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Funtasy 1 - Die Geister der Weihnacht gehen in Rente
Verfasser: Haike Hausdorf (4)
Verlag: Ashera (14)
VÖ: 25. November 2020
Genre: Fantasy (12720)
Seiten: 276
Themen: Geister (520), Ruhestand (29), Weihnachten (1869)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wer kennt sie nicht: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht, die Mitte des 19. Jahrhunderts Ebenezer Scrooge heimgesucht und auf den rechten Weg zurückgeführt haben?

Mehr als einhundertsiebzig Jahre sind seither vergangen und die Geister sind müde. Da es aber noch immer sehr viele Menschen gibt, die den Geist von Weihnachten mit Füßen treten, suchen sie Nachfolger für ihr Lebenswerk.

Auf die Stellenausschreibung bewerben sich jüngere, moderne Geister, die alle persönliche Eigenarten und Probleme mitbringen. Werden die drei Alten geeignete Auszubildende finden und endlich in den wohlverdienten Ruhestand gehen können?
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (5)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Haike Hausdorf für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Haike Hausdorf gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Wozu? Ich arbeite schließlich nicht in der Geisterbahn.“ Der Schlaks zuckte mit den Schultern. Ein schwaches grünes Leuchten ging von ihm aus. „Aber du bist der Hammer!“ Funny verwandelte sich in ein überdimensionales Werkzeug. „Beim Bewerbungsgespräch einzuschlafen ... also ehrlich!“
     „Das war keine Absicht. Ich bin einfach eingedöst. Sobald es dämmert, werde ich müde. Keine Ahnung, warum.“
     Funny lachte laut heraus. „Unter den Umständen fallen Schlossgespenst und Poltergeist als Berufswunsch natürlich weg. Vielleicht solltest du dich im Orient bewerben. Nach meiner Kenntnis haben Flaschengeister die längsten Ruhephasen. Im Gegenzug stelle ich mir die Wohnsituation recht beengt vor.“ Funny schwebte in Form einer handlichen Öllampe vor Tardy auf und ab.
     „Vielen Dank für die Berufsberatung. Ich komme schon klar.“ Um von sich abzulenken, fragte Tardy: „Du wohnst also in Irland?“
     Funny schüttelte seinen roten Schopf. Die Wirbel knackten herausfordernd. „Meine Vorfahren sind Iren. Ich wohne seit einiger Zeit in London, allerdings in einem Irish Pub.“
     „In einem Pub?“
     „Ja, unter dem Tresen.“
     „Und du redest von beengten Wohnverhältnissen?“ Tardy grinste breit.
     Ein rotkarierter Kilt mit Rüschenhemd, schwarzer Lederjacke und weißen Strümpfen sowie blank polierten Schuhen schwebte heran. Außer der festlichen Herrenausstattung war allerdings nichts zu sehen. Der Besitzer schien vollständig unsichtbar zu sein.
     „Pah! Ein Tresen - wie erbärmlich! Meine Familie residiert seit Generationen in einem Schloss in Schottland.“
     Tardy blickte zu dem spitzenbesetzten Kragen, aus dessen Richtung die arrogant klingende Stimme gekommen war. „Und wer bist du?“, fragte er respektvoll.
     „Gestatten: Proud. Alter schottischer Adel. Wenn du es nicht vorgezogen hättest, vorhin ein Nickerchen zu machen, wüsstest du das bereits. Keine Manieren, so viel steht fest, wie bei DER Kleiderwahl nicht anders zu erwarten war.“
     Unruhig zupfte Tardy an seinem grauen Schlabberpulli.
     Es machte ihn nervös, mit jemandem zu sprechen, den
     er nicht sehen konnte. „Würdest du dich bitte sichtbar machen?“
     „Wozu? In niederen Kreisen sehe ich dazu keine Veranlassung.“ Der Kilt schwebte davon.
     „Netter Kerl!“ Funnys Stimme triefte vor Ironie. „Falls ich den Job bekomme, hoffe ich, dass du ebenfalls ausgewählt wirst. Wer will schon mit einem unsichtbaren Schnösel, einem grantelnden Wollmantel oder einer in Flammen stehenden Knochenfrau zusammenarbeiten?“
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