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TASCHENBUCH
 
Sterbewohl
Verfasser: Olivia Monti (5)
Verlag: Eigenverlag (24067), epubli (1911) und Neopubli (254)
VÖ: 3. November 2020
Genre: Dystopie (807)
Seiten: 220 (Gebundene Version), 218 (Taschenbuch-Version), 216 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Deutschland (856), Fehmarn (22), Hotel (1010), Sterben (231)
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BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Was tust du, wenn dein Staat dich im Rentenalter auffordert, eine Sterbepille zu schlucken, damit du der Allgemeinheit nicht zur Last fällst? Sagst du Nein und erträgst die Repressalien? Fliehst du ins Ausland? Versuchst du die Schweinerei öffentlich anzuprangern? Oder schluckst du das Gift? Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie. Der Staat veranstaltet neuerdings für ältere Menschen Sterbeseminare in Luxushotels. Ihnen soll dort schmackhaft gemacht werden, Sterbewohl, eine tödliche Pille, zu schlucken, um beizeiten die Allgemeinheit zu entlasten. Nadja, Anna, Max und Fred sind über 65 und in hellem Aufruhr. Alle vier haben vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar ins komfortable Hotel Paradies auf Fehmarn erhalten. Offiziell ist das Einnehmen von Sterbewohl zwar freiwillig. Wie manche munkeln, kehrt aus den Hotels aber niemand mehr zurück.
Lesermeinungen (13)     Leseprobe     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Dezember 2020 um 12:47 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Szenario, was unter die Haut geht. Nadja, Anna, Max und Fred sind gerade über 65, da erhalten sie vom Gesundheitsministerium eine Einladung zum Sterbeseminar in das komforable Hotel Paradies auf Fehmarn. Wie manche munkeln, ist von dort aber noch niemand lebend wieder zurück gekommen.
Ich habe die 212 Seiten an einem Nachmittag regelrecht verschlungen. Auch ich gehöre in einiger Zeit dieser Generation an und wenn man sich die Statistiken so anschaut, muss der Staat in Zukunft so einiges an Rentengeldern aufbringen. Da kommt schon der Gedanke auf, wie das funktionieren soll. Genau hier setzt Olivia Monti mit ihrem Szenario ein, dass bei mir eine Gänsehaut erzeugt hat. Sterbehotels für alle Rentner um den Staat zu entlasten. Für die Zukunft wünsche ich mir diese Art der Hotels nicht.
Der Schreibstil ist oftmals eher holprig, aber die Geschehnisse bzw.Ereignisse sind gut durchdacht und lebhaft vorstellbar.
Die Charaktere, auch da hat es mir ein wenig an Gefühlen, Emotionen und Ausarbeitung gefehlt.
Die Idee und die Umsetzung der Thematik hat mich allerdings total überzeugt und daher bekommt Sterbewohl von mir die volle Punktezahl.«
  11      0        – geschrieben von SiWel
Kommentar vom 2. Dezember 2020 um 11:56 Uhr (Schulnote 2):
» Im Deutschland der Zukunft ist die Demokratie nur noch schöner Schein. Die Staatskassen sind leer. Um diese zu entlasten, wird älteren Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich in sogenannten Sterbeseminaren damit auseinanderzusetzen, ganz ohne Schmerzen und selbstverständlich freiwillig, mit dem Arzneimittel "Sterbewohl" aus dem Leben zu scheiden. Die gerade pensionierte Lehrerin Nadja und ihre drei Freunde Anna, Max und Fred, bekommen ganz unverhofft eine Einladung zu diesem Seminar. Dabei fühlen sie sich noch viel zu jung zum Sterben. Ihnen ist nicht ganz wohl dabei, denn ihnen ist niemand bekannt, der von den Seminaren lebend zurückgekehrt ist. Zur Sicherheit nehmen sie Journalistin Marwa mit, die alles dokumentieren soll. Denn die vier rüstigen Freunde haben nicht vor, freiwillig "Sterbewohl" zu nehmen....

Der Einstieg verläuft zunächst gemächlich, denn Ich-Erzählerin Nadja schildert ausführlich ihre Gedanken zur Regierung und den gängigen Praktiken. Dadurch bekommt man allerdings einen guten Einblick in die Gepflogenheiten und kann sich eigene Gedanken über diesen Staat machen. Schon bald macht sich ein ungutes und äußerst bedrückendes Gefühl breit. Die Alarmsirenen beginnen zu schrillen und genau wie Nadja und ihre Freunde, hat man den Verdacht, dass hier ganz und gar nichts auf freiwilliger Basis abläuft. Das System scheint gut durchdacht und hervorragend ausgeklügelt zu sein. Denn die Bürger werden geschickt manipuliert. 

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Durch Nadjas Schilderungen kann man sich die dystopische Welt mühelos vorstellen und ist zuweilen fassungslos. Nadja wirkt sehr sympathisch, aber man betrachtet sie trotzdem eher distanziert. Man verfolgt zwar interessiert dem Geschehen im Sterbeseminar, doch so richtig warm wird man mit den Protagonisten leider nicht. 

Doch der Hintergrund dieser Erzählung regt zum Nachdenken an und das, was die vier Freunde aufdecken, wird im Verlauf der Handlung deutlich spannender. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse regelrecht, wodurch man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. 

