Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.811 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »alina_8«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Todesorakel
Verfasser: Pari Stilla (2)
Verlag: Eigenverlag (18418)
VÖ: 21. November 2020
Genre: Horror (1394)
Seiten: 226 (Taschenbuch-Version), 198 (Kindle-Version)
Themen: Dämonen (1017), Geisterjäger (36), Hütte (46), Mädchen (2656), Mobbing (123), Orakel (76), Prophezeiungen (504), Schule (988), Tod (1122), Uhren (43)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Gruselthriller

Die sechzehnjährige Silvia Thaller führt kein leichtes Leben, ist ohne Vater aufgewachsen und wird in der Schule wegen ihres Äußeren gehänselt.
Die Mutter besitzt einen Antiquitätenladen und dort findet das Mädchen eine mysteriöse rostige Armbanduhr ohne Zeiger. Diese Uhr stellt sich als Orakel heraus und prophezeit ihrer besten Freundin Jessica den zeitnahen Tod. Doch bei dem Versuch den Dingen auf den Grund zu gehen, schlittert vor allem Silvia in einen wahren Albtraum.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Pari Stilla für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

»1«


Die etwa sechzehn Jahre alten Schüler, die sich an einem Montag im Englischunterricht extrem gelangweilt hatten, packten hastig ihre Bücher zusammen, als die Schulglocke der Franklin High-School endlich den Unterricht beendete.
     Die Lehrerin, eine ältere und zierliche Person, seufzte laut, als die Teenager lautstark den Klassenraum verließen, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu ihr umzudrehen.
     „Denkt bitte an den Aufsatz!“, versuchte die grauhaarige Frau sich noch mitzuteilen, doch ihre Stimme wurde von den Schülern übertönt. Diese zogen sich ihre Jacken über und verließen, zusammen mit etlichen anderen Klassen, das Schulgebäude.
     Der Herbst zeigte sich heute von seiner schönen Seite. Es war kühl, doch die Sonne schien und das bunte Laub auf dem Schulgelände war eine Wohltat für die Augen.
     Silvia Thaller hatte den Kopf gesenkt, wie sie es immer tat, und bemerkte solche schönen Kleinigkeiten nur selten. Sie war ebenfalls sechzehn Jahre alt, sehr schüchtern und verschlossen.
     Das Mädchen trug meistens Jeans und jetzt im Herbst die verwaschene schwarze Kapuzenjacke.
     Es trug sie gerne und war jedes Mal erleichtert, wenn es kühler wurde. Mit dieser Jacke hatte Silvia das Gefühl, nicht sofort von anderen wahrgenommen zu werden. Natürlich hatte sie auch beim Kauf der Schultasche die Farbe Grau gewählt.
     Ihre dunkelblonden Haare waren glatt, schulterlang und strähnig. Der Pony hätte längst geschnitten werden müssen und hing ihr in die grünen Augen. Doch während des geduckten Ganges war ihr Gesicht kaum zu erkennen und das fand sie auch gut so.
     Silvia hatte wieder einmal große Pickel auf den Wangen und der Stirn, die sie nicht übermalte. Sie hatte noch nie Make-up benutzt und war der Meinung, dass das Schminken bei ihr sowieso nichts nützen würde. Das Mädchen war etwas mollig, aber noch weit vom Dicksein entfernt.
     Silvia mochte sich selbst nicht besonders. Sie hatte permanent den Drang nicht aufzufallen und sich in einem großen Loch zu verstecken. Dennoch suchte sie keinen Streit und versuchte relativ freundlich mit ihren Mitmenschen umzugehen. Bloß keinen Ärger bekommen, um weiterhin nicht aufzufallen. Längere Unterhaltungen waren jedoch nicht ihr Ding und auf Fragen antwortete sie eher knapp, um nicht in ein eventuelles Gespräch verwickelt zu werden.
     Ihre schulischen Leistungen waren auch eher mittelmäßig, obwohl sie keineswegs dumm war. Sie fühlte sich nicht gerade wie ein Mensch, den man ins Herz schließen konnte, der irgendwie wertvoll war. Doch sie hatte eine beste Freundin.
     Jessica Banker hieß das gleichaltrige dürre und nervöse Mädchen, das etwas kleiner war. Die naturroten Haare waren meist kurz geschnitten. Sie zeigte ihre Sommersprossen gerne und empfand sie als etwas Besonderes, auch wenn sie manchmal deswegen blöde Sprüche ertragen musste.
     Jessica liebte Modeschmuck und stand auf übergroße Ohrringe. Das braune Kunstleder ihre Schultasche passte perfekt zu ihrer Jacke.
     Die beiden Mädchen hatten sich vor zwei Jahren angefreundet, als Jessica mit ihren Eltern in die Stadt zog. Newland City war eine mittelgroße Stadt, die jedoch in den letzten Jahren stark angewachsen war. Mehrere größere Firmen hatten hier einen weiteren Standort aufgebaut und so zog es viele Arbeitssuchende hierher.
     Jessica hatte damals Schwierigkeiten einen Anschluss zu finden und hängte sich schließlich an Silvia. Zuerst blockte das Mädchen ab, doch nach wenigen Monaten verstanden sich die beiden bestens.
     Sie teilten sich in der Schule einen Tisch und auch auf dem Schulhof sah man die Freundinnen immer zusammen. Es gab außerdem noch ein gemeinsames Hobby. Das Interesse für das Jenseits.
     Vor allem Silvia machte sich oft darüber Gedanken, ob sie schon einmal gelebt hatte, warum sie eigentlich hier war, dafür musste es doch einen Grund geben, und was mit ihr nach dem Tode geschehen würde. Gab es ein weiteres Existieren? Das Leben wäre völlig sinnlos, ohne ein Leben nach dem Sterben.
     Vielleicht war ja dieses zukünftige Leben viel besser. Womöglich wurden ihr ja momentan nur irgendwelche Prüfungen auferlegt, die bestanden werden mussten, um später mal die verdiente Belohnung zu erhalten. Sie hoffte es, wünschte es, doch einen Beweis hatte ihr bisher niemand erbringen können. Und vor allem aber hätte sie keine einzige Prüfung bisher bestanden.
     Während die anderen Schüler sich zu Fuß auf den Heimweg machten, abgeholt wurden oder in Busse stiegen, blieb Silvia plötzlich stehen, weil ihr Handy in der Jackentasche sich meldete. Ein dezenter Klingelton, den das Mädchen dennoch nicht überhörte.
     Dieses Handy hatte sich seine Mutter vom Mund abgespart und war das schönste Geburtstagsgeschenk gewesen, dass Silvia je bekommen hatte. Preislich lag es im Mittelfeld, aber es war auch nicht zum Angeben gedacht.
     „Thomas?“, grinste Jessica ihre Freundin breit an und blieb ebenfalls stehen.
     Silvia wurde rot im Gesicht, als sie das Handy mit zitternden Händen aus der Jackentasche zog und auf das Display starrte. Anschließend nickte sie und schmunzelte verlegen.
     Die Mädchen kannten Thomas Gloomy nicht persönlich. Er war Ende zwanzig, groß, schlank und gutaussehend. Seine Haare waren dunkel und er ließ sich einen Dreitagebart stehen. Seine braunen Augen waren mandelförmig und sein Lächeln charmant. Silvia hatte sich in den jungen Mann heftig verknallt.
     Thomas und sein Kumpel waren Hobby-Geisterjäger und inspizierten sämtliche Spukorte, an denen angeblich übernatürliche Aktivitäten beobachtet wurden. Die beiden drehten während den Untersuchungen Videos und luden sie im Internet hoch.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz