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Kaleidra 1 - Wer das Dunkel ruft
Verfasser: Kira Licht (13)
Verlag: Bastei Lübbe (3024)
VÖ: 30. Oktober 2020
Genre: Fantasy (12419) und Jugendliteratur (7166)
Seiten: 560 (Gebundene Version), 444 (Kindle-Version)
Themen: Alchemie (49), Geheimnisse (4352), Mädchen (2602), Manuskripte (90), Museen (105), Orden (189), Rom (182)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kaleidra 1 - Wer das Dunkel ruft« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (3)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. November 2020 um 18:57 Uhr (Schulnote 4):
» Klappentext

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist - denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

Meinung

Vom Klappentext her fand ich es ein ganz tolles Thema. Das Buch wurde gehypt. So viele Leser konnten sich nicht irren und einige mögen auch die gleichen Bücher wie ich.
Diesmal hat es nicht geklappt.
Wenn mich so ein Mann ständig bedrängen würde, egal ob er das als seine Aufgabe ansieht oder er es gut meint: ich würd entweder weglaufen oder die Polizei rufen. An seiner Stelle würde ich sagen mit dieser dummen Göre kann sich jemand anders auseinander setzen, egal wie wichtig sie für die anstehende Aufgabe ist. So geht es das ganze Buch über. Sie ist impulsiv und obwohl mit der Situation überfordert macht sie was sie will. Er ist arrogant und von sich selber so überzeugt das niemand ihm das Wasser reichen kann.
Dazu kommt die ganze Chemie. Während der Schulzeit wurden das Periodensystem und ich keine Freunde, daran hat sich auch heute nichts geändert. Diese Elemente in der Geschichte waren daher für mich langweilig.
Alle anderen Figuren waren entweder nett - uninteressant oder abscheulich. Ich konnte mich mit niemanden anfreunden, die Bilder fanden nicht in meinem Kopf statt. Darüber bin ich einerseits froh, denn fliegende Schlangen sind nicht so mein Ding.«
  10      0        – geschrieben von Petra Wiechmann
Kommentar vom 15. November 2020 um 14:54 Uhr (Schulnote 2):
» Handlung:

Emilia hält sich für ein völlig normales Mädchen. Doch als die Siebzehnjährige gemeinsam mit ihren Klassenkameraden ein Museum besucht, wird ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt. Denn Emilia kann das geheimnisvolle Voynich-Manuskript lesen, an dessen Entzifferung selbst die besten Wissenschaftler gescheitert sind. Kein Wunder also, dass Emilia völlig verwirrt ist, und dann scheint sie ein mysteriöser Typ förmlich zu verfolgen. Doch bald stellt sich heraus, dass der verschlossene Ben ihr nichts Böses will und Emilia erfährt Unglaubliches. Denn ausgerechnet sie soll eine Nachfahrin des legendären Silberordens sein. Und dann müssen sie und Ben sich vor mächtigen Feinden in Acht nehmen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …



Meinung:

Das Cover ist schon einmal ein echter Hingucker. Die dunklen Farben verleihen ihm etwas Mystisches und Geheimnisvolles und passen wirklich supergut zusammen, es gibt auch einige Lichtflecken. Der Schriftzug Kaleidra sticht mit der hellen Farbe deutlich hervor und macht mit diesem ungewöhnlichen Titel sehr neugierig auf die Geschichte, denn was ,,Kaleidra" wohl bedeutet und wird sich im Buch eine Erklärung darauf finden? Das Cover wirkt außerdem sehr rätselhaft und irgendwie düster und mit den filigranen Mustern ist es wirklich ein echter Hingucker, sodass es mir auf jeden Fall in der Buchhandlung auffallen würde.

