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Die Farbe von Glück
Verfasser: Clara Maria Bagus (2)
Verlag: Piper (2041)
VÖ: 2. November 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3347)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 274 (Kindle-Version)
Themen: Drohungen (121), Entscheidungen (2009), Glück (441), Krankenschwester (260), Liebe (619), Richter (84), Sinnsuche (106)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Farbe von Glück« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. März 2021 um 17:30 Uhr (Schulnote 1):
» Eines Tages geht Marlene ohne ein Wort. Sie lässt ihren 6-jährigen Sohn Antoine alleine zurück. Charlotte, eine Nachbarin, nimmt Antoine bei sich auf und zieht ihn auf. Charlotte ist Krankenschwester auf der Neugeborenenstation. An einem Tag werden 2 Mädchen geboren. Eines kräftig und gesund. Eines schwächlich und krank. Während Charlotte beide Neugeborene versorgt, steht der Vater des schwächlichen Mädchens vor ihr. Er fordert Charlotte auf, die Kinder zu tauschen. Sonst würde er in seiner Funktion als Richter dafür Sorge tragen, dass Charlotte Antoine in ein Waisenhaus geben muss. Charlotte tauscht die Kinder aus. Diese Entscheidung hat Einfluß auf alle Betroffenen, die dennoch dem geheimen Plan des Lebens unterliegen.

Den Roman “Die Farbe vom Glück” hat Clara Maria Bagus gemeinsam mit dem Verlag Piper am 2. November 2020 herausgebracht. Das wunderschöne Cover zeigt die einen orangenen Kreis von dem aus viele Vögel in alle Richtungen aufbrechen. Clara Maria Bagus hat mir mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil den Einstieg in ihren Roman leichtgemacht. Schnell war ich mit Antoine, Charlotte, Jules, Louise und Florentine vertraut. Von Beginn hat mich ihre Geschichte gefesselt und zu jeder Zeit konnte ich die Handlungen der einzelnen Personen nachvollziehen. Es ist sehr interessant, den einzelnen Personen in ihren Geschichte zu folgen und mit ihnen ihr Leben zu Leben und zu sehen, wie alles miteinander verknüpft ist. Dieser Roman macht Mut zu Hoffen, zu Verzeihen und zu Lieben.

Mit “Die Farbe vom Glück” hat die Autorin einen wunderbaren Roman geschrieben, der an ein modernes Märchen erinnert und uns Mut zu Hoffen macht. Eine klare Leseempfehlung für ein Stück vom Glück!«
  6      0        – geschrieben von tansmariechen
Kommentar vom 1. Februar 2021 um 11:18 Uhr:
» Das Cover ist sehr farbenfroh und erfrischend. Allerdings hat es relativ wenig Bezug zum Inhalt selbst. Aber trotz allem ist es ein absoluter Eyecatcher.

Inhalt:
„Die großen Themen unseres Lebens: das Streben nach Glück, das Suchen und Finden der Liebe, die Rolle des Zufalls, der Sinn unseres Daseins – alle sind in diesem weisen, großartigen Roman verdichtet zu einem sprachlich überwältigenden Werk.“ Markus Lanz
Eine falsche Entscheidung, die das Leben dreier Familien für immer verändert: Ein Richter zwingt die Krankenschwester Charlotte, sein sterbenskrankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Folgt sie seiner Drohung nicht, entzieht er ihr den Pflegesohn. Die Welt aller Beteiligten gerät aus den Fugen, doch hinter allem wirkt der geheimnisvolle Plan des Lebens …
Können wir im falschen Leben das richtige finden? Wie öffnet man sich einem neuen? Wie lässt man los? Mit großer sprachlicher Kraft und Anmut zeigt die Autorin, dass jeder seine Lebenskarte bereits in sich trägt und alles auf wundersame Weise miteinander verknüpft ist.
In diesem Roman findet jeder seine Farbe von Glück.

