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Marigolds Töchter
Verfasser: Julia Woolf (1)
Verlag: List (301)
VÖ: 2. November 2020
Genre: Familienepos (418)
Seiten: 432
Themen: Dorf (902), Töchter (583)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Lesermeinungen (7)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. November 2020 um 11:04 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Buch der leisen Töne

Marigold ist mit ihren 66 Jahren kerngesund. Sie hat stets ein offenes Ohr für ihre Familie und auch die Dorfbewohner verlassen sich auf sie. Die jüngste Tochter lebt noch zuhause und die ältere verlässt ihren langjährigen Freund, um wieder die Vorzüge der „Villa Mama“ zu genießen. Und auch die Mutter Marigolds wohnt hier, lässt sich ebenfalls sehr gerne von ihrer Tochter bedienen. Das macht diese auch gerne. Sie ist es gewohnt, dass sie nicht nur ihre Lieben verwöhnt. Sie arbeitet in ihrem Laden und trifft sich regelmäßig mit Gleichgesinnten, die das Vereinsleben des Dorfes lebendig halten möchten. Wie das Leben aber so spielt, ist auch Marigold nicht vor Krankheit geschützt. Das Unheil nimmt seinen Lauf als das Wort „Demenz“ geäußert wird.

Das Buch fesselte mich und dementsprechend war mein Lesepensum. Woran das lag? Ich weiß es nicht. Keine Frage, die Autorin recherchierte gründlich und bemühte sich, die Situation von Betroffenen authentisch darzustellen. Es gibt mit Sicherheit etliche Leser, die zu Tränen gerührt und emotional gefangen wurden. Aber das war bei mir nicht der Fall. Die Tränendrüse wurde zu häufig und für mich nicht immer nachvollziehbar gedrückt. Es gibt wohl nur sehr wenige Männer, die es schaffen, ihre demente Frau über Monate zu pflegen. Das ist auch kein Makel und dass Töchter versuchen, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, ebenfalls nicht. Nein, weder langjähriger Ehepartner noch Kinder oder Eltern müssen sich Vorwürfe machen, wenn sie mit der Pflege ihrer Lieben überfordert sind. Es gibt gute Heime und geschultes Personal, das sich mit dem Krankheitsbild bestens auskennt.

Neben der Demenz ihrer Mutter, Ehefrau und Tochter, gibt es weitere und durchaus beachtenswerte Situationen, die von der Autorin beschrieben wurden. Dabei handelt es sich unter anderem um den Zusammenhalt eines Dorfes, in dem die Hauptpersonen seit Jahrzehnten leben. Oder die bedingungslose Liebe des Ehemanns, der seit vielen Jahren von der Selbstlosigkeit seiner „Goldie“ profitierte. Wie gut, dass er das weiß und ihr das zurückgab, was er empfing. Fünf Sterne gebe ich sehr gerne und das auch, weil das Cover so einmalig ist. Es passt perfekt zum Inhalt des Romans.«
  9      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 25. November 2020 um 21:40 Uhr:
» Sehr berührend

Marigold ist eine Seele. In ihrem kleinen Dorfladen trifft sich die gesamte Dorfbevölkerung, sie hält das Leben dort am Laufen. Auch für die Familie ist sie ein wahrer Sonnenschein. Sie kümmert sich um alle und alle sind glücklich und zufrieden. Selbst der Einzug vom Großmutter Nan klappt ohne Probleme, obwohl diese wirklich nicht pflegeleicht und für ihre spitzen, bösartigen Bemerkungen bekannt ist. Plötzlich sind auch beide erwachsene Töchter wieder da und schlüpfen wieder im Elternhaus unter, es wird eng. Aber Marigold liebt dieses Leben und ist in ihrem Element.

Doch plötzlich ändert sich alles. Marigold bemerkt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, dass sie zunehmend vergesslicher wird. Anfänglich kann sie das noch gut kompensieren, so dass die Familie erst einmal gar nichts merkt. Und doch mehren sich die Anzeichen, dass ihr Zustand sich verschlechtert, selbst ihre Familie beginnt sich Sorgen zu machen.

Richtig gut gefallen hat mir, wie Marigold selbst die beginnende Demenz erlebt. Die Beschreibung ihrer Hilflosigkeit und ihr Erfindungsreichtum die Vergesslichkeit zu überspielen ist sehr anschaulich zu lesen. Es ist aber auch schön zu lesen, wie sehr die fortschreitende Erkrankung die Familie und im Endeffekt sogar das ganze Dorf zusammenrücken lassen. Gemeinsam wollen sie Marigold die hellen, klaren Stunden so schön wie möglich gestalten. Auch ihre Ideen um Erinnerungen an Vergangenes nicht vergessen zu lassen haben mir gut gefallen.

Dieses warmherzige Buch ließ sich sehr gut lesen. Es hat bei mir viel Verständnis für Menschen in ähnlicher Situation geweckt. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.«
  15      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 15. November 2020 um 22:12 Uhr (Schulnote 2):
» Seit 30 Jahren betreibt die 66-jährige Marigold einen Dorfladen mit einem Poststelle. Mit ihrem Mann Dennis lebt sie in einem kleinen Haus. Nun muss die Familie enger zusammenrücken, denn die älteste Tochter Daisy (32) sucht bei ihnen Unterschlupf. Ohnehin ist es schon recht voll, da die jüngere Tochter Suze mit 25 Jahren noch bei ihnen wohnt und vor Kurzem auch Nan, die 86-jährige Mutter von Marigold, eingezogen ist. Aber Goldie wird gerne gebraucht. Dabei übersieht ihre Familie, dass es Marigold immer schlechter geht und sie selbst Hilfe benötigt....

