Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.819 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Aloys Otte«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Todesorakel
Verfasser: Pari Stilla (2)
Verlag: Eigenverlag (18435)
VÖ: 21. November 2020
Genre: Horror (1395)
Seiten: 226 (Taschenbuch-Version), 198 (Kindle-Version)
Themen: Dämonen (1018), Geisterjäger (36), Hütte (46), Mädchen (2659), Mobbing (123), Orakel (76), Prophezeiungen (504), Schule (993), Tod (1124), Uhren (43)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Gruselthriller

Die sechzehnjährige Silvia Thaller führt kein leichtes Leben, ist ohne Vater aufgewachsen und wird in der Schule wegen ihres Äußeren gehänselt.
Die Mutter besitzt einen Antiquitätenladen und dort findet das Mädchen eine mysteriöse rostige Armbanduhr ohne Zeiger. Diese Uhr stellt sich als Orakel heraus und prophezeit ihrer besten Freundin Jessica den zeitnahen Tod. Doch bei dem Versuch den Dingen auf den Grund zu gehen, schlittert vor allem Silvia in einen wahren Albtraum.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Pari Stilla für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Mädels hatten bisher jeden Kurzfilm gesehen. Mal hatten die Männer merkwürdige Geräusche aufgezeichnet, mal öffneten sich irgendwo Türen von selbst und manchmal konnten die Jäger sogar unheimliche Schatten verfolgen. Doch einen richtigen Beweis für die Existenz von Geistern hatten auch diese Geisterjäger leider noch nicht erbringen können.
     Dennoch liebten die Mädels diese Videos und vor allem Silvia konnte es kaum erwarten ihren Liebling wiederzusehen. Sie schaute sich immer wieder die alten Filme an und kannte sie fast auswendig. Ein neuer Upload war für Silvia spannender als alles andere, was sie bisher im Leben erlebt, gesehen, gehört oder gelesen hatte.
     „Ein neues Video?“, hakte Jessica interessiert nach und ihre Freundin nickte erneut. „Gerade hochgeladen. Ich schau es mir später an... In Ruhe.“
     „Bin gespannt darauf was die zwei diesmal untersucht haben.“ Jessica war zwar neugierig, aber sie hätte sowieso keine Zeit für den Kurzfilm gehabt. Sie war dabei ihren Führerschein zu machen und hatte in dreißig Minuten ihre erste Fahrstunde. Aufgeregt schaute sie auf ihre Armbanduhr. „Treffen wir uns später in der Stadt?“
     Silvia schnaufte, als sie das Handy wieder in die Jacke steckte. „Ich weiß nicht...“
     Ihre Freundin rümpfte die Nase und begann zu quengeln. „Komm schon, Silvi! Wir gehen etwas bummeln! Das macht Spaß und etwas Spaß muss man auch mal haben.“
     „Ich hab...“ Silvia betrachtete ihre alten Turnschuhe. Sie suchte nach einer Ausrede, aber sie hatte immer eine Ausrede und wollte dem Mädchen nicht schon wieder vor den Kopf stoßen. „Na gut.“
     Was soll‘s? Es kotzt mich trotzdem irgendwie an.
     „Mega!“, freute sich Jessica und klopfte ihrer Freundin auf die Schulter. „Sorry, aber ich hab es eilig. Du weißt schon.“ Sie drehte grinsend an einem unsichtbaren Lenkrad. „Brumm, brumm! Wir sehen uns dann später! Ich freu mich echt!“
     „Bis dann!“
     Das rothaarige Mädchen machte sich mit schnellen Schritten auf den Weg. Dabei klimperten die silbernen Ohrringe. Jessica hastete über den Schulhof, kämpfte sich durch das bunte Laub und eilte den Gehweg entlang.
     Einige Busse fuhren hupend los und weitere Autos hielten an, um Schüler einsteigen zu lassen. Doch die meisten Schüler wohnten in der Stadt und waren zu Fuß unterwegs.
     Silvia stand immer noch an der gleichen Stelle.