Meine Meinung:
Dieses Buch wird lange in meiner Erinnerung bleiben. Sowohl im negativen, wie auch im positiven Sinn. Insgesamt hat mir die Thematik gefallen, doch leider ist sie nicht wirklich ausgereift. Über vieles wurde einfach hinweg gesehen/geschrieben. In vielen Bereichen fehlt der nötige Tiefgang, den es bedarft hätte.
Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig und teilweise auch sehr gefühlvoll, allerdings wird es im Laufe des Buches doch etwas langatmig, da immer neue Lebensweisheiten auftauchen, die man nicht immer glauben kann. Außerdem wirkt die ganze Geschichte teilweise sehr überzogen.
Die Charaktere, die mir anfangs noch recht gut gefallen haben, rücken im Laufe des Buches immer weiter von mir ab und ich habe den Bezug zum Ende hin völlig verloren.
Völlig überzogen fand ich auch das Ende, alle sind trotz des schrecklichen Kindertauschs glücklich und zufrieden. Das war mir dann doch zu unglaubwürdig, denn irgendwelche Gedanken und Sorgen müssen im Kopf der betroffenen zurück geblieben sein.
Naja insgesamt fand ich die Idee wirklich gut, aber leider bin ich von der Umsetzung enttäuscht.

Mein Fazit:
Ein Buch das man lesen kann, aber kein Muss. 3 Sterne.«
  15      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 30. Januar 2021 um 9:45 Uhr (Schulnote 2):
» Wie findet man im Leben sein Glück? Was ist überhaupt Glück? Mit diesem philosophischen Thema beschäftigt sich dieser Roman.
Die Krankenschwester Charlotte hat sich um den kleinen Antoine gekümmert, der von seiner Mutter verlassen wurde. Doch sie hat kein Sorgerecht für den Jungen.
Der Richter Jules und seine Frau wünschen sich sehnlichst ein Kind, doch Louise hat schon mehrere Babys verloren. Als das Neugeborene der beiden wieder krank ist, zwingt Jules Charlotte, das Kind auszutauschen, ansonsten würde er ihr Antoine wegnehmen lassen.
Der Richter, der eine Straftat begeht, beeinflusst damit das Leben von so unterschiedlichen Menschen. Obwohl sich nach den Taten ihre Wege trennen, sind sie miteinander verwoben. Eigentlich wollte Jules etwas Gutes, doch damit ist unweigerlich auch etwas Verwerfliches geschehen. Jeder von ihnen muss mit den Folgen seines Handelns leben.
Die Autorin Clara Maria Bagus hat einen schönen, fast poetischen Schreibstil, mit dem sie diese Geschichte ruhig erzählt.
Kann man nachvollziehen, was diesen Menschen angetrieben hat? Ich denke schon, selbst wenn es nicht richtig findet. Das sorgt allerdings auch dafür, dass ich keinem nahekam. Ganz gleich, welche Entscheidungen man im Leben trifft und was man tut, man muss mit den Konsequenzen leben.
Das Ende ist passend, aber so ganz zufrieden gestellt hat es mich nicht.
Es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt mich aber nicht hundertprozentig überzeugt hat.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 5. Januar 2021 um 21:19 Uhr:
» Das wunderschöne Cover hat mich total angezogen, ich finde es total edel und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht.
Die Geschichte entwickelt sich dann aber doch etwas anders als ich erwartet habe... Das Buch enthält so viele Weisheiten und wahre Worte, es scheint mir unmöglich auch nur ein paar tolle Zitate hervorzuheben.
Den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm, trotzdem konnte ich das Buch nicht so schnell lesen und musste immer wieder Pause machen, weil ich die vielen klugen und bildhaften Worte, Aussagen und Gedanken wirken lassen wollte und es mir sonst auch offen gestanden „zu viel des Guten“ gewesen wäre.

Ich hatte durch die Ausgangslage des Kindestausch, begangen durch die junge Krankenschwester Charlotte und dem Richter Jules, etwas anderes erwartet, ich kann aber auch nicht sagen, dass ich enttäuscht bin. Ganz und gar nicht. Es ist für mich nur fast ein Lebens Ratgeber, ein Wegweiser, ein Mutmacher, sein Leben so anzunehmen wie es ist, aber auch die Möglichkeit zu nutzen, ihm jederzeit eine andere Richtung zu geben, wenn uns das glücklich macht. Daher bleiben die Figuren für mich irgendwie unwirklich. Besonders die Gedanken und Aussagen von Charlotte, die zu Anfang doch noch recht jung ist, sind mir persönlich auch ein wenig zu weise gewesen für ihr Alter.

Es gibt einige Zeitsprünge in der Geschichte und es ist schon interessant zu lesen, wie fremd sich die beiden, mittlerweile Frauen, die im Geburtshaus vertauscht worden sind, sich in ihrer Familie fühlen, auch wenn das nichts an ihrer Liebe zu ihren Eltern ändert. Dieses unbestimmte Fremdheitsgefühl nimmt aber keinen großen Raum ein, weil sich die Frauen auch geliebt und angenommen fühlen.
Zu erfahren, wie groß und belastend diese Lüge für Jules und Charlotte ist und wie sehr sich das vor allen auf Jules Ehe mit Louise auswirkt.
Und auch Antoine, der Ziehsohn von Charlotte, muss sich mit seiner leiblichen Mutter auseinandersetzten, die ihn als 6 Jährigen ohne große Erklärung verlassen hat.

Die großen Worte Annehmen, Verzeihen, Vergeben, Akzeptanz, Liebe und nicht zuletzt den Mut zu haben, sein Leben so zu leben wie man möchte, solange es mir und anderen gut tut sind im Buch immer präsent und werden auch mit Beispielen sehr klug eingesetzt.

Das Ende mag ein wenig unrealistisch sein, aber es passt für mich zum Buch, zur Geschichte und nicht zuletzt zur Aussage des Buches.«
  13      0        – geschrieben von Lissy31
Kommentar vom 27. November 2020 um 18:44 Uhr (Schulnote 3):
» Liebe ist das größte Glück 
Der Richter Jules zwingt die junge Krankenschwester, Charlotte, sein offensichtlich krankes Baby gegen ein gesundes, kraftvolles Baby zu tauschen, denn er und seine Gattin, Luise, haben bereits 3 Kinder verloren, und es wird keine weitere Chance auf ein Kind geben. 
Charlotte, ihrerseits, hat, ohne offizielle Formalitäten, den sechsjährigen Antoine zu sich genommen, denn er wurde von seiner Mutter, Marlene, verlassen. Da Charlotte Antoine sehr liebt, lässt sie sich auf den Deal ein Komma damit der Richter ihr den Pflegesohn nicht wegnehmen wird. Die Tat verändert das Leben von Charlotte und Jules, so dass beide unfähig sind, in ihren Berufen weiterzuarbeiten. Beide quält ihr Gewissen. 
Die Protagonisten des Romans werden 20 Jahre lang begleitet, mit all ihren Gewissensbissen und Persönlichkeitsveränderungen, bis es am Ende des Romans an einem imaginären, idealisierten Ort in Asien zu einem Zusammentreffen kommt und Jules sich durch eine mutige Tat läutern kann. 
Die Handlung des Werkes besteht aus vielen sehr unwahrscheinlichen Zufällen. Die Seelenzustände der Figuren werden sehr detailliert und bildhaft beschrieben, aber alles ist dramatisiert und vom wahren Leben entfernt. Die kurzen Kapitel sind schnell überflogen, denn die poetische Sprache bläht die Landschaftsbeschreibungen auf, so dass man vieles überfliegen kann. Ich möchte den Stil als pastoral - philosophisch beschreiben, denn ständig werden dem Leser Lebensweisheiten angeboten, die ich jedoch nicht nachvollziehen konnte. 
Man kann das Werk auf 2 Ebenen lesen: entweder man glaubt an Wunder und lässt sich gern in eine in vielerlei Hinsicht idealisierte Welt einlullen, wo die Menschen sich von moralisch ethischen Grundsätzen zunehmend leiten lassen. Oder aber man ist Realist und kann sich nicht mit den konstruierten Zufällen identifizieren. Da ich der zweiten Kategorie entspreche, kann ich das Buch für diesen Menschentyp nicht empfehlen. Aber sehr gefühlsbetonte Frauen fühlen sich sicher von der larmoyanten Handlung und den dargelegten Empfindungen und Gefühlen angesprochen. Die Quintessenz des Romans ist: Liebe ist das größte Glück. Von mir als Mann nur 3 Punkte. «
  15      0        – geschrieben von rosenfreund
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