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TASCHENBUCH
 
Kurze Schnauze - große Klappe
Verfasser: Anke Ertz (1)
Verlag: Books on Demand (3318)
VÖ: 13. November 2020
Genre: Kurzgeschichte (4332)
Seiten: 266 (Taschenbuch-Version), 84 (Kindle-Version)
Thema: Hunde (867)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Anke Ertz für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Anke Ertz gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     So weit, so gut. Ich musste noch einmal durch diesen schrecklich engen Geburtskanal, aber dafür würde ich schon bald mein Frauchen über meinen eigenen Verlust hinwegtrösten. Zumindest war das der Plan und ich jubelte innerlich, als die komplette Familie endlich zur Besichtigung erschien.
      Zu meinem Entsetzen entschieden sie sich für eine Hündin. Ein Mädchen? Ernsthaft? Diese kleine Prinzessin war die Erstgeborene, aber nur deshalb, weil ihre Schnauze kürzer war und sie sich in dem engen Geburtskanal mal eben vorgedrängelt hatte. Unverschämtheit. Sie gaben ihr den Namen Bella. Das ich nicht lache! Was ist nun bitte schön an dieser kurznasigen winzigen Boxerhündin. Aber gut. Sie ist meine Schwester, im übertragenen und auch im leiblichen Sinne. Zum Glück hockte ein Großteil meiner Seele ja immer noch mit Engelsflügeln auf der Wolke und hatte die Macht, ein wenig Schicksal zu spielen.
      Natürlich glaubten alle da unten, aus ihren Fehlern gelernt zu haben. Zwei Hunde, das kam gar nicht in Frage. Aber irgendwie brachte ich den neunzehnjährigen Sohn dazu, ein Versprechen zu geben. Natürlich würde er sich immer und zu jeder Zeit kümmern. Ich brachte Frauchen dazu, sich neben Bella auch hoffnungslos in den kleinen Rüden zu verlieben und ich brachte Herrchen dazu, beide Hunde zu bezahlen.
      Wie das mit Versprechen von jungen Erwachsenen nun eben so ist. Fünf Monate später saß Frauchen also nun allein in ihrem schwach beleuchteten Wohnzimmer. Aber eben nicht ganz allein. In der Sofaecke auf vielen, vielen Kissen pennte Prinzessin Bella. Am Fenster bellte ich, also nicht ganz, eben mein kleiner Bruder Elvis. Ein paar Zentimeter von mir, äh Elvis, entfernt, zwitscherten die Zwergpapageien Lemon und Peach eine fröhliche Melodie zum Glockengeläut. Auf dem Schrank thronte meine von Kerzen umgebene Urne mit den reizenden Pfotenabdrücken, während die Urnen meiner Schwestern Petzi und Gina, sowie die des vor einigen Jahren verstorbenen Kaninchens Casper, friedlich hinter Glas pennten. Der neunzehnjährige Student trank mit Freunden in einer Bar ein paar Bier. Herrchen war auf Dienstreise. Frauchen bat mich, äh Elvis, mit verzweifelter Stimme um Ruhe, während die Glocken des nahegelegenen Kirchturms ahnungslos weiter bimmelten. Die Ratgeber „Welpenerziehung“, „Haltung mehrerer Hunde“ und „Sprachkurs Hund“ lang-weilten sich auf dem Fernsehschrank, weil Frauchen ja eigentlich wusste, dass sie hingehen und mir, äh Elvis, sagen sollte, das alles gut war und er still sein sollte. Frauchen hatte es auch mehrfach versucht, leider gehorchten die Glocken nicht. Oben auf der Wolke hockten wir. Petzi, Gina und ich, zusammen mit Casper, der nun auch Flügel hatte und verfolgten gespannt das beste Fernsehprogramm. Das was da unten im Wohnzimmer passierte, war viel interessanter, als „Wer wird Millionär“.
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