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Uncaged 3 - Das Monster
Verfasser: Kitty Stone (18) und Mike Stone (19)
Verlag: Eigenverlag (17883)
VÖ: 1. November 2020
Genre: Fantasy (12411)
Seiten: 331 (Taschenbuch-Version), 264 (Kindle-Version)
Themen: Arena (13), Kämpfer (24)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Uncaged (3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Er ist ein blutrünstiges Monster.
Eine mörderische Ausgeburt des Bösen.
In der Arena kann niemand gegen ihn bestehen.
Er ist pure Gewalt - wild und primitiv.
In seiner Zelle darf ihn niemand aufsuchen.
Es ist zu gefährlich.
Doch ich bin die Tochter des Hauses.
Ich tue, was ich will.
Ich zeige ihm, was niemand sonst jemals sehen darf.
Er ist nur ein Wilder. Was macht es schon aus?
Als er plötzlich spricht, bin ich zutiefst erschüttert.
Als meine Welt um mich herum zerbricht,
bin ich ihm mit einem Mal ausgeliefert.
In der Hand eines unmenschlichen Monsters ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kitty Stone für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kitty Stone gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Blut tränkt den Sand. Der metallische Geruch liegt schwer in der Luft. Er füllt meine Nase, nährt meine Wut.
     Zwei der großen Katzen mit den dolchartigen Reißzähnen und dem sandfarbenen Fell liegen leblos im Staub, die dritte umkreist mich. Sie ist schlauer als die anderen beiden. Ihre Krallen haben mich schon zweimal gezeichnet. Die Stellen brennen. Auch das nährt meinen Zorn.
     Das Raubtier lauert. Mein Blick huscht zu der Axt, die im Schädel eines der Kadaver steckt. Ich musste sie werfen. Die Gelegenheit war zu gut, um sie zu verpassen. Jetzt steht ein Körper voller Muskeln, Klauen und Zähne, der fast so schwer ist, wie ich es selbst bin, zwischen mir und der Waffe.
     Das Tier ist sprungbereit. Die Menge auf den Zuschauerrängen der Arena schweigt. Sie warten darauf, was passiert, aber ihre Geduld ist begrenzt. Wenn sie unruhig werden, wird das die Katze nervös machen. Unberechenbar ist sie noch gefährlicher.
     Ich mache einen Schritt zur Seite. Täusche an. Das Tier reagiert langsamer als die Menge, die nach Luft schnappt. Die Geräuschkulisse erschreckt die Katze und sie springt.
     Schwerer Körper prallt auf schweren Körper. Sandfarbenes Fell gegen grüne, zähe Haut. Scharfe Klauen und spitze, lange Zähne gegen die Kraft, Sturheit und Wildheit meiner Art. Hauer, Hände und ein gewaltiger Dickschädel gegen natürliche Gewandtheit und tödliche Stärke.
     Ich weiß, was sie tun will. Ihre Zähne sind gemacht, sich in den Hals der Beute zu graben. Sie geht mir an die Kehle. Aber ich bin kein schwacher Mensch mit seidendünner, blasser Haut. Mein Unterarm rammt sich in das aufgehende Maul, kaum dass die langen Zähne aus dem Weg sind. Mit dem anderen Arm umschlinge ich das Vieh.
     Jubel brandet auf. Wem er gilt, spielt keine Rolle. Die Säbelkatze begreift schneller als die Zuschauer. Ihre Krallen schlagen sich in mein Fleisch und suchen nach Halt, damit sie sich von mir abstoßen kann. Das weiß ich zu verhindern ...
     Klauen so lang wie Menschenfinger bohren sich durch meine dicke Haut, während ich den Körper immer fester an mich presse und den anderen Arm weiter vorschiebe. Der wütende Angriff der kampfbereiten Bestie verwandelt sich in Todesangst. Panisch windet sie sich, um zu entkommen. Doch ihr Leben ist verwirkt.
     Von dem Moment an, als die drei Katzen in die Arena gelassen wurden, stand der Ausgang fest. Ich bin Ork. Ich verliere keinen Kampf, außer meinem Letzten. Und der findet nicht jetzt und nicht hier statt.
     Mit der Kraft eines Körpers, der nicht weniger für den Kampf geschaffen ist, als der einer Raubkatze, halte ich das Tier fest und drücke seinen Kopf immer weiter zurück. Muskeln leisten Widerstand und versagen. Knochen versuchen zu widerstehen ... und scheitern ebenso.
     Knirschend verkündet das Rückgrat, dass es nicht mehr weiter zurückgebogen werden kann. Ein ersticktes Jaulen kann dem Rachen der Katze kaum entkommen. Dann wird der Körper schlaff und ich lasse ihn fallen. Blut sickert aus den tiefen Löchern, die von den Krallen gegraben wurden. Es ist rot, wie das der Tiere ...
     Die Zuschauer sind schockiert und totenstill. Es dauert, bis sie zu kreischen beginnen. Einen Ringkampf hat keiner von ihnen erwartet. Aber sie sind nicht enttäuscht. Es fließt Blut. Das ist alles, was zählt.
     Rasch zuckt mein Blick hinauf zur zentralen Ehrenloge. Diejenigen Menschen, die hier die Macht in Händen halten, sitzen dort auf thronähnlichen Stühlen. Es sind schwache Männer mit dünnen Armen, die kaum jemals ein Schwert gehalten haben. Sie trinken Wein, essen Früchte und heucheln Interesse an dem, was in der Arena vor sich geht. Doch in Wahrheit gilt ihre Aufmerksamkeit der Menge und ... einander. Diese beiden Blasslinge sind Rivalen und Herrscher. So absurd mir das bei ihrer Schwäche auch instinktiv erscheinen will, das ist die Art der Menschen.
     Hinter ihnen knien ihre Konkubinen oder Töchter. Die jungen, straffen Körper kaum verhüllt vor gierigen Blicken und schon trunken vom Wein in der Mittagshitze, starren sie mit fiebrig glänzenden Augen hinunter auf das Blutvergießen. Ihre Zitzen sind aufgerichtet und ihre Gesichter sind gerötet. Die Gewalt erregt sie.
     Dieses Gefühl teilen sie mit der Zuschauermenge. Wie von Sinnen springen die gewöhnlichen Menschen auf den Rängen von ihren Sitzen. Begeistert kreischen und jubeln sie. Frauen und Männer entblößen sich und fallen übereinander her, als sich ihr Blutrausch in lustvolles Begehren verwandelt. Trunken von billigem Wein und dem Anblick brutaler Gewalt schert es sie nicht, wer es mit wem tut.
     Sie sind wie eine wilde Meute und führen sich auf, als hätten sie selbst gekämpft und gesiegt. Sie gebärden sich wie es ihnen in den Sinn kommt in der Gewissheit, dass ihnen keine Gefahren drohen und die sich dennoch am Blutvergießen ergötzen können. Jeder Anschein von Zivilisiertheit oder Zurückhaltung fällt von ihnen ab. Sie sind wie geistlose Tiere.
     Und mich heißen sie ein Monster ...
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