Kira Licht schreibt sehr bildlich und mitreißend, ich finde ihren Schreibstil sehr flüssig und fesselnd. Ich habe einige Seiten gebraucht, bis ich in die Geschichte reingekommen bin, aber dann ging es und ich bin förmlich in der Geschichte versunken, die mich von diesem Zeitpunkt an so fesseln konnte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Gut gefällt mir auch, dass es am Anfang nicht langweilig wird und man gleich mitten rein in die Geschichte geworfen wird. Gleich habe ich mich mit der Frage beschäftigt, warum Emilia wohl das Voynich-Manuskript lesen kann. Und dann wird sie auch noch von seltsamen Typen angegriffen, von denen sie einer auffordert, mit ihm zu gehen, und wird in ein unglaubliches Geheimnis eingeweiht. Das mit den Alchemisten und verschiedenen Orden finde ich total interessant, auch wenn es für mich zunächst wie auch für Emilia etwas verwirrend war, denn die Fantasyidee, die sich Kira Licht ausgedacht hat, ist ziemlich komplex und hat deshalb viel Erklärungsbedarf. Auf jeden Fall gibt es drei unterschiedliche Logen, deren Mitglieder unterschiedliche Astralelemente haben, die sich aus der Umgebung nutzen lassen. Emilia gehört zur Silberloge und man erfährt ziemlich bald, warum Emilia für die Goldloge, zu der auch Ben gehört, so wichtig ist, denn sie soll zusammen mit den Abgeordneten der zwei anderen Logen ein Mittel herstellen, das unsterblich macht, auch wenn sich mir im ersten Teil noch nicht ganz erschlossen hat, warum die Loge dieses Mittel unbedingt braucht. Jedenfalls müssen Emilia und Ben gemeinsam an die verschiedensten Orte reisen, um Zutaten für das Wundermittel zu suchen, und dabei einige Rätsel lösen. Ich liebe wie Emilia Rätsel, allerdings hätte ich die im Buch nicht lösen können, außerdem schien das Rätsel mir auch etwas zu einfach gelöst. Etwas unrealistisch fand ich das mit dem Stein der Weisen, durch den es möglich ist, an alle beliebigen Orte der Welt zu reisen, aber schließlich ist das Buch ein Fantasy Buch und ich möchte auch nicht sagen, dass mir diese Idee nicht gefällt, aber irgendwie erschien es mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen und zu abstrus, was aber natürlich meine Begeisterung nicht gemindert hat. Dennoch fand ich natürlich spannend, was Ben und Emilia auf ihrer Reise erleben. Es geht natürlich auch wieder ziemlich magisch zu, besonders gut haben mir die Momente gefallen, wo Emilia ihre Schlange, den Ouroboros, hervorlockt und diese sogar kontrollieren kann, das alles wurde ziemlich bildlich beschrieben, sodass ich eine gute Vorstellung davon hatte. Das Buch war sehr spanend und mit unerwarteten Wendungen, besonders das Ende war so genial und fies, dass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Teil zu lesen und zu erfahren, wie es mit Emilia und Ben weitergeht!

Es wird auch ziemlich bald klar, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten anbahnt. Mir gefällt die Beziehung zwischen Emilia und Ben. Ben scheint doch nicht so ein Idiot sein, wie er vorgibt, ein bestimmtes Gespräch mit Emilia fand ich sogar richtig süß und ich habe gedacht, dass aus den zwei etwas werden könnte, deshalb habe ich die Daumen gedrückt und gehofft, dass die zwei sich näherkommen. Ich finde, dass Emilia und Ben so ein schönes Paar abgeben würden! Aber natürlich stellen sich ihnen die Gesetze der Loge in den Weg, denn es ist verboten, mit Mitgliedern einer anderen Loge an anzubandeln, was auch an dem Kräfteverlust der jeweiligen Personen liegt. Und Bens Vorfahr Caleb hat eben gegen dieses Gesetz verstoßen und nun will Ben dafür sorgen, dass seine Familie wieder von allen geschätzt wird, deshalb ist es auch fast unvorstellbar, dass er mit Emilia eine Beziehung eingehen wird. Ich fand das so schön, was sich zwischen Emilia und Ben entwickelt hat! Ich kann mir die zwei richtig gut als Paar vorstellen und kann nur von den Stellen, wo die zwei ehrlich miteinander reden, schwärmen. Ich fand diese Stellen einfach so schön und romantisch und bin besonders von den Dialogen zwischen den beiden sehr angetan! Gut gefiel mir an der Liebesgeschichte auch, dass sie sich nicht so schnell entwickelt. Am Anfang ist es ja eher eine Hass-Liebe, aber dann bemerkt Emilia, dass Ben ihr nicht gleichgültig ist, auch wenn er sich immer so arrogant verhält.

