Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.540 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Eckhard Ahrens«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance
Verfasser: Katrin Emilia Buck (14)
Verlag: Eigenverlag (17951) und Rosenfeder (13)
VÖ: 15. November 2020
Genre: Romantische Literatur (21709)
Seiten: 292 (Taschenbuch-Version), 303 (Kindle-Version)
Themen: Fotografen (266), Model (161), New York City (1517), Trennung (964), Verzeihen (84)
Reihe: Brooklyn Love (4)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,36 (93%)
1
72%
2
20%
3
8%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 25 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Brooklyn Love 4 - Ready for a second Chance« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katrin Emilia Buck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Katrin Emilia Buck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

PROLOG

Raffael


Ich war angespannt. Die Hände klamm, der Pulsschlag so hoch, als hätte ich einen Sprint hingelegt, und kalter Schweiß, der mir unangenehm den Rücken hinunterlief, obwohl es bereits Dezember war und ein eisiger Wind durch Manhattan pfiff. Nein, ich hatte keinen wichtigen Shoot in den Sand gesetzt, sondern ich stand vor den hell erleuchteten Schaufenstern von Tiffany & Co. an der Fifth Avenue in Manhattan, dem weltberühmten Schmuckladen, den spätestens seit Audrey Hepburn jede Frau auf dem Planeten kannte. Zumindest behaupteten das meine Schwestern steif und fest. Somit war Tiffany’s anscheinend auch das Nonplusultra, wenn man, in diesem Fall ich, einen Verlobungsring kaufen wollte. Und das wollte ich, keine Frage. Meine wundervolle Freundin sollte diesen Ring als Symbol meiner Liebe bekommen und meine Frau werden. Das stand fest.
     Um ihr zu zeigen, wie ernst es mir war, hatte ich sogar mein Bankkonto geplündert, was mich keinesfalls störte, wohl aber bedeutete, dass ich im nächsten Monat auf Diät war. Einzig die Sorge, Christine könnte meinen Antrag ablehnen, machte mich nervös. Dabei zweifelte ich nicht an ihren Gefühlen, sondern vielmehr an den Umständen. Wir kannten uns erst seit einem Monat, außerdem war sie mit neunzehn Jahren noch recht jung und gerade auf dem besten Weg, ein bekanntes Model zu werden. Als Fotograf hatte ich ein Auge für so etwas. Sie war in jeglicher Hinsicht perfekt und schon bald würden sich die Modelabels und Designer um sie reißen.
     Eigentlich hatte sie gar keine Zeit für eine Beziehung und sollte sich lieber voll und ganz auf ihre Karriere konzentrieren, doch das konnte ich nicht akzeptieren. Das zwischen uns war anders, außergewöhnlich und einmalig. Früher hätte ich die Augen verdreht und den Kopf geschüttelt, wenn mir jemand etwas von Schicksal und Liebe auf den ersten Blick erzählt hätte, doch seit ich Christine das erste Mal gesehen hatte, glaubte ich fest daran. Sie zog mich an wie die Motte das Licht. In ihrer Nähe spürte ich Dinge, die ich niemals zuvor empfunden hatte. Wenn sie nicht in meiner Nähe war, fühlte ich mich leer und unvollkommen. Nein, es war unumstößlich: Christine war die Eine.
     Und darum wollte ich keine Minute länger ohne sie verbringen. Es war Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Vielleicht waren meine Bedenken umsonst, denn so schnell, wie wir ein Paar geworden sind, musste sie ähnlich starke Gefühle für mich hegen. Einige würden mich sicher für verrückt halten und sagen: Schalt einen Gang runter, genieß die Zweisamkeit und schau, wo es euch hintreibt. Doch so war ich nicht. Wenn ich etwas wollte, gab es für mich keine halben Sachen. Ich war schon immer sehr leidenschaftlich und temperamentvoll gewesen, in allem, was ich tat. Christine war meine Traumfrau und ich liebte sie von ganzem Herzen. Kein Wunder also, dass ich alles wollte – Hochzeit, eine Familie und ein Haus mit Hund. Das Komplettpaket. Schmunzelnd musste ich an meine Eltern denken, die sich genauso rasch verliebt hatten und bis heute zusammen waren. Natürlich würde ich Christine nie im Weg stehen, wenn es um ihre Karriere ging. Viel zu gut kannte ich den Drang, seiner
     Berufung folgen zu müssen – mir ging es nicht anders. Ein Leben ohne meine Kamera konnte ich mir nicht vorstellen. Und natürlich war Christine mein liebstes Motiv.
     Bevor mich meine Tagträumerei noch in einen Eisklotz verwandelte, fasste ich mir ein Herz und steuerte die Tür des Juwelierladens an. Die penetrante Stimme, die mir sagte, dass ich zu viel zu rasch wollte, schaltete ich vehement ab. Ich war mir plötzlich ganz sicher, dass Christine meinen Antrag annehmen würde. Eine andere Option gab es gar nicht. Und dann würden wir gemeinsam die Welt erobern.


KAPITEL 1

Zehn Jahre später

Raffael


Dass ich nervös war, war die Untertreibung des Jahrhunderts. Meine Hände waren feucht und ich hatte das dringende Bedürfnis, noch einmal duschen zu gehen. Zudem sank meine Laune von Minute zu Minute, ein untrügliches Zeichen dafür, wie extrem angespannt ich war. Dabei war die Ausstellung einiger meiner herausragendsten Fotografien der letzten Jahre nur ein Bestandteil des Abends und würde lediglich einen kleinen Teil des riesigen Raumes im Pier 60 in Chelsea, New York einnehmen. Gut, klein war relativ. Außerdem war das Pier 60 nicht einfach irgendeine Location, sondern eine der begehrtesten in Manhattan – Monate im Voraus ausgebucht und gleichermaßen beliebt für Hochzeiten, Bankette und Geschäftsfeiern.
     »Ich hätte mich nie von ihr überreden lassen sollen«, murmelte ich zu mir selbst.
     »Tja, zu spät, Raffael.« Andrea hatte mich gehört. Ihr siegessicheres Lächeln trug sie heute wohl besonders gern zur Schau. Gemeinsam mit Clayton Powell führte Andrea Ryan die angesagteste Modelagentur in New York. Ach was, wohl bereits der gesamten USA. Vor etwas mehr als einem Jahr hatten sich die beiden erfolgreichen Agenten zusammengetan und ihre eigene Firma aus dem Boden gestampft. Da Andrea und mich eine langjährige Freundschaft verband und ich auch schon für ihre alte Agentur eine Art Hausfotograf gewesen war, kannte sie meine Arbeit und buchte mich regelmäßig. Auch wenn ich immer schon recht gut ausgelastet war, hatte mich die Auftragslage, die ihr beispielloser Erfolg mit sich brachte, besonders die letzten Monate stark gefordert. Um nicht doch noch einen Burn-out zu erleiden, hatte ich für den Dezember eine dringend benötigte Auszeit eingeplant.
     Zumindest, wenn alles nach Plan lief. Natürlich ging ich nicht davon aus, dass der heutige Abend eine Pleite werden könnte und ich auf einmal ohne Aufträge dastehen würde, nur wurde ich in letzter Zeit immer häufiger von Selbstzweifeln geplagt. Trotz jahrelanger Erfahrung fühlte ich mich plötzlich wie ein Anfänger. Totaler Quatsch, denn Andrea hätte mir diese Ausstellung nicht förmlich aufgedrängt, wenn sie nicht felsenfest von meinem Erfolg überzeugt wäre.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz