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Femke Peters 2 - Fährentod auf Norderney
Verfasser: Rolf Uliczka (13)
Verlag: Klarant (692)
VÖ: 5. November 2020
Genre: Kriminalroman (7740)
Seiten: 187
Themen: Fähren (6), Gift (265), Immobilien (15), Inseln (1775), Kommissare (2057), Mord (6006), Nordsee (332), Ostfriesland (572)
Reihe: Femke Peters (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein mysteriöser Mordfall überschattet die Ankunft der Norderney-Fähre auf der idyllischen Nordseeinsel. Zunächst scheint nur ein führerloser SUV die Abfahrt der Autos von der Fähre zu behindern. Doch in Wirklichkeit haben Kommissarin Femke Peters und ihr Team von der Kripo Aurich einen neuen Fall, denn der Fahrer liegt tot auf der Rückbank! Wer hat dem charismatischen ostfriesischen Immobilienunternehmer Günter Grundmann die tödliche Giftspritze verpasst? Die Ermittler stoßen auf eine Vielzahl an Verdächtigen. Gibt es einen Zusammenhang mit Grundmanns neuestem Bauprojekt auf Norderney, das erbitterte Proteste hervorrief? Oder steckt seine gehörnte Ex-Frau hinter der Tat, die er für die dreißig Jahre jüngere Vanessa verließ? Und hat die junge Schönheit nur mit dem renommierten Unternehmer angebandelt, um für einen Auftraggeber an brisante Dokumente zu gelangen? Nicht ohne Grund ist Vanessa plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Katharina Hallenberger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Die Dreizehn-Uhr-Fähre aus Norddeich war pünktlich kurz vor vierzehn Uhr im Fährhafen von Norderney eingelaufen. Nachdem die Fähre angelegt hatte und vertäut war, fuhren die ersten Autos der linken Fahrzeugreihe über die aufgeklappte Rampe von Bord. Auf einmal begann im hinteren Teil der Fähre ein Hupkonzert. Unmittelbar unter der Brücke stand ein Mercedes SUV GLS und die nachfolgenden Autos konnten nicht an diesem Fahrzeug vorbei, weil an dieser Stelle eine Verengung von vier auf drei Spuren erfolgte.
     Zu dem Hupkonzert gesellte sich auf einmal von dort die Alarmsirene einer Autodiebstahlsicherung. Zwei Leute des Bordpersonals spurteten sofort dorthin. Ein Mann versuchte mit Gewalt die Tür des SUV aufzureißen. Da die Fahrertür des dahinterstehenden kleinen Lieferwagens offen stand, handelte es sich offensichtlich um dessen erbosten Fahrer. Dabei hatte das Schaukeln des Fahrzeugs wohl die Alarmanlage ausgelöst.
     »Was machen Sie denn da?!«, rief einer der Bordleute schon von Weitem.
     »Verdammt, ich hab gleich einen Termin und dieser Penner kriegt wohl seine Scheißkiste nicht ans Fahren!«, brüllte der erregte Mann zurück. »Wo ist der überhaupt? Der Idiot kann doch nicht einfach seine Karre hier im Weg stehen lassen!«
     Inzwischen hatten die Decksmänner den SUV erreicht und zogen den Mann weg, der gerade voller Wut mit der Faust gegen die Scheibe des Fahrzeugs hämmerte. »Nun beruhigen Sie sich doch mal! Sie sehen doch, dass da niemand auf dem Fahrersitz sitzt. Vielleicht ist dem auf der Toilette schlecht geworden«, sagte der eine. »Wir ziehen schon die mittlere Fahrspur bei der Ausfahrt vor und dann können Sie gleich um den Wagen hier herumfahren. Unsere Kollegen vorne kümmern sich bereits darum.«
     Während der Fahrer des Lieferwagens wieder in sein Fahrzeug stieg, informierte einer der Bordleute seinen Kapitän über Funk, dass da ein abgeschlossener leerer Wagen im Weg stand. Der Kapitän ließ daraufhin mehrfach den Fahrer mit seinem Kennzeichen über Lautsprecher ausrufen und auffordern, sich sofort zu seinem Auto zu begeben.
     Doch niemand meldete sich. Inzwischen hatte der Kapitän auch auf dem Personendeck und in den Toiletten nachschauen lassen, ob der SUV-Fahrer dort zu finden war. Es hätte ja sein können, dass es ihm nicht gut ging und er Hilfe brauchte.
     Während die letzten Fahrzeuge die Fähre verließen, kam der erste Offizier zu dem SUV, um ihn sich näher anzuschauen. »Da liegt doch hinten einer drin«, sagte er zu seinen beiden Leuten, die bei dem Wagen geblieben waren. Dem Mariner war im Fond des Wagens etwas aufgefallen, das wie eine Hand aussah, die an der Sitzkante herunterhing. Die musste zu jemandem gehören, der nur als großer dunkler Haufen auf den Rücksitzen wahrnehmbar war.
     »Hilft nichts, wir müssen die Scheibe einschlagen«, stellte der Offizier fest.
     Einer der Decksmänner rannte los und holte eine Feueraxt. Damit schlug er die Scheibe der Fahrertür ein. Die Alarmsirene hatte sich inzwischen selbst abgeschaltet. Nachdem die Wagentüren offen waren, nahm der Offizier eine große dunkle Decke hoch. Darunter lag zusammengekrümmt ein älterer Mann. Er fühlte am Hals des Mannes nach dem Puls.
     »Kein Puls, auch kein sonstiges Lebenszeichen«, stellte er fest. »Der Mann hat sich erbrochen. Ich frage mich, warum liegt der Mann auf dem Rücksitz? Irgendwer muss ihn abgedeckt und ihm die Decke über den Kopf gezogen haben. Aber bestimmt nicht, um ihn vor Kälte zu schützen. Wohl eher, damit nicht so schnell auffällt, dass jemand sich – entgegen unseren Anweisungen – noch im Wagen befindet. Stellt sich die Frage, wer hat den Wagen auf die Fähre gefahren? Aber das werden wir sicher gleich aus den Aufzeichnungen der Überwachungskameras herausfinden. Aber irgendwie sieht das hier nicht nach einem natürlichen Tod aus!«
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