Emilia konnte ich schon nach wenigen Seiten in mein Herz schließen und total mit ihr mitfiebern. Ich finde es toll, dass sie nicht alles so hinnimmt, sondern sich auch traut, etwas kritisch zu hinterfragen, und sich besonders von Ben nicht unterkriegen lässt. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und ich muss sagen, dass ich von ihren Hobbys sehr begeistert war, da auch ich ein großer Fan von Rätseln bin. Emilia ist wirklich sehr clever, aber wird sie es schaffen, auch Ben für sich zu gewinnen.

Mit Ben hatte ich leichte Startschwierigkeiten, da er mir fast zu abweisend und bissig war. Doch je besser ich ihn kennenlernen konnte, konnte ich seine Entscheidungen viel besser nachvollziehen und fand ihn dann sehr sympathisch, nachdem er begonnen hatte, Emilia ganz normal zu behandeln.

Die Nebencharaktere, besonders die von der Goldloge, haben mir stets ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und ich kann nur sagen, dass ich sie gleich liebgewinnen konnte und mich darauf freue, im nächsten Teil mehr über sie zu erfahren!



Fazit:

Mir hat das Buch wirklich total gut gefallen, auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, etwas mit Informationen überladen zu werden, aber die Fantasy Idee ist ja ziemlich komplex und braucht viel Erklärungen. Letztendlich bin ich aber gut mit den ganzen Begriffen zurechtgekommen, sodass ich mich nur auf den zweiten Teil freuen kann! Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen!«
  21      0        – geschrieben von ellisbooks
Kommentar vom 12. November 2020 um 19:27 Uhr (Schulnote 2):
» Die italienischen Logen

Klappentext:
Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museums­besuch das sagen­umwobene Voynich-Manus­kript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaub­lichen Myste­rium auf der Spur ist – denn das Doku­ment gilt als eines der größten, nie ent­schlüs­selten Geheim­nisse der Mensch­heit. Dann trifft sie auf den attrak­tiven, aber sehr verschlos­senen Gold­alche­misten Ben, und die Ereig­nisse über­schlagen sich: Emilia ist eine Nach­fahrin des uralten Silber­ordens! Schnell gerät sie ins Kreuz­feuer rivali­sierender Geheim­logen, und ein Wett­lauf gegen die Zeit beginnt …

