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Todesorakel
Verfasser: Pari Stilla (2)
Verlag: Eigenverlag (18431)
VÖ: 21. November 2020
Genre: Horror (1395)
Seiten: 226 (Taschenbuch-Version), 198 (Kindle-Version)
Themen: Dämonen (1017), Geisterjäger (36), Hütte (46), Mädchen (2659), Mobbing (123), Orakel (76), Prophezeiungen (504), Schule (991), Tod (1123), Uhren (43)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Gruselthriller

Die sechzehnjährige Silvia Thaller führt kein leichtes Leben, ist ohne Vater aufgewachsen und wird in der Schule wegen ihres Äußeren gehänselt.
Die Mutter besitzt einen Antiquitätenladen und dort findet das Mädchen eine mysteriöse rostige Armbanduhr ohne Zeiger. Diese Uhr stellt sich als Orakel heraus und prophezeit ihrer besten Freundin Jessica den zeitnahen Tod. Doch bei dem Versuch den Dingen auf den Grund zu gehen, schlittert vor allem Silvia in einen wahren Albtraum.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Pari Stilla für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sammeltassen... Was die Leute so alles sammeln?
     Silvia zog das Handy aus ihrer Jacke und sofort begann ihr Herz höher zu schlagen. Sie holte tief Luft.
     Thomas...
     Das Mädchen wischte kurz auf dem Smartphone herum und startete den Kurzfilm der Geisterjäger. Diesmal waren die beiden in einem Wald unterwegs. Doch es war meist so dunkel, dass man kaum etwas erkennen konnte. Trotzdem hatte Silvia ein Lächeln aufgesetzt. Sie bekam kaum mit, wie die alte Dame an der Kasse mit etlichen Münzen bezahlte und mit einer einzigen Tasse das Geschäft verließ. Anna beschwerte sich nicht. Sie war froh über jeden Cent.
     „Silvi?“, sprach die Frau ihre Tochter an, doch das Mädchen starrte nur lächelnd auf das Handy.
     „Silvi!“
     Silvia schaute plötzlich erschrocken zu ihrer Mutter und schaltete anschließend das Smartphone aus. „Entschuldige, Mom!“
     „Wieder diese Geisterfilme?“, seufzte Anna. Sie wusste, dass ihre Tochter für einen der Hauptdarsteller schwärmte. „Wieso hast du dir keinen in deinem Alter ausgesucht?“
     Silvia schnaufte.
     Was kann ICH denn dafür, dass er älter ist?... So alt ist er außerdem gar nicht.
     „Die Jungs in meinem Alter sind alles Vollidioten!“
     „Ach, was!“ Anna holte tief Luft. Dieser Mann war doppelt so alt. Ein Grund zur Sorge? Wohl kaum. Es handelte sich ja nur um eine kleine Schwärmerei, mehr nicht.
     „Die Kundin hat mir gerade alle Tassen ausgeräumt. Kannst du den nächsten Kunden bedienen, solange ich hinten bin?“
     „Mach ich.“
     Die kleine dicke Frau hastete zu den Sammeltassen und Silvia steckte das Handy wieder in die Jackentasche. Ihr Herz klopfte immer noch. Sie wollte sich das Video am Abend noch einmal ansehen. Die beiden Geisterjäger hatten nicht viel mehr als ein mysteriöses Klopfgeräusch im dunklen Wald aufnehmen können, aber es ging dem Mädchen nicht so sehr um die Beweise. Nicht in diesem Fall.
     Das nächste Mal bitte wieder mit TAGESLICHT!
     Thomas war im Film kaum zu erkennen gewesen, trotz der Nachtsichtkamera. Aber Silvia hatte seine Stimme gehört, auch wenn er meistens am Flüstern war und sich nicht jedes Wort verstehen ließ.
     Das Mädchen zuckte plötzlich zusammen, als jemand an die Eingangstür klopfte. Es war ein Mann vom Paketdienst, der eine große Schachtel in den Händen hielt, die ziemlich schwer zu sein schien.
     Silvia kniff verwundert die Augen zusammen, stand auf, trottete zum Eingang und öffnete die Glastür. Wieder bimmelte das kleine Glöckchen.
     „Ein Paket!“, kam es von dem Mann und man konnte ihm ansehen, dass er es nicht mehr lange tragen konnte.
     Das Mädchen ließ ihn eintreten und er stellte die große Pappkiste auf den Boden. Er blieb in gebückter Haltung, atmete ein paarmal tief durch und richtete sich wieder auf. „Was ist da drin? Ein Riesenamboss?“
     Silvia zuckte mit den Schultern, als der Mann einen Zettel herauskramte und ihn dem Mädchen mitsamt einem Kugelschreiber unter die Nase hielt. „Eine Unterschrift bitte!“
     Silvia unterschrieb den Zettel mit ihrem Nachnamen und gab ihn dem Paketboten zurück. Dieser winkte kurz und verließ das Geschäft. „Einen schönen Tag noch!“
     Das Mädchen zog die Augenbrauen nach oben.
     Das kann unmöglich für Mom sein.
     „MOM?“
     „Was ist denn, Schatz?“, hörte Silvia die Stimme ihrer Mutter aus dem hinteren Bereich.
     „Da ist ein Paket... Groß und... schwer.“
     „Oh!“ Anna kam mit schnellen Schritten wieder nach vorne. Als sie einen Blick auf die Lieferung warf, fasste sie sich erst an den Kopf und setzte dann ein breites Grinsen auf.
     Silvia machte große Augen. „Was ist da drin?“
     Die dicke Frau wurde nervös. Sie legte ihre Hand auf die Schulter ihrer Tochter. „Ich weiß es nicht, aber... Letzte Woche hat mich eine Mrs. Ways angerufen und mich gefragt, ob sie mir ein paar ihrer alten Stücke schicken darf... Irgendwelche alten Schätze, die sie hergeben will.“
     Anna drehte sich um und ging zum Kassenschränkchen. Sie zog Schubladen auf und wühlte darin herum. Währenddessen erzählte sie weiter: „Ich habe natürlich zugesagt, weil sie nichts dafür haben will.“
     „Echt jetzt?“
     Die Frau fand eine Schere und kam damit wieder zum Paket. „Vielleicht ist alles nur Schrott, aber das werden wir gleich wissen.“
     Silvia rümpfte die Nase.
     Schrott! Wetten?
     Ihre Mutter bückte sich und begann aufgeregt das Klebeband durchzuschneiden. Dabei standen ihr Schweißperlen auf der Stirn.
     Sie legte anschließend die Schere auf den Boden und öffnete ungeduldig den großen Pappkarton. Er war bis obenhin vollgestopft mit Gegenständen, die in Zeitungspapier eingewickelt waren.
     „Immerhin...“, kam es von Anna hoffnungsvoll, „ist alles schön verpackt.“
     „Hm...“ Silvia nahm einen Gegenstand heraus und wickelte ihn aus. Es kam ein antiker Kerzenleuchter zum Vorschein. „Ist der was wert?“
     Die Mutter riss ihrer Tochter das gute Stück aus der Hand und betrachtete es von allen Seiten. „Moment! Ich brauche meine Brille.“
     Sie hastete zum Kassenschränkchen, auf der eine Lesebrille lag. Diese setzte sie sich auf die Nase und studierte das alte Stück.
     Währenddessen packte Silvia weitere Antiquitäten aus und platzierte diese neben dem Paket. Es waren Münzen mit Fehlprägungen, kleinere Ölgemälde, Blechspielzeug und sämtliche andere Dinge, die das Mädchen als unnützen Kram betitelte. Der Zeitungshaufen wurde immer größer.
     „200 Dollar!“, freute sich Anna und drehte sich mit strahlenden Augen zu ihrer Tochter um. „Das ist der Kerzenleuchter mindestens wert.“
     „Toll! Und der restliche Kram hier?“
     Die kleine dicke Frau eilte aufgeregt zu den antiken Gegenständen und beäugte eine der Münzen. „Das hier ist absolut kein Schrott! Wenn wir das verkaufen, dann...“
     Anna fasste sich an die Brust und atmete hektisch. Nervös lief sie auf und ab. „Dann wären unsere Geldprobleme erstmal vom Tisch.“
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