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Nick Marzek 1 - Die Krieger
Verfasser: Martin Maurer (2)
Verlag: Dumont (235)
VÖ: 1. Oktober 2020
Genre: Historischer Roman (5868) und Kriminalroman (9973)
Seiten: 364 (Broschierte Version), 368 (Taschenbuch-Version)
Themen: 1984 (4), Achtziger Jahre (164), Anschläge (690), Diskotheken (22), Hinweise (35), Kommissare (2870), Mailand (32), Mordkommission (252), München (442), Reinigungskräfte (57)
Reihe: Nick Marzek (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Nick Marzek 1 - Die Krieger« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Februar 2021 um 23:39 Uhr (Schulnote 2):
» Gelungener Politthriller

Nick Marzek ist nach dem Tod seiner Frau aus Berlin nach München gezogen, dort arbeitet er als Kriminalkommissar bei der Polizei. Noch hat er sich nicht richtig in sein neues Leben eingefunden, da wird ein Brandanschlag auf die Diskothek Liverpool verübt mit verheerenden Folgen. Was zunächst wie Revierkämpfe im Rotlichtmilieu aussah, zeigt sich von einer anderen Seite, als die italienische Polizei ein Bekennerschreiben zu diesem Anschlag erhält. Nick erhält den Auftrag, nach Italien zu reisen und den dortigen Hinweisen nachzugehen, zusammen mit der Putzfrau Graziella, denn auf die Schnelle findet sich niemand sonst zum Übersetzen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten finden die beiden einige Spuren, die sie verfolgen wollen.

Hinter dieser Geschichte stecken wahre Begebenheiten, wie der Autor Martin Maurer in seinem Nachwort erzählt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, ich musste mich erst an den abgehackt wirkenden Sprachstil gewöhnen, der mir allerdings nur auf den ersten Seiten auffiel. Es gibt einige Szenen voller Situationskomik in diesem Buch, die die Brutalität der Geschehnisse etwas abmildern können, denn der oder die Täter kennen keine Skrupel. Gut eingearbeitet in die Geschichte ist das Flair der Achtziger Jahre, in dem die historisch belegten Ereignisse stattfinden. So gelang es dem Buch dann doch, meine anfänglichen Schwierigkeiten umzuwandeln in die Faszination über einen gelungenen Politthriller mit historisch gut eingefangenem Hintergrund und einer spannenden Geschichte drumherum.

Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  6      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 8. Februar 2021 um 9:37 Uhr (Schulnote 2):
» Der Tod seiner Frau hat Kriminalkommissar Nick Marzek aus der Bahn geworfen. Als ihm ein Job in München angeboten wird, nimmt Nick an und zieht nach München. Als es einen Brandanschlag mit vielen Verletzten auf die Diskothek „Liverpool“ im Münchener Bahnhofsviertel gibt, übernimmt Nick die Ermittlungen. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Kämpfe im Rotlichtmilieu handelt. Doch dann gibt es ein Bekennerschreiben, das bei einer Mailänder Zeitung eingegangen ist. Also macht sich Nick auf den Weg nach Mailand, begleitet von der italienischen Putzfrau Graziella Altieri, die dolmetschen soll.
Der Autor Martin Maurer hat wahre Begebenheiten in einem spannenden Kriminalroman verarbeitet. Was sich zunächst als Bandenkrieg darstellt, entwickelt sich zu einem komplexen und sehr brisanten Fall. Man stellt fest, dass sich bis heute nicht viel geändert hat. Die rechten Organisationen sind aktiver und gefährlicher denn je.
Nach dem Tod seiner Frau braucht Nick eine Veränderung, um weitermachen zu können. In München ist alles ziemlich fremd für ihn und die Verständigung auch nicht einfach, aber die Arbeit lenkt ihn ab. Als er zu diesem Brandanschlag ermittelt, ahnt er nicht, welche politische Dimensionen der Fall bekommen würde. Mit Graziella hat er anfangs seine Schwierigkeiten, doch sie raufen sich mehr und mehr zusammen. Für Graziella ist das alles nicht einfach, sie hat eine Schreib-/Leseschwäche. Dennoch ist sie hilfreich, denn sie hat einen Blick für die Menschen in ihrem Umfeld. Aber auch Aki hat mir gut gefallen, er ist Nick ein guter Freund.
Einige Passagen hätten meiner Meinung nach ruhig ein wenig gestrafft werden können. Trotzdem hat mir dieser komplexe Krimi gut gefallen.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 15. Januar 2021 um 13:12 Uhr:
» Das Cover deutet so gar nicht auf einen Krimi hin. Es hat eine gewisse Idylle der Münchner Straßen.

