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Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (17926) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (21673)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (266), Model (161), New York City (1508), Trennung (964), Verzeihen (83)
Reihe: Brooklyn Love (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Dir meine Hilfe anbieten.«
     Schon wieder. Ich seufzte innerlich auf.
     »Haben Andrea und du die Extra-Karma-Punkte so nötig oder habt ihr plötzlich eure fürsorgliche Ader entdeckt?« Natürlich hätte ich mich auch einfach bedanken können, zumal mir bewusst war, dass Clayton es wirklich ernst meinte und sich ehrlich bemühte, unser Verhältnis zu verbessern. Das Problem war nur, ich wollte Clayton einfach nicht mögen. Schließlich hatte er mir damals meine Freundin und Beinaheverlobte ausgespannt. Vor zehn Jahren! Ja, und? Das trotzige Kind in mir wollte weiter schmollen und keinesfalls zugeben, dass ich auch nicht ganz unschuldig daran war, dass mich Christine verlassen hatte.
     Clayton reagierte auf meine Provokation nur mit einem Schulterzucken und wandte sich dem Foto zu, vor dem ich schon eine Ewigkeit stand. Es war vor ein paar Jahren in der Nähe von Santa Ana in Kalifornien entstanden. Es zeigte Gloria, die ich bei einer Rueda kennengelernt hatte. Da ich Salsa liebte und Zeit hatte, hatte ich mich mitreißen lassen und spontan mit der Gruppe in diesem Park getanzt. Wildfremde Menschen, die sich zu Salsa-Rhythmen im Partnerwechsel im Kreis bewegten. Zwei Stunden ungetrübter Spaß. Auch wenn ich durch die Wechsel mit einigen Damen getanzt hatte, war keine so faszinierend gewesen wie Gloria. Wilde, dunkle Haare, schwarze Augen und der Inbegriff von Lebensfreude in ihrem runden Gesicht. Obwohl sie kaum einen der Grundschritte zusammengebracht hatte, war ihr Lachen und ihre fröhliche Art auf mich übergegangen. Ich hatte nicht genug von ihr bekommen können und es geliebt, sie im Takt zu bewegen.
     Claytons Anblick, wie er das Bild betrachtete, brachte mich in die Gegenwart zurück.
     »Warum willst du unbedingt, dass Chris und ich zusammenkommen? Ihr seid geschieden und du bist nicht einmal mehr ihr Agent. Redet ihr überhaupt noch miteinander?« Interessierte mich das wirklich oder wollte ich ihn einfach nur weiter reizen? Am meisten ärgerte mich wohl, dass mir keiner zuzutrauen schien, selbst die Frau zu erobern, die ich liebte. Aber genau das war die Frage. Liebte ich sie überhaupt noch? Oder war es nur mein gekränktes Ego, das ich seit so vielen Jahren mit mir rumschleppte?
     »Nur, weil wir geschieden sind, heißt es doch nicht, dass sie mir gleichgültig wäre«, bemerkte Clayton. »Ich denke, sie könnte einen Freund gebrauchen.«
     »Und das soll ausgerechnet ich sein?«
     »Wer denn sonst? Ruf mich an, wenn ich dir helfen soll.« Er nickte mir zu und ging in dieselbe Richtung davon, in der schon Andrea verschwunden war.
     Über ein Jahr war vergangen, seit mich Clayton angerufen hatte, um mir persönlich mitzuteilen, dass seine Ehe aus wäre und ich nun freie Bahn hätte. Doch weder ich noch Christine hatten die Initiative ergriffen, was für mich ein deutliches Zeichen war. Das mit uns war Geschichte, warum kapierte das niemand?


KAPITEL 2

Christine


Das Piepsen der Herzüberwachungsmaschine hallte durch das karge Krankenzimmer. Auch wenn mir die ganzen Apparate und Schläuche Angst machten, beruhigten mich die immer wiederkehrenden Geräusche, denn das bedeutete, dass Dylan noch bei mir war. Seine rechte Hand lag schwer in meiner, sie war kühl.
     Mit dem Ärmel wischte ich mir abermals übers Gesicht. Heute wollten die Tränen einfach nicht versiegen. Bleich und mit eingefallenen Wangen lag er vor mir und war nur noch ein Schatten seiner selbst. Aber die Ärzte waren zuversichtlich, dass er es schaffen würde. Oder hatte ich mich verhört? Eigentlich durfte ich gar nicht hier sein ... Wenn seine Familie davon wüsste ... Er, der renommierte Staranwalt, und ich, eine einfache Krankenschwester ... Und doch konnte ich ihn nicht allein lassen. Die Besuchszeiten waren längst vorbei und außer der Nachtschicht war niemand mehr da. Ich brachte es nicht übers Herz, ihn sich selbst zu überlassen.
     »Ich liebe dich«, flüsterte ich mit rauer Stimme, als hätte ich seit Tagen nicht mehr gesprochen. Der Kummer zehrte an mir. Wenn er doch nur eine kleine Reaktion zeigen würde, ein Blinzeln oder ein kurzes Zucken, doch er rührte sich nicht. Ob er mich überhaupt gehört hatte? Durch meine Ausbildung wusste ich zwar, dass das Unterbewusstsein vieles aufnahm, doch ich war so verzweifelt, dass meine Hoffnung immer mehr schwand. Ich brauchte ein Zeichen ...
     »Und Cut!« Eine schrille Klingel ertönte, die mich zusammenfahren ließ. Es dauerte einen Moment, bis ich realisierte, dass der Regisseur zufrieden war und die Aufnahme nehmen würde. Wow, ich hatte nicht erwartet, dass gleich der erste Take klappen würde. Die Szene, in der ich das Zimmer betrat, hatten wir zig Mal wiederholen müssen. Ich hatte mich schon in Grund und Boden geschämt, weil immer wieder jemand aus der Crew etwas zu beanstanden hatte. Doch offenbar lag mir die Dramatik mehr als etwas so Profanes wie durch eine Tür zu gehen.
     Somit war meine allerletzte Szene für die Daily Soap Dream Doctors of L.A. im Kasten. Zugegeben, der Name war etwas seicht, was man über die Serie jedoch nicht behaupten konnte, denn sie lief schon seit zwanzig Jahren äußerst erfolgreich. Natürlich wollte ich anspruchsvollere Rollen mit mehr Text, aber erst einmal musste ich mich beweisen. Und da selbst ein Superstar wie George Clooney jahrelang einen Serien-Arzt verkörpert hatte, bevor er in Hollywood Fuß fassen konnte, nahm ich jede Erfahrung dankbar mit.
     Das eifrig umherwuselnde Team riss mich aus meinen Gedanken. Im Bett vor mir zerrte Justin Davis, der Jungstar, der den Anwalt Dylan spielte, genervt an den Kabeln und Schläuchen, die an seinem Körper befestigt waren. »Nehmt endlich diesen Mist von mir runter!«
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