Ein dystopischer Krimi, der zwar erst langsam Fahrt aufnimmt, dann allerdings immer spannender wird. Ein Thema, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern sicher lange im Gedächtnis bleiben wird. «
  13      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 1. Dezember 2020 um 8:29 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:

Ist Deutschland etwa keine Demokratie mehr? Nadja, Anna, Max und Fred glauben auf jeden Fall nicht mehr daran und erst recht nicht mehr als sie kaum über 65 Jahre alt die Einladung zum Sterbeseminar bekommen. Hier soll ihnen frühzeitig schmackhaft gemacht werden eine sogenannte Sterbepille zu schlucken um die Allgemeinheit zu entlasten. Natürlich auf freiwilliger Basis. Aber ist das wirklich so?

Meine Meinung:

Puh, das Buch ist schon ein wenig gruselig und am Ende des Tages ein stück weit leider auch noch vorstellbar. So wie früher bestimmt Volksgruppen ausgelöscht wurden, werden hier eben die Alten aussortiert. Natürlich freiwillig. Schüttel. Mit hat das Buch recht gut gefallen, es war sehr kurzweilig und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Hoffentlich wird es nie zu solchen Entwicklungen in der Gesellschaft kommen.

Fazit:

Gruselig«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 1. Dezember 2020 um 5:16 Uhr (Schulnote 1):
» Nadja, endlich in Pension, bekommt eine Einladung zu einem Seminar an der Ostsee, schickes Hotel, Luxusspeisen und Anfahrt gratis. Aber sie freut sich so gar nicht, ist es doch eine Fahrt zu einer Sterbewerbungsveranstaltung. Die Alten und Kranken sind zu teuer für den Staat! Die EU ist aufgelöst, die D-Mark zurück, der Staat ist knapp bei Kasse. Also sollen Nichtarbeitende die Pille Sterbewohl freiwillig einnehmen, so als staatsbürgerliche Pflicht.
Nadja und ihre Freunde Anna, Max und Fred sind misstrauisch, treffen aber ihre Vorbereitungen und fahren letztendlich ins Heim „Paradies“. Dort werden sie verwöhnt, war ihre Skepsis voreilig?
Olivia Monti hat einen horrorhaften Thriller mit enormem Gruselfaktor geschrieben. So schockierend, weil alles möglich scheint. Die Geschichte hat es gezeigt. Beim Lesen ist mir regelrecht schlecht geworden. So manipulativ, so überzeugend werden „Argumente“ vorgebracht, so eng vernetzt sind systemtreue Behörden, so gierig sind skrupellose Figuren. Weit hergeholt???
Lesen!
Olivia Monti, imSelbstverlag, erstellt bei neobooks.com.«
  11      0        – geschrieben von SanneL
Kommentar vom 29. November 2020 um 21:27 Uhr (Schulnote 2):
» Nadja, Anna, Max und Fred sind gerade in Pension/Rente gegangen und wohnen zusammen in einem Wohnhaus. Sie bekommen alle 4 eine Ein- bzw. Vorladung zu einem Sterbeseminar in einem Luxushotel. Dies hat die Regierung beschlossen, um die Allgemeinheit zu entlasten und weniger Pensionen/Renten auszahlen zu müssen. In den Hotels sollen die Eingeladenen selbst entscheiden können, ob sie "Sterbewohl" einnehmen wollen - ein tödliches Medikament. Gerüchten zufolge soll aber noch niemand von dort zurückgekommen sein.

Das Cover des Buches ist in seiner Einfachheit einfach super gelungen und ist ein echter Hingucker und es passt natürlich hervorragend zum Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden wunderbar dargestellt.

Neben Spannung bietet das Buch aber auch Humor und vor allem einiges zum Nachdenken.

Denn das Setting bzw. das Hauptthema des Buches ist einfach spitze. Natürlich ist dies ein effizientes Mittel um Geld einzusparen und Deutschland/Österreich hat ja auch die NS-Regierung hervorgebracht.

Ich fand das Buch wirklich sehr gut geschrieben, als Krimi würde ich es aber trotzdem nicht ansehen. Denn Täter, die im Dunkeln bleiben bzw. erst gefunden werden müssen, gibt es nicht und vieles von der Handlung ist von vorneherein klar.

Die dystopische Handlung und das düstere Setting mit gleichzeitigem Sonnenschein gefiel mir aber sehr gut.

Auch wenn einige kleine Ungereimtheiten auffielen: Warum z.B. fährt stündlich ein Schiff von Fehmarn nach Dänemark, wo in Fehnmark nur die Sterbehotels sind und nur Busse dort hinfahren. Ja selbst Einheimische gibt es dort nicht, ebensowenig wie Touristen. Warum also stündlich diese Verbindung? Klar weil man sie für die Handlung brauchte, logisch ist das aber nicht - und dafür ziehe ich einen halben Stern ab.

Man kann nur hoffen, dass die Regierungen dieser Welt nie auf ähnliche Gedanken kommen.

Fazit: Dystopisch-spannende Story, aber definitiv kein Krimi. 4,5 von 5 Sternen«
  11      0        – geschrieben von SaintGermain
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