Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.848 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »vaaston54«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Tauerngold 2 - Im Schatten der Tauern
Verfasser: Stefanie Margret (3)
Verlag: Eigenverlag (18474)
VÖ: 8. November 2020
Genre: Historischer Roman (4641)
Seiten: 411 (Taschenbuch-Version), 327 (Kindle-Version)
Themen: 16. Jahrhundert (290), Alpen (206), Bergbau (24), Berge (312), Bergwerk (10), Mittelalter (211), Winter (475)
Reihe: Tauerngold (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Tauerngold 2 - Im Schatten der Tauern« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Januar 2021 um 18:24 Uhr (Schulnote 1):
» Auf der Suche nach dem Gold

Der Kampf um ihr Goldbergwerk hat die Kaufmannswitwe Adelia und Jakob dem Bergknappen bis ins entlegene Defereggen getrieben. Das Berggericht in Matrei hatte ihnen nicht zum erhofften Erfolg geholfen und so müssen die zwei nun eine sichere Unterkunft für den Winter finden. Neue Ideen müssen her und der Hof seiner Eltern erscheint Jakob ein guter Plan, um den Winter 1524/25 zu überstehen. Mit den Schwierigkeiten auf dem Hof hatte der Bergknappe nicht gerechnet. Auf der Suche nach einer Lösung für sie beide beschließt er, wieder als Knappe zu arbeiten und Adelia begleitet ihn. Gemeinsam spüren sie dem Erz nach und wohl zum ersten Mal in ihrem Leben lernt Adelia, was harte Arbeit wirklich bedeutet. Den auch für sie gilt, willst du Essen musst du arbeiten und die Arbeit am Bergwerk ist hart und entbehrungsreich. Aber sie lernt nicht nur zu arbeiten, auch ihre Gefühle zu Jakob ändern sich zusehends. Werden die zwei überhaupt eine Chance auf eine Zukunft haben? Vielleicht eine gemeinsame Zukunft?

Schon den ersten Teil „Tauerngold“ habe ich sehr gern gelesen. Die Geschichte der Kaufmannsgattin, die neben ihren Mann auch ihr Vermögen verliert, hat die Autorin Stefanie Margret spannend erzählt. Jetzt mit „Im Schatten der Tauern“ liegt endlich Teil 2 vor. Dieser Band schließt nahtlos an den Vorgänger an und ich rate dazu, diesen auch vorher gelesen zu haben. Nicht nur, weil es eine spannende Geschichte ist, sondern auch, weil die Handlung aufeinander aufbaut und sich die Charaktere dementsprechend weiterentwickeln.

Jakob und Adelia verbringen diesen Winter in der Heimat von Jakob und die junge Frau lernt so seinen Hintergrund kennen. Die Einblicke, die sie in das Leben der Bergbauern bekommt, sind nicht nur für Adelia neu und spannend, auch ich als Leserin habe ein bisschen was Neues erfahren. Stefanie Margret ist es gelungen, den historischen Hintergrund geschickt mit ihrer fiktiven Geschichte zu verweben. Sie erzählt von den Menschen dieser Epoche, wie sie lebten und arbeiteten aber auch von ihren Träumen. Ganz kurz blitzen die ersten Zeichen der Bauernaufstände auf. Mir hat gut gefallen, wie die Autorin geschickt die wichtigsten Ereignisse hat einfließen lassen. Man spürt, dass sie im Vorfeld gut recherchiert hat und dieses Wissen hat mit einfließen lassen.

Jakob macht sich auf den Weg, um wieder im Berg zu arbeiten und Adelia begleitet ihn dabei. Das klingt jetzt erst mal nicht so aufregend, aber Stefanie Margret hat dieses Leben düster und zugleich spannend in Szene gesetzt. Es war interessant zu lesen, wie der Abbau von Erz sich gestaltet hat. Die Bezeichnung „Wäscherin“ hat hier eine ganz neue Bedeutung bekommen. Ich lese sehr gern Bücher, bei denen ich noch Neues erfahre. Die Arbeit dieser Menschen gerade in dieser Epoche war schwer, ihr Leben eine einzige Herausforderung. Die Autorin hat dies lebhaft dargestellt. Ihr Erzählstil ist dabei flüssig zu lesen, die Handlung manchmal vielleicht ein bisschen düster, dafür aber die Kälte des Winters deutlich spürbar.

Auch wie sich die Beziehung von Adelia und Jakob langsam verändert, hat mir gefallen. Sie leben und arbeiten jetzt gemeinsam, haben gemeinsam Probleme zu lösen. Dabei erdrückt die Beziehung der beiden aber nicht den Rest der Handlung, im Gegenteil sie rundet das Bild erst ab.

Diese Bücher hat die Autorin im Self-Publishing herausgebracht. Es ist deutlich zu spüren, wie viel Herzblut sie in die Bücher gesteckt hat. Angefangen von dem wirklich schönen Cover über der kleinen Karte zu Beginn, dem umfangreichen Glossar am Ende und dem ausführlichen Nachwort zum Schluss. Hier klärt sie Fiktion und Wahrheit und gibt noch einmal ein wenig Hintergrundwissen zum Bergbau dieser Zeit preis.

Fazit:

„Im Schatten der Tauern“ ist eine gelungene Fortsetzung und hat mich wunderbar unterhalten. Ich konnte mit Adelia und Jakob mitfiebern und verfolgen, wie sie versuchten, ihre Träume wahr werden zu lassen. Diese fiktive Geschichte vor dem historischen Hintergrund der Jahre 1524/25 ist nicht nur spannend, sondern hat auch einiges an interessanten Details dieser Epoche parat, vor allem im Bereich des Bergabbaus. Ich warte jetzt gespannt auf den dritten Teil und hoffe, dass dann alle losen Fäden sich zu einem ganzen vereinen.«
  22      0        – geschrieben von nirak
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz