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Küss mich in Rom
Verfasser: Mona Frick (11)
Verlag: Eigenverlag (20321) und O'Connell Press (23)
VÖ: 17. November 2015
Genre: Romantische Literatur (24288)
Seiten: 220 (Taschenbuch-Version), 230 (Kindle-Version)
Themen: Dates (362), Internet (532), Lügen (1200), Rom (197), Schriftsteller (1306), Single (425), Treffen (94)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Autorin Amy liebt Kinoklassiker mit Happyend, ihre beiden besten Freunde und Rom. Ausgerechnet sie, die nicht mehr an die Liebe glaubt, soll nun für ihre Zeitschrift über die Dating-Plattform »Liebesglück« schreiben.
Völlig unerwartet lernt sie dort Mike kennen. 107 Übereinstimmungspunkte, das netteste Lachen der Welt und schon beim allerersten Treffen Blitzschläge, die bei jeder Berührung direkt ins Herz gehen, sagen ihr: Mike ist der perfekte Mann! Aber er hasst Lügen. Und leider hat Amy von Anfang an gelogen.
Und wieder rückt Amys geheimer Traum in die Ferne – geküsst zu werden, in Rom …
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei O'Connell Press für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mona Frick gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Als ich mich am nächsten Abend an den Computer setze, habe ich Dutzende neuer Lächeln und Komplimente erhalten. Kurz gehe ich über die Profile, aber die Anfragen lösche ich sofort. Ein wenig quält mich mein schlechtes Gewissen. Die Männer machen sich schließlich Hoffnungen. Wer weiß, wie lange sie schon auf die eine hoffen. Einer schreibt gar, er suche bereits sein ganzes Leben nach IHR. Ich dagegen gebe nur vor, ebenfalls auf der Suche zu sein, und trage vermutlich zur Desillusionierung und Hoffnungslosigkeit dieser Menschen bei. Bernd hat recht: Ich will keinem das Herz brechen. Gleich werde ich mich wieder abmelden. Die Profile, die ich bis jetzt gesehen habe, müssen mir als Inspiration reichen.
     Ach herrje, ich habe ganz vergessen, Patti auf den neusten Stand zu bringen. Also schreibe ich ihr per WhatsApp, dass ich erst einmal eine Recherchepause einlege und lieber ein oder zwei Tiergeschichten schreibe, auf die sie sowieso schon wartet.
     Während ich die Nachricht tippe, poppt ein Fenster auf: »Mike möchte einen Chat eröffnen. Wollen Sie beitreten? Dann schreiben Sie einfach eine Nachricht!«
     Mist. Jetzt hat doch einer den Köder geschnappt, und ausgerechnet der mit dem romantischen ersten Date. Soll ich oder soll ich nicht? Was mach ich jetzt nur?

Ich tu es! Ich bin neugierig, ich gebe es zu.
     »Hey, Mike. Hier ist Amy.«
     »Hey Amy.«
     Ich hole tief Luft, dann beginne ich, auf die Tastatur einzuklopfen: »Heißt du Mike, nach Mike Delfino aus den Desperate Housewives?«
     »Nein, Mike von Michael. Und du Amy von Gone Girl?«
     Kichernd antworte ich und fühle mich ihm schon ganz vertraut. Wie ist das bloß möglich? »Die Psychotante? Nein, von Die fabelhafte Welt der Amelie.«
     »Was für ein schöner Name und ein toller Film.«
     Das freut mich. Mike ist gefühlt der erste Mann, dem der Film gefallen hat. Außer Bernd natürlich, aber der zählt nicht. Wir schreiben und schreiben, über unsere Lieblingsfilme, -bücher, -lieder. Er: Moby Dick, die Bücher von Salter und Hemingway, die Musik der Stones. Ich: sämtliche Liebesfilme, ob lustig oder ernst, alle Bücher von Irving, Martin Suter und Murakami und französische Chansons. Unsere Mails gehen pingpongmäßig hin und her, bis Mike plötzlich meint, er solle langsam Schluss machen, weil er am nächsten Tag früh rausmüsse. Als ich auf die Uhr schaue, stelle ich fest, dass es nach eins ist. Kaum zu glauben! Dabei bin ich doch eine sogenannte Lerche, die spätestens um elf müde ins Bett fällt.
     Wir tauschen rasch unsere E-Mail-Adressen aus. Das Lächeln liegt noch immer auf meinen Lippen, während ich in meinen Schlafanzug schlüpfe, und verschwindet erst, als ich mit dem Zeh schmerzhaft gegen mein Bett knalle und mich die Realität wieder einholt. »Hallo-ho, Amelie«, mache ich den strengen Ton von Patti nach, »RECHERCHIEREN, nicht FLIRTEN!«
     Jaja, antworte ich im Geist. Schon wieder biegen sich meine Mundwinkel nach oben und das Lächeln begleitet mich, bis ich in tiefen, traumlosen Schlaf sinke, aus dem mich die Müllabfuhr viel zu wenige Stunden später mit ihrem Piepsen und Geklapper weckt.
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