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Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (17902) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (21645)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (265), Model (161), New York City (1506), Trennung (963), Verzeihen (82)
Reihe: Brooklyn Love (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Vor ein paar Monaten hatte meine Tante dieses unglaublich tolle Haus mit direktem Strandzugang in Manhattan Beach entdeckt und für mich angemietet. Ohne ihre Hilfe und meine wohldurchdachten Verkleidungen könnte ich mich zwar auch hier nicht frei bewegen, doch für meine Freiheit nahm ich das gern in Kauf. Mittlerweile hatte ich sogar Anschluss und in meinem Nachbarn einen neuen Freund gefunden – rein platonisch natürlich. Patrick Hall und seinem Bruder gehörte nicht nur das Haus neben meinem, sondern auch eine Reederei für Luxusschiffe. Obwohl beide regelrecht in Geld schwammen, trugen sie ihren Reichtum nicht nach außen und legten allergrößten Wert auf Privatsphäre. Aus diesem Grund – und wegen seines unglaublich angenehmen Wesens – war es mir recht leicht gefallen, Vertrauen zu ihm zu fassen und mich ihm auch ohne Perücke zu zeigen.
     Ich mochte seine unvergleichliche Unbeschwertheit. Noch nie hatte ich jemanden kennengelernt, der sich selbst so wenig ernst nahm. Besonderes Highlight für mich waren immer die Volley? ballrunden mit seinen Kumpels vor seinem Haus, die auch regelmäßig weibliches Publikum anlockten. Dann drehte er immer auf und machte sich mit seinen übertriebenen Flirtattacken so richtig zum Affen. In diesen Momenten konnte ich abschalten, alles um mich herum vergessen, einfach nur lachen und den Druck, der normalerweise stets auf mir lastete, vergessen. Patrick hat mir mit seiner unvoreingenommenen Art viel Lebensqualität zurückgegeben. Er ließ sich nicht verbiegen und auch wenn die meisten seiner Kunden aus dem Showbiz stammten, hatte er mit der Glamourwelt Hollywoods nichts zu schaffen.
     Doch uns verband mehr als nur ein ähnlicher Humor. Wir hatten beide ein Faible für Sport. Er begleitete mich mittlerweile auf meinen frühmorgendlichen Joggingrunden und ich ihn zum Kickboxen und Hanteltraining. Lediglich für Baseball und romantische Komödien hatte ich ihn nie begeistern können, weshalb ich inzwischen eine Football- und Stuntsequenzen- Expertin geworden war.
     Trotzdem waren wir nur gute Freunde. Patrick hatte mir auch nie irgendwelche Avancen gemacht oder gar versucht, mich zu küssen. Worüber ich ziemlich froh war, denn nach der ganzen Sache mit Clayton wollte ich erst zu mir selbst finden, bevor ich mich wieder auf eine Beziehung einließ. Natürlich gab es Momente, in denen ich mich allein fühlte, doch ich hatte gelernt, mit ihnen umzugehen, und so verging das Gefühl meist rasch wieder.
     Nur hätte ich mich heute Abend gefreut, wenn Patricks Fenster erleuchtet gewesen wären und er mir ein wenig Gesellschaft geleistet hätte.
     Somit würde ich wohl allein auf meiner Dachterrasse sitzen und den Ausblick genießen. Mit einer Heizlampe, einer Decke und einer Kanne Tee würde ich trotz der kühleren Temperaturen, die auch in L.A. im November nach Sonnenuntergang herrschten, eine Weile sitzen und dem Rauschen der Wellen lauschen. Ich hätte niemals gedacht, dass das Meer eine derart beruhigende Wirkung haben könnte. Egal ob nach einem stressigen Tag oder frustrierenden Absagen oder eben einer Scheidung wie heute – der angenehme Klang des Wassers brachte mich immer wieder runter. Oder wäre es vielleicht doch besser, unter Leute zu gehen und Abwechslung zu suchen? Schließlich hatte ich im Studio schon genug Tränen vergossen, wieso also weiter Trübsal blasen? Letztlich konnte ich sowieso nichts an der Situation ändern. Das Leben musste weitergehen.
     Während ich darüber nachdachte, in welches Restaurant ich gehen könnte oder ob der Lieferservice wegen dem ganzen Aufwand mit der Verkleidung nicht doch sinnvoller wäre, parkte ich mein Auto in der Garage. Wie die Häuser in meiner Nachbarschaft wies meines zwar nur zum Strand einen kaum nennenswerten Zaun auf, aber da die Garage das halbe Erdgeschoss ausmachte und der eigentliche Wohnbereich im ersten Obergeschoss lag, fühlte ich mich dennoch nicht wie auf dem Präsentierteller. In meinem Haus gab es sogar drei Eingänge: einen durch die Garage, einen über eine steinerne Außentreppe, die zur Eingangstür im ersten Stock führte, und noch dazu einen privaten Einlass vom Strand her. So großzügig ging es auch im Inneren weiter, denn es gab noch zwei weitere Obergeschosse, die mit jeweils zwei Schlafzimmern ausgestattet waren. Meine Tante hatte es gut gemeint, denn sie stellte es sich furchtbar vor, sich verstecken zu müssen, und da sollte ich mich doch ein wenig bewegen können, hatte sie gemeint. Das konnte ich definitiv, mich sogar in der Größe des Hauses verirren.
     Noch während ich auf dem Weg ins Obergeschoss war, um meine Verkleidung loszuwerden und zu duschen, klingelte mein Telefon.
     »Hi, Mom«, begrüßte ich meine Mutter und ging anstatt in mein Schlafzimmer in den Wohnbereich. Ich ließ mich aufs Sofa plumpsen und schloss für einen Moment die Augen.
     »Chrissy, wie war dein Tag? Wird Dylan den Autounfall überleben?«
     Hatte ich schon erwähnt, dass meine Mutter ein großer Fan von Dream Doctors of L.A. war? Man sollte meinen, da sie mit einem echten Arzt verheiratet war, hätte sie genug Möglichkeiten, einen richtigen Halbgott in Weiß anzubeten. Doch weitgefehlt. Sie schwärmte stattdessen lieber für die jungen Seriendarsteller. Aber vielleicht war das nach dreißig Jahren Ehe völlig normal.
     Ich selbst konnte es nun ja nicht mehr herausfinden. Eigentlich war die Scheidung der einzig richtige Weg gewesen. Clayton und ich hatten uns auseinandergelebt, auch wenn es mir noch immer schwerfiel, das zuzugeben. Uns verband noch etwas, aber weder innige Liebe noch lodernder Hass, sondern vielmehr eine Freundschaft, die über Jahre gewachsen ist. Wir hatten einander stets respektiert, geholfen und angespornt. Keiner von uns wäre ohne den anderen wohl so erfolgreich geworden. Natürlich schmerzte mich die Tatsache, wie schnell er mich ersetzt hatte, aber wenn ich ehrlich war, hatte ich es mit Raffael damals nicht anders gemacht. Wobei man die Situation nicht ganz vergleichen konnte, denn ich war damals nicht gegangen, weil ich Raffael nicht mehr liebte, ganz im Gegenteil. Die Gefühle, die er damals in mir geweckt hatte, waren so intensiv gewesen, dass meine einzige Rettung im Absprung bestanden hatte. Zumindest hatte ich das damals geglaubt. Konnte man überhaupt zu sehr lieben?
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