     Sie war von dem Bummeln heftig genervt. Aber sie mochte ihre Freundin und wollte ihr damit einen Gefallen tun. Sie zog erneut das Handy aus der Jackentasche. Silvia wollte sich den Kurzfilm ansehen, doch sie entschied sich dagegen und steckte das Mobiltelefon wieder weg.
     Bisher hatte sie sich jeden Film mit Jessica gemeinsam angeschaut, doch diesmal wollte sie Thomas für sich alleine haben. Als ob sie ihn persönlich bei der Spukuntersuchung begleiten würde. Als Partnerin. Als Freundin, als Geliebte?
     Ja, sie träumte oft davon, auch wenn ihr klar war, dass sie ihn niemals kennenlernen würde und er vermutlich auch zu alt für sie war. Er würde sich außerdem nicht für sie interessieren, das tat nämlich niemand. Aber ihr Herz klopfte, wenn sie an ihn dachte und auch jetzt hatte sie das Gefühl, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Ihre Knie wurden weich, als sie sich vorstellte, ihn zu küssen.
     Silvia Gloomy... Vielleicht... Irgendwann... Ich... ich liebe dich!
     „He, Traumfrau!“ Es war die Stimme eines Jungen. Das Mädchen drehte langsam den Kopf und sah zwei Typen aus der Parallelklasse. Beide waren in seinem Alter und es kannte die Jungs nur zu gut.
     DIE schon wieder... Verpisst euch, ihr blöden Ärsche!
     Der Größere war blond und hager. Sein Name war Oliver Lake. Der beliebteste Junge in der Schule, was Silvia nicht wirklich nachvollziehen konnte. Er hatte ein hübsches Gesicht, seine schulischen Leistungen waren jedoch unterirdisch. Aber er war ein toller Footballspieler und so wurde von den Lehrern oftmals ein Auge zugedrückt.
     Sein Kumpel war ebenfalls schlank, etwas kleiner und Brillenträger. Silvia kannte seinen richtigen Namen nicht, aber sie ging davon aus, dass Oliver sich diesen Typen ausgesucht hat, um neben ihm noch besser dazustehen.
     Seit sie auf diese Schule ging, wurde sie von diesem Oliver gehänselt und beschimpft. Womöglich brauchte er das, um sein Ego zu polieren. Viele andere Schüler taten es ihm gleich und nutzten jede Gelegenheit, um auf Silvia herumzuhacken. Es tat weh, es war so grausam und erniedrigend. Das anschließende Kichern fühlte sich jedes Mal so an, als ob ihr jemand mit einer heißen Klinge im Herz herumstochern würde.
     Ihre Freundin blieb davon nicht verschont, doch bei Jessica war es nicht ganz so heftig mit der Hänselei. Sie konnte auch böse zurückfauchen.
     Silvia bewunderte das Mädchen deswegen und hatte sich ebenfalls versucht verbal zur Wehr zu setzen, doch dies machte alles nur noch schlimmer. Schlagfertig war sie definitiv nicht. Im Moment wollte sie nur ihre Ruhe haben.
     Geht schon! ... HAUT ENDLICH AB!
     Doch die Jungs kamen näher. Silvia wandte den Blick von den beiden ab.
     Ich sollte dir in die Fresse hauen... oder in die Eier treten!
     „Du bist mein Traum“, kam es von Oliver und sein Kumpel musste kichern.
     Silvia schluckte, wurde rot im Gesicht und senkte den Kopf, als der Junge lachte. „Ein Pickelface mit fettigen Haaren. Hab ich mir schon immer gewünscht... Und dann noch mit Schwabbelspeck und Klamotten aus der Kleidersammlung. Oh, ich liebe dich so, du meine absolute Schönheit!“
     Oliver machte übertriebene Kussgeräusche und sein Kumpel musste sich den Bauch halten vor Lachen. „Hör auf! Ich kann nicht mehr!“
     Dem Mädchen standen Tränen in den Augen. Doch es wollte und konnte nichts dazu sagen. Silvia hoffte, dass die beiden endlich verschwinden würden, was sie kurz darauf auch taten.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz