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Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (17870) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (21614)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (264), Model (161), New York City (1502), Trennung (962), Verzeihen (82)
Reihe: Brooklyn Love (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ähnlich war ich in den letzten Jahren mit Christine verfahren. Auch sie hatte nur gesehen, was sie sehen sollte. Ich wollte nicht, dass sie wusste, wie es wirklich in mir aussah, also gaukelte ich ihr vor, sie wäre mir absolut egal. Glücklicherweise waren wir uns nicht sehr oft über den Weg gelaufen, weil ich es rigoros vermied, mit ihr arbeiten zu müssen. Normalerweise lehnte ich kaum ein Top-Model ab, egal wie zickig oder schwierig sie waren, denn mit ihnen ließ sich zum einen gutes Geld verdienen und zum anderen waren die Kampagnen meist extravagant. Doch bei Christine konnte ich nicht aus meiner Haut.
     Wie erwartet war sie schnell extrem erfolgreich geworden und zu einem der begehrtesten Models weltweit avanciert. Clayton hatte ein gutes Händchen bewiesen und dafür gesorgt, dass ihre Karriere nur Superlative kannte. Hatte es sich dennoch mal nicht vermeiden lassen, dass sich unsere Wege kreuzten, hatte sie mich stets spüren lassen, dass sie der Superstar war und nicht ich. Beinahe konnte man glauben, dass sie sauer war, weil ich sie verlassen hätte. Dabei war es umgekehrt gewesen.
     Wahrscheinlich hätten wir uns einfach mal aussprechen und dieses kindische Verhalten damit beenden sollen. Und obwohl ich normalerweise eher der impulsive und temperamentvolle Typ war, der kein Blatt vor den Mund nahm, war Christine die Einzige, bei der meine Emotionen regelmäßig mit mir durchgingen. Ein normales Gespräch zwischen uns war unmöglich. Denn ich wollte sie sowohl beschimpfen als auch küssen. Bei ihr fuhren selbst nach all den Jahren die Gefühle noch Achterbahn, trotzdem war ich nicht ausreichend masochistisch veranlagt, dass ich mir sehenden Auges eine weitere Abfuhr holen würde.
     Daran änderte auch die Tatsache, dass Christines Ehe schon vor einer Weile in die Brüche gegangen war, in meinen Augen nichts, auch wenn Andrea und Clayton das anders sahen. Er hatte längst eine neue Liebe gefunden und seltsamerweise war er überzeugt davon, dass ich jetzt mein Glück bei seiner Ex versuchen sollte.
     Der ewige Zweite ... Andrea wollte mich provozieren – und ihr Plan ging auf.
     »Ach, und du bist jetzt auf einmal die große Expertin in Sachen Liebe? Christine interessiert sich einen Dreck für mich! Daran wird auch deine kleine Show heute Abend nichts ändern. Und falls sie mich doch bemerkt, was glaubst du, wird dann geschehen? Denkst du, sie wird mir plötzlich die ewige Liebe schwören und alles ist wieder beim Alten? Komm schon, Ryan, so naiv bist du doch nicht, oder hat dir die Romanze mit deinem Italiener das Hirn weichgespült? An die Möglichkeit, dass ich sie vielleicht gar nicht mehr will, hast du keinen Gedanken verschwendet, stimmt’s?!« Wir beide wussten, dass der letzte Satz nur eine Schutzbehauptung war, um noch einen kleinen Rest an Würde zu wahren. Verdammt, alles, was mit Christine zu tun hatte, ging mir noch immer viel zu nahe. Wann würde ich sie endlich vergessen können? Frustriert fuhr ich mir durchs Haar und stellte fest, dass es eigentlich wieder viel zu lang war. Glücklicherweise würde sich meine Mom am Wochenende darum kümmern. Wieso dachte ich jetzt an meine beschissenen Haare?! Ich war ja total durch den Wind.
     Andrea kommentierte meinen Ausbruch lediglich mit einem milden Lächeln. Wir kannten uns zu lange und zu gut, als dass sie mein Benehmen treffen oder schockieren könnte.
     »Dann brauchst du doch nicht so nervös zu sein, oder?« Sie zwinkerte mir zu, bevor sie sich abwandte und dem Serviceteam ein paar Anweisungen zur Bankettbestuhlung zurief.
     Ich beneidete sie nicht. Es war eine Mammutaufgabe, ein derart exklusives Event in so kurzer Zeit und dazu noch vor den Feiertagen auszurichten. Neben meiner Ausstellung, die von sechs Uhr abends bis neun Uhr geplant war, musste auch der festliche Teil im Anschluss organisiert werden, sodass sich die anspruchsvollen Gäste stets gut unterhalten fühlten. Es glich schon einem Wunder, dass Andrea nicht nur das Pier 60 so kurzfristig bekommen hatte, sondern dass auch fast alle eingeladenen Gäste zugesagt hatten. Keine Überraschung also, dass sich die Presse bereits um die besten Plätze prügelte, womit an diesem Abend auch für genügend Publicity gesorgt wäre! Nur noch drei Stunden, der Countdown lief.
     Allerdings ließ der Gedanke an die vielen Paparazzi meine Laune noch tiefer sinken, falls das überhaupt möglich war. Da sowohl meine Vergangenheit mit Christine bekannt war und die Ehe zwischen ihr und Clayton heute offiziell geschieden worden war, befürchtete ich, dass sie den heutigen Abend nutzen könnten, um Informationen und Bilder für eine Exklusivstory zu ergattern. Lausiges Timing, denn böse Zungen könnten annehmen, Clayton würde mit diesem Fest seine neugewonnene Freiheit feiern. Hoffentlich kam der Trottel nicht auch noch auf die Idee, den Anlass zu nutzen, um seine Verlobung bekanntzugeben oder – noch schlimmer – Jamie einen öffentlichen Heiratsantrag zu machen.
     Nein, wir hatten uns noch nie wirklich gemocht. Wie auch? Doch er sah das ein wenig anders, schließlich hatte er ja jetzt für mich Platz gemacht, O-Ton Clayton. Was für ein aufgeblasener Idiot!
     Und wenn man vom Teufel sprach ... Kam er in großen Schritten auf mich zu. Noch leger in hellem Hemd und dunkler Anzughose gekleidet, hätte auch er als Model durchgehen können.
     »Und was willst du jetzt noch von mir?« Nein, ich konnte es nicht lassen. Er brachte mein Blut in Nullkommanichts zum Kochen.
     Wir waren fast gleich groß und auch beide ähnlich sportlich. Mehr als einmal hatten wir uns prügeln wollen, aber es nie darauf angelegt herauszufinden, wer der Stärkere war. Ja, soweit hatte uns eine Frau gebracht. Sollte ich nicht endlich darüber hinweg sein?
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