt lange im Gedächtnis. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.«
  8      0        – geschrieben von leseHuhn
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