Rezension:
Wenige Tage vor ihrem Schulabschluss unter­nimmt Emilias Klasse noch einen Aus­flug ins Museum. Dort ist in einer Wander­ausstellung gerade das berühmte Voynich-Manus­kript zu sehen. Emilia kann es selbst kaum glauben: Sie kann den ver­schlüs­selten Text, an dem sich schon die größten Experten erfolg­los versucht haben, intuitiv ent­ziffern! Kurz darauf nimmt ein myste­riöser Fremder Kontakt zu ihr auf. Emilia soll eine Silber-Alche­mistin und Nach­fahrin einer der Erschaffer­innen des Manus­kripts sein.
Die Idee, die Kira Lichts Urban Fantasy zugrunde liegt, ist unge­wöhnlich, und das gleich in mehr­facher Hinsicht. Zum einen bindet sie das real exis­tierende, myste­riöse Voynich-Manus­kript in die Hand­lung ein, macht es sogar zu deren Auf­hänger, zum anderen siedelt sie die Hand­lung in Italien an und nutzt eine Itali­enerin als Prota­gonistin, was in der deutsch­sprachigen Urban-Fantasy-Literatur eine Aus­nahme darstellt. Meist wird die ja ent­weder im deutsch­sprachigen oder (noch häufiger) im englisch­sprachigen Raum ange­siedelt. Auch die Idee von Gold-, Silber- und Queck­silber-Alche­misten, die jeweils ihre eigenen Logen haben, hebt sich vom gewohn­ten ‚Stan­dard‘ ab. Dass eine sich anbahn­ende Love Story mit­schwingt, ent­spricht dann schon eher dem in Geschich­ten mit einer Prota­gonistin dieser Alters­klasse Gewohn­ten.
Die Geschichte entwickelt sich dann auch interes­sant, wobei der Leser gemein­sam mit der Prota­gonistin immer tiefer in die Geheim­nisse der Welt der Alche­misten einge­weiht wird. Die Ent­schlüssel­ung des Voynich-Manus­kripts steht dabei zwar im Fokus, doch ent­wickeln sich auch mehrere Neben­hand­lungen.
… und dann endet das Buch abrupt mit einem unglaub­würdigen Twist um eine von Anfang an invol­vierte Neben­figur, die die Prota­gonistin schon seit ihrer Kind­heit kennt. In den Neben­hand­lungen einge­führte Story­lines bleiben einfach offen. Erst als ich erfah­ren hatte, dass es sich bei diesem Buch um den 1. Band einer Trilogie handelt, konnte ich erkennen, dass es sich dabei um kein unbe­friedigendes Ende, sondern nur um einen ziemlich fiesen Cliff­hanger handelt.
Die Autorin erzählt die Abenteuer ihrer Prota­gonistin aus deren Ich-Perspek­tive. Der Stil kann durch­aus über­zeugen und wirkt glaub­haft.

Fazit:
Der Start einer interessanten und unge­wöhn­lichen Urban-Fantasy-Trilogie, die in einem über­raschenden Cliff­hanger endet.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  16      0        – geschrieben von Frank1
 
Kommentar vom 6. November 2020 um 21:18 Uhr (Schulnote 1):
» Bei einem Schulausflug in ein Museum sieht die 17-jährige Emilia das so genannte Voynich Manuskript zum ersten Mal. Diese Situation ist für sie lebensverändernd, denn das in einer bisher nicht entschlüsselten Geheimschrift geschriebene Manuskript lässt sich für Emilia ganz einfach lesen, so als wäre es in ihrer Muttersprache Italienisch verfasst. Wie kann das sein? Sie liebt zwar Rätsel und kniffelige Aufgaben, jedoch kann sie doch wohl nicht die einzige weltweit sein, die das Manuskript entziffern könnte. Nachdem dann noch ein unbekannter, großer Kerl auf sie zukommt und wundersame Dinge passieren, scheint jedoch eher Emilia das große Rätsel zu sein.

Ich muss vorweg zugeben, dass ich bereits von Kira Lichts Bücher der Götter-Reihe begeistert war, jedoch war demnach auch meine Erwartungshaltung extrem hoch.

Mit dieser Rezension möchte ich vor Kira, der Autorin, zumindest virtuell meinen Hut ziehen! Ich wusste zu Beginn der Geschichte nicht ganz wo die Reise hingehen soll, jedoch wird man perfekt durch das Buch geführt. Ich fühlte mich an keiner Stelle von der Autorin allein und unwissend gelassen, was bei der aufgegriffenen Thematik – der Chemie – ein wahres Wunder ist.

Nun aber Schritt für Schritt. Kira entführt uns erneut in eine Hauptstadt, nämlich Rom, und nutzt sowohl bekannte Orte als Setting, als auch populäre Namen der Weltgeschichte. Allgemein möchte ich positiv erwähnen, dass der Autorin sowohl geschichtliche Ereignisse, als auch kulturelle Begegnungsstätten am Herzen zu liegen scheinen. Das ist ein wichtiger Aspekt den ich in anderen Büchern dieses Genres oftmals einfach nicht finde. Sie greift Allgemeinwissen locker auf, ohne dass es zu verkopft und „nerdy“ wirkt, so dass ich mich als Leser irgendwie ernst genommener fühle. Die Geschichte wird nicht künstlich einfach gehalten, sondern streut kleine Wissenshappen in das Geschehen mit ein.