Inhalt:
Das Jahr 1984 hat gerade begonnen, die Proteste gegen die Stationierung der Pershing-II-Raketen hören nicht auf, im Radio läuft Joy Division. Nick Marzek, 43, ist gebürtiger Berliner und seit kurzem Kriminalkommissar bei der Münchner Polizei. Nach dem Tod seiner Frau versucht er sich im Reich von Franz Josef Strauß und dessen CSU ein neues Leben aufzubauen. Mit bescheidenem Erfolg. Geblieben sind ihm seine Arbeit und das Gefühl der Fremdheit. Da ereignet sich ein verheerender Brandanschlag auf die Diskothek Liverpool im Bahnhofsviertel. Es gibt zahlreiche Verletzte, und der Druck auf die ermittelnden Beamten ist groß. Alles deutet zunächst auf Revierkämpfe im Münchner Rotlichtmilieu hin. Doch dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Von der italienischen Polizei wird den Ermittlern ein Bekennerschreiben zugeschickt, und Nick bleibt nichts anderes übrig, als dem Hinweis nachzugehen – er muss nach Italien, um den Fall aufzuklären. Hilfe bekommt er dabei von Graziella Altieri, die bei der Mordkommission eigentlich als Reinigungskraft arbeitet, nun aber als Übersetzerin einspringen muss. Und plötzlich nimmt der Fall politische Dimensionen an, die auf beängstigende Weise aktuell sind.

Meine Meinung:
Mal ein etwas anderer Kriminalfall, aber mit aktuellen Themen gekoppelt.
Spannend von der ersten Seite an, werden wirkliche Geschehnisse mit Fantasie verbunden. Und damit auch einen Bezug zu heutigen Geschehnissen hergestellt.
Gerade die Gruppen der rechten Organisationen waren damals wie heute aktuell. Auch viele Geschehnisse rund um den bayrischen Ministerpräsidenten werden sehr gut erzählt.
Nick und Graziella sind mir beide wirklich sympathisch. Auch ihre Ermittlungsstrategie gefällt mir richtig gut. Und richtig toll finde ich, die Idee mit der dolmetschenden Putzfrau. Wirklich toll. Auch wenn sie eine Schreib/Leseschwäche hat, so ist sie doch als Übersetzerin unabkömmlich, denn gerade als Italienerin hat sie auch einen Blick für das Verhalten der Menschen dort.
Und auch Nicks Freund Aki ist mir mega sympathisch. Ein echt toller Freund, der Nick nie im Stich lassen würde.
Insgesamt hat mich das Buch wirklich überzeugen können und ich würde mich über weitere Fälle für Nick und Graziella freuen.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung, volle 5 Sterne.«
  15      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 11. November 2020 um 20:55 Uhr (Schulnote 2):
» Klappentext
Nick Marzek, 43, gebürtiger Berliner, ist seit Kurzem Kriminalkommissar bei der Münchner Polizei. Da ereignet sich ein verheerender Brandanschlag auf die Diskothek Liverpool im Bahnhofsviertel. Es gibt zahlreiche Verletzte, und der Druck auf die ermittelnden Beamten ist groß. Alles deutet auf Revierkämpfe im Rotlichtmilieu hin. Doch der Fall nimmt eine unerwartete Wendung: Von der italienischen Polizei wird den Ermittlern ein o zugeschickt, und Nick bleibt nichts anderes übrig, als dem Hinweis nachzugehen. Er muss nach Italien. Hilfe bekommt er dabei von Graziella Altieri, die bei der Mordkommission eigentlich als Reinigungskraft arbeitet, nun aber als Übersetzerin einspringt.
Meinung
Ein Zuhälterkrieg, oder ein rechtsextremer Anschlag, beides ist möglich. Die Indizien sind dürftig. Vor allem aber spielt der Krimi in den 90er Jahren da gab es noch nicht die Möglichkeiten alles am Computer zu erledigen. In dieser Zeit wird alles persönlich erledigt. Zeugen befragen, Akten lesen und mit den Kollegen vor Ort sprechen.
Das ist das eine, welches dieses Buch spannend macht. Dazu die eigenartige Beziehung zwischen Nick und Graziella. Denn erstmal ist sie keine große Hilfe, erst als Nick sich auf sie einlässt und sie auch mal machen lässt, wird das Arbeitsverhältnis besser.
Ein Krimi, dessen Fall am Ende nicht ganz gelöst ist. Man hat als Leser das Gefühl jetzt die echten Beamten zu verstehen wenn sie sagen das Ergebnis ist befriedigend aber nicht gut.
Im Nachwort erklärt der Autor das es sich um einen echten Fall handelt.
Nun bekommt das Buch im nachhinein eine neue Dimension. Die Mischung aus Fiktion und Tatsachen ist sehr gut gelungen. Durch Querverweise kann man sich anschließend in den authentischen Fall reinlesen.«
  14      0        – geschrieben von Petra Wiechmann
 
Kommentar vom 11. November 2020 um 13:14 Uhr (Schulnote 1):
» Nick Marzek zog von Berlin nach München. Er wollte neu anfangen und den Tod seiner Frau auf diese Weise überwinden. Es war im Jahr 1984 als ein verheerender Brandanschlag die Ermittler der Polizei Münchens auf den Plan rief. Nicht nur Nick geht von einem Revierkampf zwischen Zuhältern und weiterer Männer vom „Untergrund“ aus. Aber nachdem ein Bekennerschreiben eintrudelt, sieht die Sache völlig anders aus. Nick und Graziella müssen nach Italien und dort auf Spurensuche gehen. Das Besondere an der Reise ist die Tatsache, dass Graziella Putzfrau und keine Kommissarin ist.

Die ersten Seiten waren für mich recht mühsam zu lesen. Mir kam es vor, wie bei der Serie „Kriminaldauerdienst“. So viele Namen und verschiedene Schauplätze mussten erst mal zugeordnet werden. Nach etwa 50 Seiten dann war ich froh, dass ich das Buch nicht zur Seite legte. Die Spannung war wirklich atemberaubend und die Beschreibung der Zeit um 1984 authentisch. Sponsoren zahlten damals 7 Millionen DM, ein Betrag, der heute unvorstellbar niedrig ist. Die Menschen rauchten ständig und niemand störte sich daran. Kranke Lungen und Bronchien gab es wohl noch nicht. Wer nach Italien reiste, musste Devisen tauschen und hoffte immer, dass er die Lira günstig erwerben konnte.

Was mir ebenfalls gut gefiel, das war die Beschreibung der Historie einiger Sehenswürdigkeiten Italiens. Dazu gehört auch der Mailänder Dom, den ich durch das Lesen von „Die Krieger“ kennenlernte. Auch die Gefahr durch Nationalsozialisten gab es damals häufig und in Norditalien hielten sich viele von denen auf. Und was mich am meisten beeindruckte, das, was der Autor hier beschreibt, geschah tatsächlich. Bis heute wissen viele Italiener davon und immer mal wieder nehmen sich Journalisten dieser Geschichte an. Also, fünf Sterne und eine Leseempfehlung ist mehr als verdient.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
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