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TASCHENBUCH
 
Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (17900) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (21645)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (265), Model (161), New York City (1506), Trennung (963), Verzeihen (82)
Reihe: Brooklyn Love (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Anders hätte sie wohl kaum aus einem simplen Weihnachtsessen ein Event mit Presse und größtmöglicher medialer Aufmerksamkeit gemacht, zu dem ihre wichtigsten Kunden und die gesamte Klientel eingeladen waren. Bereits im Vorfeld war dieser Abend als eines der Highlights der Endjahresveranstaltungen gehandelt worden, und meine Fotografien und ich waren mittendrin.
     Doch im Grunde genommen war mir der Rummel zu viel. Wenn ich allein an die lästige Presse dachte, hatte ich schon keine Lust mehr. Ich hasste es, im Rampenlicht zu stehen. Meine Arbeit sollte für sich sprechen und bewundert werden, klar, aber aus gutem Grund stand ich hinter der Kamera und nicht davor. Und doch hatte mich Andrea mit ihrer Hartnäckigkeit überredet.
     »Was ist los? Du wirkst etwas blass und deine Konter waren auch schon mal einfallsreicher.«
     »Sehr lustig, Ryan.« Wie meistens sprach ich sie mit Nachnamen an. Es passte zu ihr und ihrer toughen Art, viel wichtiger war jedoch, dass sie es hasste. Doch heute klang meine Stimme selbst in meinen Ohren lahm.
     »Kopf hoch. So schlimm wird es schon nicht werden.« Sie lächelte mich aufmunternd an und ich wusste genau, worauf sie anspielte.
     »Die Rolle der Kuppelmeisterin steht dir nicht. Aber wenn wir schon dabei sind, wie wäre es, wenn ich dir helfen würde?«
     Andrea hatte mich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen von einer Ausstellung auf diesem Event überzeugt. Hätte ich geahnt, dass mit dieser Show die Aufmerksamkeit einer ganz besonderen Frau erregt werden sollte, hätte ich mich wohl nie darauf eingelassen. Je länger ich darüber nachdachte, desto unwohler fühlte ich mich. Aber da Andrea gerade selbst Hals über Kopf im Liebeschaos steckte, könnte ich ihr wenigstens behilflich sein. Was war ich doch für ein Samariter ...
     »Meinst du, irgendjemand würde uns das Liebespaar abkaufen?«, fragte sie mich amüsiert.
     »In jedem Fall streiten wir wie ein altes Ehepaar.«
     »Wir streiten doch nicht. Ich sage dir, wo es lang geht, und dein riesiges Ego ignoriert mich.« Sie grinste mich an und ich konnte nicht anders, als laut loszulachen. »Und komm bloß nicht auf die Idee, mit mir zu wetten. Ich kann mich schon selbst um mein Liebesleben kümmern«, schob sie nach.
     Während ich provozierend eine Augenbraue hob und die Arme vor der Brust verschränkte, sah sie mich spöttisch an. Andrea war bis über beide Ohren in diesen italienischen Calvin Klein verschossen, der ihr mit Sicherheit bald einen Antrag machen würde. Auch wenn ich nicht ganz sicher war, wie ihre Beziehung aussehen sollte, da er in Bergamo wohnte ... Bergamo in Italien. Ihr Angebeteter war heute ebenfalls zu Gast, weshalb sie sich wohl besonders schick gemacht hatte. Die raffiniert hochgesteckten blonden Haare passten perfekt zu ihrem Hosenanzug, doch ich war mir fast sicher, dass sie diesen später noch durch ein Abendkleid ersetzen würde. Ihre große und schmale Statur war der Traum jeden Designers und mit Sicherheit hatten einige darum gebuhlt, sie für diesen besonderen Abend ausstatten zu dürfen. Wie gerne hätte ich mir jetzt meine Kamera geschnappt und ein paar Bilder von ihr geschossen, anstatt hier weiter auf das Unvermeidbare zu warten.
     »Und ich kann mich etwa nicht um mein Liebesleben kümmern?«
     »Soll das ein Witz sein? Der ewige Zweite steht dir nicht, Raffael.«
     Aber es war bequem, außerdem lief ich nicht Gefahr, dass mir mein Herz ein weiteres Mal aus der Brust gerissen wurde. Ziemlich theatralisch, ich weiß, aber genauso hatte ich es damals empfunden, nachdem mir die Frau meines Lebens erst die große Liebe geschworen hatte, um mich dann abzuservieren und bereits nach einem Monat durch einen anderen zu ersetzen. Auch wenn ich Christines erster richtiger Freund gewesen war, hätte sie uns dennoch eine Chance geben sollen, anstatt geradewegs in die Arme des Nächstbesten zu laufen – unglücklicherweise hatte es sich dabei um Clayton gehandelt, Andreas Agenturpartner.
     Bis heute bin ich überzeugt davon, dass Christine vor der Intensität unserer Gefühle füreinander Angst gehabt hatte. Etwas Vergleichbares hatte ich mit keiner anderen erlebt – weder zuvor und schon gar nicht danach. Die Geschichte lag schon über zehn Jahre zurück. Sie war damals neunzehn gewesen, ich fünfundzwanzig. Eine Südstaatenschönheit, die sich nicht einmal etwas darauf eingebildet hatte. Nur weil sie sich während ihres Wirtschaftsstudiums ein paar Dollar hatte dazuverdienen wollen, waren wir uns bei einem Shoot für einen Sportbekleidungshersteller zufällig begegnet.
     Doch ein Blick hatte genügt, und es war um mich geschehen gewesen. Ihre unvergleichlich natürliche Art hatte mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen. Nichts an ihr hatte aufgesetzt oder gekünstelt gewirkt. Erst ihre einnehmende Herzlichkeit und ihr erfrischendes Lachen hatten mir bewusst gemacht, wie abgeklärt und emotionslos mein Alltag bereits geworden war.
     Ich liebte meinen Job und nichts erfüllte mich mehr, als die vielseitigen Emotionen meiner Models für die Ewigkeit festzuhalten. Obwohl Models vielleicht missverstanden werden könnte, denn die Schwarz-Weiß-Bilder, die in Lebensgröße von den Stellwänden prangten, zeigten normale Menschen wie dich und mich. Bei diesen Fotos stand die Schönheit der Persönlichkeit für mich im Fokus und ich hatte versucht, Seiten zu beleuchten, die man im Alltag nicht sofort entdeckt.
     Natürlich verdiente ich mein Geld nicht mit solchen privateren Aufnahmen, sondern mit Werbung. Und dabei stand Perfektion im Vordergrund. Bei solchen Aufnahmen musste eine Illusion erschaffen werden, die potenzielle Kunden zum Kauf des beworbenen Produktes animiert.
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