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TASCHENBUCH
 
Todesorakel
Verfasser: Pari Stilla (2)
Verlag: Eigenverlag (18440)
VÖ: 21. November 2020
Genre: Horror (1395)
Seiten: 226 (Taschenbuch-Version), 198 (Kindle-Version)
Themen: Dämonen (1020), Geisterjäger (36), Hütte (46), Mädchen (2660), Mobbing (123), Orakel (76), Prophezeiungen (504), Schule (993), Tod (1124), Uhren (43)
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Gruselthriller

Die sechzehnjährige Silvia Thaller führt kein leichtes Leben, ist ohne Vater aufgewachsen und wird in der Schule wegen ihres Äußeren gehänselt.
Die Mutter besitzt einen Antiquitätenladen und dort findet das Mädchen eine mysteriöse rostige Armbanduhr ohne Zeiger. Diese Uhr stellt sich als Orakel heraus und prophezeit ihrer besten Freundin Jessica den zeitnahen Tod. Doch bei dem Versuch den Dingen auf den Grund zu gehen, schlittert vor allem Silvia in einen wahren Albtraum.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Pari Stilla für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     Anna drehte sich um und sah den Fisch reglos an der Oberfläche des Wassers. Er war offenbar gestorben.
     „Aber nicht doch!“ Die kleine dicke Frau eilte zum Goldfischglas. Sie hielt die Hand ins Wasser und berührte den toten Fisch. Seufzend zog sie die Hand wieder heraus und wischte sie an der Stoffhose trocken. „Och, der Kleine. Ich hatte ihn gerade ins Herz geschlossen.“
     Silvia schüttelte den Kopf. „Er hat sich bestimmt vor meiner Stimme erschrocken. Tut mir leid, Mom!“
     „Schon gut!“ Die dicke Frau holte tief Luft.
     Das Mädchen machte ein betrübtes Gesicht. „Ich muss jetzt trotzdem los. Ich will vorher noch die Schularbeiten erledigen.“
     „Im Badezimmer liegt noch ein Päckchen Aspirin.“
     Silvia nahm die Schultasche, winkte ihrer Mutter noch kurz zu und verließ das Geschäft. Wieder bimmelte das kleine Glöckchen.
     Das Mädchen trottete anschließend mit gesenktem Kopf die Straße entlang. Der Ärmel der schwarzen Jacke überdeckte diese hässliche Uhr am Handgelenk.
     Eigentlich hatte Silvia Grund zur Freude, denn demnächst würden sie etwas mehr Geld haben, doch der Goldfisch war tot. Sie hatte deswegen Schuldgefühle und dann noch diese rostige Riesenuhr ohne Zeiger.
     Zuhause bist du fällig, du bescheuertes Ding!
     Silvia und ihre Mutter wohnten im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Die Wohnung war recht klein, doch völlig ausreichend.
     Als das Mädchen die Eingangstür aufsperrte, sah es die Nachbarin, wie sie das Treppenhaus fegte.
     Unten hingen auch die ganzen Briefkästen. Silvia warf einen Blick hinein, doch Post schien keine gekommen zu sein. Das Mädchen stieg die Treppe nach oben und nickte der Nachbarin freundlich zu.

     Diese hob nur kurz den Kopf und schwang wieder den Besen. Silvia seufzte.
     Blöde Kuh!
     Dem Mädchen war leicht übel, als es die Tür aufschloss und die Wohnung betrat. Es begab sich zuerst in sein Zimmer. Ein winziger Raum, in dem ein Bett stand, ein Nachttisch, ein schmaler Kleiderschrank und ein Eckschreibtisch mit einem Drehstuhl. Über dem Schreibtisch hing ein Wandregal mit Büchern. Auf dem Bett saß ihr alter Teddy und die Tapeten hingen voll mit Poster verschiedener Bands und Schauspieler.
     Silvia legte die Schultasche auf den Schreibtisch, zog die schwarze Jacke aus und warf diese aufs Bett.
     Sofort fiel ihr diese unheimliche Uhr am Handgelenk wieder ins Auge. „Ich weiß genau, dass du zu groß warst!“
     Zange!
     Das Mädchen ging in die Küche, zog dort eine Wühlschublade an einem der Unterschränke auf und fand einen Seitenschneider. Damit versuchte Silvia die rostigen Streben vom Metallband zum Uhrengehäuse durchzupetzen. Doch irgendwie schien die Zange nicht mal kleine Abdrücke an der Uhr zu hinterlassen.
     „MIST!“
     Das gibt’s doch nicht.
     „Wieso GEHT das nicht?“
     Wütend warf das Mädchen die Zange wieder in die Schublade. Sein Gesicht war verschwitzt und die rechte Hand schmerzte, vom kräftigen Zusammendrücken der Zangengriffe.
     Ganz ruhig... ganz ruhig! Sie ließ sich anziehen, also muss man sie auch wieder ausziehen können. Ganz einfach. Nachdenken!
     „Es gibt bestimmt einen Trick.“
     Ich bin nur zu blöd!
     Silvia begann an der Uhr herumzudrücken, suchte nach irgendwelchen Knöpfen und untersuchte sie auch mit der Lupe. Der schwache rote Nebel in der Schwärze unter dem runden Glasplättchen schien sich zu bewegen.
     Eine optische Täuschung...
     Die Kopfschmerzen wurden schlimmer, also trottete das Mädchen ins Badezimmer und holte das Aspirin. Anschließend schaute es in den Spiegel, der über dem Waschbecken hing.
     Jetzt bin ich nicht nur ein... Monster, jetzt... jetzt haben sie NOCH einen Grund auf mir herumzuhacken.
     Silvia strich den langen Pony aus dem Gesicht und begutachtete den großen Pickel.
     „Der ist noch nicht reif...“
     Verdammt!
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