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Victor Lessard ermittelt 1 - Aus dem Schatten des Vergessens
Verfasser: Martin Michaud (1)
Verlag: Hoffmann und Campe (284)
VÖ: 5. November 2020
Genre: Thriller (6831)
Seiten: 640
Themen: Anwälte (753), Kanada (222), Lee Harvey Oswald (2), Montreal (8), Mord (6092), Obdachlosigkeit (127), Psychologen (248), Verschwinden (1952)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein kanadisches Ermittlerteam ist in Montreal mit drei Todesfällen konfrontiert. Auf den ersten Blick haben sie nichts gemeinsam. Der Täter gibt Hinweise, unter anderem aus dem Fall des Todesschützen von Präsident Kennedy.
Lesermeinungen (6)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. Dezember 2020 um 18:33 Uhr (Schulnote 2):
» Komplexer Thriller
Im winterlichen und eisigen Montreal wird die renommierte Psychologin Judith Harper grausam ermordet aufgefunden. Sie wurde offenbar mit einer mittelalterlichen Ketzergabel gefoltert und sich dann selbst überlassen. Zur gleichen Zeit verschwindet Nathan Lawson, ein angesehener Anwalt. Kurz zuvor hatte er eine mysteriöse Nachricht erhalten und daraufhin Dokumente auf einem Friedhof vergraben. Und nur wenig später stürzt ein scheinbar verwirrter Obdachloser von einem Wolkenkratzer. Bei sich trug er die Brieftaschen von Lawson und Harper. Was hatten diese drei so grundverschiedenen Opfer miteinander zu tun? Sergent-Détective Victor Lessard, und seine Partnerin Jacinthe Taillon nehmen die Ermittlungen auf. Die beiden sind ein eingespieltes Team, geraten aufgrund ihrer Temperamentsunterschiede aber des öfteren gehörig aneinander, was den Leser in diesem ansonsten sehr grausamen, aber auch spannenden Krimi hin und wieder schmunzeln lässt. Noch verzwickter wird der Fall, als den Ermittlern eine Aufnahme mit der Stimme von Lee Harvey Oswald zugespielt wird, desjenigen Mannes, der J.F.Kennedy erschossen haben soll.
Lessard und seine Partnerin kommen äußerst obskuren Machenschaften der Geheimdienste auf die Spur. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden, in denen auch Victor Lessards düstere Vergangenheit angedeutet wird. Dadurch wird der Krimi sehr vielschichtig und auch kompliziert mit einigen überraschenden Wendungen. Es verlangt dem Leser einiges ab, den Überblick zu bewahren. Zusätzlich spielt das Privatleben der beiden Ermittler eine recht große Rolle, was stellenweise zu Längen führt.
Dennoch ist ,,Aus dem Schatten des Vergessens" ein spannender, komplexer und auf jeden Fall lesenswerter Thriller.«
  10      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 4. Dezember 2020 um 19:25 Uhr (Schulnote 2):
» In dem Krimi Aus dem Schatten des Vergessens“ sterben drei Menschen innerhalb weniger Tage. Die Todesfälle haben auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun. Diese Meinung ändert sich als Sergent-Détective Victor Lessard die Ermittlungen aufnimmt. Seine Kollegin Jacinthe Taillon, so heißt seine Partnerin, steht ihm dabei helfend zur Seite. Die beiden leben in Montreal und haben etliche Verdachtsmomente, denen sie mehr oder weniger intensiv nachgehen.

Es ist ein Krimi aus Kanada und der dritte Teil einer Serie. Dass hier bereits zwei Bücher davor die Hauptfiguren beschrieben, merkt man als Leser recht deutlich. Für mich war es nicht so einfach, in die Story zu finden. Aber ich hielt durch und wurde belohnt. Der Autor lässt sich mit dem Aufbau der Geschichte und seiner Akteure viel Zeit. Das war für mich ungewohnt aber nach einem Drittel setzte die Spannung ein. Es geht um Verschwörungstheorien und auch um Manipulation von Menschen. Gibt es sie wirklich in dem Maße, wie hier beschrieben? Wie kann man sich dagegen schützen? Wie arbeiten die amerikanischen Geheimdienste? Diese und noch einige andere Fragen kommen beim Lesen auf. Und nein, nicht alle werden beantwortet. Zum Ende des Buches gibt es zudem noch einen heftigen Cliffhanger. Aber okay, das ist wohl so üblich, wenn weitere Folgen geplant sind.