Da wir schon bei „Wissen“ sind. Meine letzte Chemiestunde ist bestimmt schon 17 Jahre her und meine Kenntnisse hierzu definitiv begrenzt. Trotzdem kam ich bei den Begriffen gut mit und auch das Vorgehen der Alchemisten (z.B. im Kampf) empfand ich nachvollziehbar und verständlich. Im Halbschlaf könnte ich diese Szenen zwar wahrscheinlich nicht so einfach lesen, jedoch ist bei der Spannung im Buch nicht an Schlaf zu denken.

Die komplette Entwicklung im Band 1 ist sehr gut durchdacht. Nach und nach erweitert sich die Geschichte und gibt immer mehr ein Gesamtbild ab. Kleine spannende Fitzelchen zum Grübeln und Rätseln werden eingeworfen, jedoch wird man nicht für eine Ewigkeit im Unklaren gelassen.

Gleiches gilt auch für die ganzen Charaktere. Es tauchen einige davon im Buch auf und ich bin definitiv nicht gut im Namen merken. Die Figuren werden nach und nach in das Geschehen eingeflochten, so dass man sich schnell zu Recht findet. Mir persönlich hat ganz besonders gut gefallen, dass jede Person seinen komplett individuellen Charakter hat, jedoch mit ungewöhnlichen Attributen nicht übertrieben wurde. Jeder hat seine Macken und besonders die immer wieder auftauchenden Figuren sind nicht eintönig, sondern entwickeln sich nach und nach weiter. Demnach liegt der Fokus nicht nur auf den beiden Hauptfiguren.

Apropos Hauptfiguren: Emilia und Ben. Auch bei ihnen findet eine enorme Entwicklung statt. Für alle Lovestory-Fanatiker kann ich nur betonen, dass wir immer wieder kleine, unheimlich emotionale Szenen bekommen, die Liebe jedoch – durch unterschiedliche Einschränkungen – nicht im Vordergrund steht, was das ganze jedoch noch spannender macht.

Sprachlich gesehen liefert Kira Licht nicht einfach nur 0815 ab. Wie bereits erwähnt ist der allgemeine Grundtenor für dieses Genre schon auf einem höheren Niveau, jedoch wird wirklich alles gut erklärt, ohne dass in den Erklär-Modus geschaltet wird. Letztendlich möchte man durch die Spannung sowieso weiterlesen und ist somit schnell im Lesefluss drin.

Falls es einen Nachteil an diesem Buch geben sollte, dann ist es die Gewissheit, dass ihr definitiv noch die beiden Folgebände kaufen möchtet! Der Cliffhanger zum Schluss hat mich umgehauen, da er mich wirklich eiskalt erwischt hat und nun am liebsten sofort Band 2 zur Hand nehmen möchte.

Zusätzlich möchte ich noch betonen, dass niemand vom Stichwort „Fantasy“ abgeschreckt werden sollte. Für mein Verständnis hält sich diese Komponente nämlich sehr zurück. Vieles wird eher naturwissenschaftlich erklärt und nicht durch das Übernatürliche erklärt.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Kira Licht hat sich an ein, meiner Meinung nach, sehr untypisches Thema, der Alchemie bzw. Chemie, gewagt und damit total gepunktet. Sie nimmt ihre Leser für voll, baut auch Allgemeinwissen in ihre Geschichte mit ein ohne auch nur ein bisschen bei der Spannung nachzulassen. Die Lovestory ist sehr emotional, obwohl sie zum Großteil wohl eher im Kopf des Lesers spielt und die Charaktere sind ausgereift, individuell und unheimlich gut miteinander kombiniert. Auf Band 2, also bis Ende März, warten zu müssen ist Folter.«
  21      0        – geschrieben von San1
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