„Marigolds Töchter“ ist ein Roman von Julia Woolf.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 29 eher kürzeren Kapiteln. Erzählt wird überwiegend aus der Sicht von Marigold, aber auch aus anderen Perspektiven. Der Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos, jedoch auch anschaulich. Viel wörtliche Rede schafft eine lebhafte Atmosphäre.

Der Fokus der Geschichte liegt vorwiegend auf Marigold, einer sympathischen, aber auch recht gutmütigen, teils sogar etwas naiv anmutenden Protagonistin. Auch weitere interessante Charaktere, allen voran die Töchter Daisy und Suze, tauchen auf. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich sehr gut nachvollziehen.

An dem Roman hat mich gereizt, dass es nicht nur um Liebe und Familie geht, sondern auch um die Demenz-Thematik. Das macht die Lektüre emotional bewegend.

Die Handlung nimmt zu Beginn nur langsam Fahrt auf, wird aber zunehmend abwechslungsreich. Mehrere Wendungen und Komplikationen sorgen dafür, dass der rund 420 Seiten umfassende Roman kurzweilig und unterhaltsam bleibt. Jedoch sind einige Punkte ein wenig klischeehaft und wirken unrealistisch.

Das hübsche Cover hat zwar nur einen indirekten inhaltlichen Bezug, gefällt mir allerdings gut. Der deutsche Titel ist etwas irreführend, da es nicht nur um Marigolds Töchter, sondern auch um sie selbst geht. In diesem Fall ist das englischsprachige Original („Here and Now“) treffender.

Mein Fazit:
„Marigolds Töchter“ von Julia Woolf ist ein unterhaltsamer und berührender Roman, der mir schöne Lesestunden bereitet hat. Ihr Potenzial schöpft die Geschichte jedoch leider nicht ganz aus.«
  14      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 14. November 2020 um 18:09 Uhr (Schulnote 2):
» Love from here to eternity
Schon das romantische, in Pastelltönen gehaltene Landschaftscover evoziert Natur, Ruhe und Frieden, und so lebt Marigold, die Protagonistin, in einem kleinen Ort mit ihrem Geschäft als Mittelpunkt für die Bewohner, die sie verehren und unterstützen. Ihr Mann hat seine Werkstatt gleich nebenan, ebenso das Wohnhaus der Familie, die aus der nörgelnden Großmutter Nan besteht sowie zwei Töchtern, wovon eine nach gescheiterter Beziehung ins heimatliche Nest zurückgeflüchtet ist. Diese Idylle stellt für Marigold das Optimum an Harmonie, aber auch an Engagement und Herausforderung dar.
Die Thematik des Romans wird auf langsame, seichte Weise entschlüsselt, wobei es viele, für mein Verständnis, unrealistische Zufälle gibt, die das Werk zu einem märchenhaft anmutenden Schluss führen. Es wird eine heile Welt mit marginalen Problemen dargestellt in einfacher, leicht und flüssig zu lesender Sprache. Man merkt deutlich, dass die Autorin sich intensiv mit der Problematik der sich schrittweise entwickelnden Altersdemenz beschäftigt hat, jedoch wird das Ganze sehr verharmlosend verpackt, da Marigold immer jemanden hat, der ihr hilft, sie versteht und unterstützt. Sogar das teure Heim, ihre „Endstation“ am Meer gelegen, wird von den Verwandten Marigolds Vorstellungen entsprechend ausgewählt und finanziert. Die Autorin vermittelt familiäre Harmonie, zeitweise durch Chaos getrübt, aber die Botschaft ist: nur die Liebe ist wichtig und zählt.
Das Werk ist nichts für den realitätsbewußten, sehr kritischen Leser, für mich war es ein seichtes Einsteigen in eine grausame Problematik, die jeden von uns ereilen könnte.«
  8      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 13. November 2020 um 22:17 Uhr (Schulnote 1):
» #MARIGOLDSTÖCHTER #NETGALLEYDE #HÖRBUCH
Julia Woolf (Autor),

Cathlen Gawlich (Erzähler),

HörbucHHamburg HHV GmbH (Verlag)

Dauer: 11 Stunden , 8 Minuten

Seiten: 432

Ein warmherziger Familien Roman, so wird diese Geschichte beschrieben und ja , das kann ich nur bestätigen.

Die Geschichte wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt. Da aber zwischenzeitlich das Hörbuch raus kam, konnte ich nicht wiederstehen und habe mir die Geschichte um Marigold und ihre Familie angehört.

In der Geschichte geht es nicht um verliebte Teenies, sondern um eine Frau um die 60 mit einem großen Herzen, nicht nur für ihre Familie.

Nicht nur dass sie ihre Mutter aufgenommen hat, plötzlich taucht ihre Tochter, die bisher in Italien lebte auf und alle rücken zusammen. Doch plötzlich ändert sich bei Goldy etwas massiv, was nicht nur ihr Angst bereitet.

Es geht um die Zeit des Vergessens, einer Familie die zusammen hält und ein Dorf, das man tatsächlich als Dorfgemeinschaft bezeichnen kann. Wie ein Mantra zieht sich der Satz: Was ist verkehrt am hier und jetzt. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ist tatsächlich eine Aussage, die wir uns immer wieder vor Augen halten sollten.

Die Geschichte hat mich tief bewegt. Ich fand sie wunderbar geschrieben und auch das Thema des Vergessens – beschrieben.

Das Hörbuch konnte die ganze Szene bestens übermitteln, sie war wunderbar erzählt, stimmlich absolut passend. Was mir immer wieder ein schmunzeln auf die Lippen schaffte , war die Stimme von Granny. Sie erinnerte mich so sehr an die Golden Girls Lady.

Gerne empfehle ich die Geschichte weiter, sie hat mich sehr beeindruckt.«
  13      0        – geschrieben von Rinas Bücherblog
 
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