Fazit: Anfangs schleppend, später sehr spannend mit einigen unvorhersehbaren Wendungen. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für Krimifans gibt es von mir.«
  12      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 26. November 2020 um 9:00 Uhr (Schulnote 1):
» Cover:

Montreal im Rot-schwarzem Scherenschnitt ähnlichem Design, mit einem überlagerndem schwarz skizziertem Kastanienblatt. Es entsteht der Eindruck eines klar strukturierten Anspruchs.

Allgemein:

Der vom Verlag Hoffmann & Campe veröffentliche Roman des Schriftstellers Martin Michaud ist schon der 5. einer Reihe um den Kanadischen Ermittler Sergent-Détective Victor Lessard & seiner Partnerin Jacinthe Taillon.

Der deutsche Titel erscheint mir etwas zu konstruiert. Der Ursprungstitel: je me souviens = „ich erinnere mich“, würde vielleicht etwas besser den Roman & sein Anliegen transportieren.

Inhalt:

Eine bekannte Psychologin, anerkannter Anwalt & der Suizid eines Obdachlosen... Die Fälle scheinen auf den ersten Blick nicht miteinander verknüpft zu sein. Allerdings findet man bei dem Selbstmörder, die Brieftaschen der vorherigen 2 Toten. Wie kam es dazu? Was haben diese Menschen miteinander zu tun & warum wurden sie ermordet? Der Täter, sein Modus Operandi eröffnen für das Ermittlerteam & die Leserschaft viele Fragen.

Ich gestehe, dass dieses, für mich das erste Buch, von Martin Michaud ist.

Der Kanadier ist in seiner Heimat sehr bekannt und mit dem Arthur Ellis Award sowie mit dem Prix Saint -Pacome für Kriminalliteratur, ausgezeichnet worden. Der wertige Eindruck des Buches bestätigt sich inhaltlich sehr schnell.

Der Autor hat einen sehr eigenen Stil. Seine Beschreibungen sind teilweise drastisch & deutlich bildhaft. Es ist von Vorteil, dieses Buch in Ruhe zu lesen. Anfangs musste ich mich sehr konzentrieren, da die französischen Stadtteil- & Straßennamen mir nicht geläufig waren.

Es wurde mir bewusst, dass ich bisher nur wenige Bücher aus dem romanischen Sprachumfeld, gelesen habe.

Aber: ich habe mich adaptiert.

Die Beschreibung der Protagonisten ist dem Autor sehr gut gelungen. Ihre Persönlichkeitsmerkmale sind mir schnell geläufig. Die Story entfaltet sich, immer mal wieder eine kleine Umleitung nehmend, spannend.

Ich lese gerne weiter. Die relativ hohe Seitenanzahl macht mir keine Angst. Im Gegenteil, ich freue mich auf die weitere Unterhaltung.

Die Querverweise zu dem Kennedy Mord machen mich wirklich neugierig. Der liegt doch schon sehr lange zurück & was ist seine Rolle in diesen Verbrechen?!

Der Täter gibt immer mal Hinweise, die ich nicht sofort einordnen kann. Das erhöht die Spannung.

Verschwörungstheorien werden noch als kleine „Streusel“ dem Gesamtwerk hinzugefügt.

Das Ermittlerteam ist griffig, ich kann sie mir bildlich vorstellen. Auch haben sie Charaktereigenschaften, die sie eben - „eigen“ - sein lassen.

Sie heben sich klar vom 0815 Ermittlerklischee ab.

Einige Male gibt es Querverweise zu vorhergehenden Ermittlungen.

Der Grund hierfür: dieses Buch ist das 5. einer Reihe.

Fazit:

Es lohnt sich, diesen, für den deutschen Markt neuen Autor, genauer anzusehen & sein Buch zu lesen.

Die Story ist breit aufgestellt.

Der Spannungsbogen wächst & hält sich über die Gesamtheit der Geschichte. Der Plot & die Lösung lässt keine Fragen offen.

Nun besteht der Wunsch nach noch mehr von Martin Michaud! Klare Leseempfehlung für den anspruchsvollen Leser!«
  19      0        – geschrieben von JoanStef
Kommentar vom 10. November 2020 um 19:48 Uhr (Schulnote 2):
» Im vorweihnachtlichen Montreal wird eine angesehene Psychologin brutal umgebracht, ein Anwalt verschwindet überstürzt und ein Obdachloser fällt vom Dach und stirbt. Bei ihm werden die Brieftaschen der Psychologin und des Anwalts gefunden. Das Team um Détective Victor Lessard nimmt die Ermittlungen auf. Diese führen nicht nur weit in die Vergangenheit zurück, sondern nehmen ungeahnte Ausmaße an...

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und trägt sich außerdem auf verschiedenen Zeitebenen zu. Da diese Wechsel allerdings gekennzeichnet sind, fällt die Zuordnung relativ leicht. Dennoch sollte man gerade am Anfang konzentriert lesen, um die unterschiedlichen Charaktere und Perspektiven einzuordnen. Zunächst ahnt man nicht, wie alles in Zusammenhang steht, doch das Interesse am Fall und seinen Hintergründen wird dadurch definitiv früh geweckt. 

Handlungsorte und Protagonisten werden detailliert beschrieben. Dadurch kann man sich zwar alles mühelos vorstellen, doch zuweilen wirken diese Beschreibungen etwas ausufernd. Die Charaktere beobachtet man zunächst etwas distanziert. Es braucht ein wenig Zeit, bis man sich an die jeweiligen Eigenarten gewöhnt hat und Sympathien aufbaut. Allerdings wirken sie durchaus lebendig. Der Fall verlangt ihnen einiges ab und auf Victor Lessard kommen außerdem Schwierigkeiten im privaten Umfeld zu, die ihn zusätzlich belasten. 

Der Autor versteht es, trotz der ausschweifenden Erzählweise, den Leser bei der Stange zu halten. Denn die unterschiedlichen Handlungsstränge verknüpfen sich nach und nach. Beim Lesen wird man dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Doch dieser Fall ist nicht so leicht zu durchschauen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und das, was Schritt für Schritt ans Tageslicht kommt, nimmt ungeahnte Ausmaße an. Dadurch gerät man in den Sog der Ermittlungen und möchte unbedingt erfahren, was tatsächlich hinter allem steckt. Die Spannung, die sich zunächst eher gemächlich aufbaut, steigert sich stetig, um schließlich in einem überraschenden Finale zu gipfeln. 

Auch wenn eher nebensächlichen Beschreibungen viel Raum gegeben wird, sorgen diese dafür, dass man ganz in die Handlung eintauchen kann, um sich gemeinsam mit dem Team auf einen rätselhaften Fall einzulassen. Dranbleiben lohnt sich hier definitiv!«
  15      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 9. November 2020 um 9:35 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Eine renommierte Psychologin wird grausam umgebracht, ein Anwalt verschwindet, ein Obdachloser fällt vom Dach eines Wolkenkratzers und hat die Brieftaschen der Psychologin und des Anwalts bei sich.Den Ermittlern wird eine verstörende Aufnahme von Lee Harvey Oswald zugespielt. Wie hängt das alles zusammen?
Meine Meinung:
Das Buch ist schwer zu beurteilen. Einerseits ist es durchaus spannend, auch die Story hat an sich etwas interessantes. Auch gibt es wirklich viele interessante Charaktere. Aber vielleicht ist es genau das. Es gibt extrem viele Personen und Handlungsstränge. Diese müssen natürlich alle entsprechend gewürdigt werden, dadurch wird aber der Fluss der Geschichte und die Spannung deutlich reduziert. Insgesamt ist es ein anspruchsvoller Thriller, aber eben kein durchgängig spannender Thriller.
Fazit:
Ein Mittelding zwischen spannend und langatmig«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
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