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Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (18440) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (22190)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (269), Model (162), New York City (1541), Trennung (987), Verzeihen (85)
Reihe: Brooklyn Love (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Rasch stand ich auf, verabschiedete mich freundlich von den Crew-Mitgliedern und verließ das Set in Richtung Garderobe, denn wenn Justin einen Wutanfall bekam, wollte ich nicht in seiner Schusslinie sein. Er hatte sich mit den Produzenten verkracht und es war nicht klar, ob er den »Unfall« überleben würde. Das kam ganz auf seine zukünftigen Gagenforderungen an. Falls sie einig wurden, würde ich vielleicht die Rolle der Schwester Lauren weiterspielen können. Vielleicht. Irgendwie glaubte ich nicht daran, denn Gerüchten zufolge war Justin für einen Actionfilm im Gespräch, bei dem bereits ein paar hochkarätige Schauspieler unterschrieben hatten. Wer weiß, womöglich hat er den Krach auch provoziert, um aus dem Vertrag zu kommen. Auch wenn ihn die Soap berühmt gemacht hatte, waren die Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten eher begrenzt. Und für seine knapp dreißig Jahre war er nicht nur sehr ehrgeizig, sondern auch mehr als überzeugt von sich und seinem künstlerischen Talent.
     »Hey, das war ganz gut.« Cassandra Knight, die seit der ersten Folge die Stationsschwester verkörperte, lächelte mir freundlich zu.
     »Danke«, entgegnete ich verlegen und weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten sollte, winkte ich ihr zum Abschied lediglich kurz zu, bevor ich in der Garderobe verschwand, um mich umzuziehen. Ich hatte mich gut in die Szene einfühlen können, denn mein Vater hatte jahrzehntelang als Chirurg in einem der Krankenhäuser in Atlanta praktiziert, wo auch meine Mutter den kleinen Patienten auf der Kinderstation sehr lange ehrenamtlich die Zeit mit Vorlesen und Spielen vertrieben hatte. Doch nicht nur diese Erfahrung hatte mich geprägt. Wochenlang hatte sie an den Krankenbetten meiner Großeltern gesessen und sie bei ihrem Kampf begleitet, bis sie endlich erlöst wurden. Aber das war lange her und jetzt konnte ich diese Erfahrungen nutzen. Was mich heute zusätzlich aus der Fassung brachte, war die Tatsache, dass ich nun offiziell geschieden war. Obwohl wir schon über ein Jahr getrennt lebten – er in New York und ich hier in L.A. –, erwischte es mich heute doch irgendwie auf dem falschen Fuß.
     Allein der Gedanke an die Paparazzi, die mit Sicherheit schon draußen vor dem Studio auf mich warteten, drehte mir den Magen um. Wie die Piranhas lauerten sie auf ihre Beute, um die Bilder dann meistbietend zu verkaufen, damit sie schon am nächsten Tag mit reißerischen Überschriften von den Zeitschriften an den Kiosken prangten. Natürlich waren mir die Schattenseiten meines Berufes bewusst, doch es gab Situationen, die wollte ich nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Christine Daniels und Clayton Powell sind endlich geschieden. Ich sah die Schlagzeile schon förmlich vor mir, dabei war es doch meine eigene Schuld. Ich war es, die Clayton verlassen und damit Ereignisse losgetreten hatte, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Wäre mir bewusst gewesen, dass er nur ein paar Wochen später schon jemand Neues kennenlernen würde, hätte ich mich sicher anders verhalten. Doch der Zug war längst abgefahren und ich musste mit den Konsequenzen leben.
     Eins hatte ich jedoch aus der ganzen Nummer gelernt: Privates und Berufliches zu mischen, war keine gute Idee. Niemals wieder würde ich diesen Fehler begehen, das hatte ich mir geschworen, denn ich hatte nicht nur meinen Ehemann, sondern auch den besten Agenten verloren. Egal wie ich es drehte, ich hatte es komplett vermasselt. Wenn ich es nur rückgängig machen könnte ... Aber es war nicht mehr zu ändern. Anstatt der Vergangenheit hinterherzutrauern, sollte ich mir lieber dringend überlegen, was ich als Nächstes tun wollte. Denn dank Justin Davis und seiner Starallüren hatte ich wohl keinen Job mehr.
     Das letzte Jahr allein in L.A. hatte mir einiges abverlangt. Irgendwie hatte ich angenommen, mein Name würde mir Türen und Tore öffnen, doch die Realität sah anders aus. Die Filmbranche war ein Haifischbecken und auch wenn ich als Model weltweit bekannt war, musste ich als Schauspielerin ganz unten anfangen. Ein paar Drehbücher lagen zwar bei mir zu Hause herum, doch die waren allesamt weder lukrativ, noch rissen sie mich wegen ihrer genialen Story vom Hocker. Alles in allem war meine Situation momentan eher frustrierend.
     Um nicht sofort erkannt zu werden, schlüpfte ich in verwaschene Kleider, die zwei Nummern zu groß waren, und zog die farbigen Kontaktlinsen aus der Tasche. Mit ihnen, der dunklen Kurzhaarperücke, unter der ich meine langen blonden Haare geschickt versteckte, und der alten Hornbrille hatte ich vielleicht eine Chance, unerkannt zu bleiben. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel und ich war bereit, nach Hause zu fahren.
     Mein klappriger VW Passat, den Clayton mir aus Sicherheitsgründen nie erlaubt hätte zu fahren, stand zum Glück etwas abseits, sodass mich niemand von der Hauptstraße aus sehen würde. Dafür musste ich zwar über einen dunklen Parkplatz laufen, was Clayton auch niemals erlaubt hätte, aber was sollte schon passieren? Das Gelände war eingezäunt und es gab Wachmänner. Besser so, als von Paparazzi aufgelauert zu werden. Ich hatte im letzten Jahr schon etliche Male umziehen müssen, um ein wenig Privatsphäre zu haben, und gleichzeitig wollte ich nicht hinter einem meterhohen Zaun wohnen.
     Am Ende hatte mir meine Tante geholfen und mir nicht nur über ihre Kontakte als Immobilienmaklerin eine Wohnung besorgt, sondern auch gleich noch den Mietvertrag unterschrieben, damit ich dort unerkannt leben konnte. Meine Mutter war auf die Idee gekommen. Normalerweise mischte sie sich nicht in mein Leben ein, doch sie hatte mitbekommen, wie sehr mich der Medienrummel aufrieb. Ich war froh, dass meine Eltern hinter mir standen, auch wenn sie nicht immer mit all meinen Entscheidungen einverstanden waren. Meinen Entschluss, lieber in New York zu studieren, statt in Atlanta zu bleiben, hatten sie damals zwar hingenommen, aber nur mit einigem Zähneknirschen. Es war beinahe beängstigend gewesen, wie erleichtert sie waren, als ich ihnen schon kurz darauf Raffael als meinen festen Freund präsentiert hatte. Nur als ich ihnen dann nach dem raschen Ende mit Raffael plötzlich Clayton vorstellte, reagierten sie ein wenig verhaltener. Es war nicht so, dass sie ihn nicht mochten, doch der rasche Wechsel hatte für einige Irritation gesorgt. Gut, das legte sich auch recht schnell, denn meine Eltern waren einfach froh, dass ich im Modelbusiness jemanden an meiner Seite hatte, der anständig schien.
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