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Amissa 1 - Die Verlorenen
Verfasser: Frank Kodiak (5)
Verlag: Droemer (592)
VÖ: 28. Oktober 2020
Genre: Thriller (7794)
Seiten: 400 (Taschenbuch-Version), 386 (Kindle-Version)
Themen: Detektive (1341), Entführungen (2100), Jugendliche (231), Leichen (2797), Selbstmord (715), Umzug (605), Verkehrsunfälle (603), Verschwinden (2477)
Reihe: Amissa / Rica und Jan Kantzius (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Amissa 1 - Die Verlorenen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (12)     Blogger (7)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. September 2021 um 18:45 Uhr (Schulnote 1):
» "Sehnsucht, Hunger nach Liebe und Anerkennung birgt die Gefahr, sich benutzen zu lassen." (Else Pannek)
Die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius werden in einer Herbstnacht an einer Raststätte Zeuge eines Unfalls. Dabei rennt eine verängstigte junge Frau auf die Autobahn und verstirbt kurz darauf. Jan, der ihr zu Hilfe eilt, kann sie nur noch die Worte "Die Grube" zuflüstern. In ihrer Hand stößt er auf einen Zettel mit einer Zeichnung. Wenig später findet man bei der Raststätte in einem ausgebrannten Wohnmobil eine weitere Leiche. Vermutet wird, dass der Tote die junge Frau entführt hat und sie fliehen konnte. Doch wer hat dann den Mann getötet? Jan und Rica lässt der grausame Tod des Mädchens keine Ruhe, sie stellen Nachforschungen an und stoßen bei ihren Spuren auf die Organisation Amissa, für die sie arbeiten.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch von Frank Kodiak, alias Andreas Winkelmann. Das unscheinbare Cover hat mich zwar nicht überzeugt, dafür der Klappentext um so mehr. Die Geschichte um das tote Mädchen auf der Autobahn und die neuen Ermittler hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist zu Beginn eher ruhig, interessant, aufschlussreich, erschütternd, erst zum Ende hin wird es immer brutaler und fesselnder. Jan Kantzius, ein ehemaliger Polizist, hat dabei zwei Gesichter. Zum einen ist er der liebevolle Ehemann, der sich viel Sorgen um seine Frau Rica macht, auf der anderen kann er zum waren Killer mutieren. Besonders wenn Ungerechtigkeit im Spiel ist, brutale Mörder oder Gewalt ihm in die Quere kommt. Diese Seite hasst er, doch er braucht sie mitunter in seinem harten Job als Privatermittler. Rica dagegen ist eher der Computerspezialist, sie findet alles oder hackt Seiten in der digitalen Welt, um an Informationen zu kommen. Auf mich wirkt sie eher zartbesaitet und zerbrechlich, doch das täuscht den diese Frau kann auch ganz anders sein. Allerdings trägt sie noch immer ein Trauma aus der Vergangenheit mit sich herum. Dort begegnet ihr damals auch Jan als Polizist und sie verlieben sich. Schade nur, dass ich zu wenig von dieser Vergangenheit erfahre, vielleicht im nächsten Band. Im Plot geht es um vermisste Mädchen, die kurz vorher mit ihren Familien umgezogen sind. In verschiedenen Handlungssträngen lerne ich diese kennen und ich verstehe, wie der Täter zu seinen Opfern kommt. Recht schnell wird mir klar, dass diese Mädchen nicht nur missbraucht, sondern außerdem ermordet werden. Doch die ganze grausame, fürchterliche Wahrheit wird mir erst gegen Ende so richtig bewusst. Diese Trilogie ist spannend und aufwühlend zu gleich, sie handelt von vermissten Personen und Amissa einer Organisation, die nach diesen sucht. Erschreckend ist, dass die Privatdetektive es auch noch mit Jans ehemaligen Kollegen zu tun bekommen. Lediglich sein Freund und Polizist Olaf ist eine große Stütze und Informant für sie. Allerdings sind Jans Alleingänge hier mitunter extrem etwas zu drastisch und unrealistisch dargestellt. Dabei kommt er mir zeitweise wie ein Superheld vor, den niemand bezwingen kann. Das empfand ich schon etwas sehr markant, doch die extreme Spannung macht das ganze wieder wett. Trotz allem hoffe ich, dass er im weiteren Verlauf nicht zu übersteigert dargestellt wird. Dass dies mit Vermissten vielleicht wirklich geschieht, kann ich mir durchaus vorstellen. Doch ich hoffe nicht, den mir sträuben sich bei der Vorstellung die Haare. So freue ich mich schon sehr auf Band zwei und gebe 4 1/2 von 5 Sterne für diesen ersten Teil.«
  14      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 2. Februar 2021 um 0:14 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender Auftakt

Zufällig beobachten die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius, wie ein junges Mädchen panisch auf die Autobahn rennt und von einem Auto erfasst wird. Jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte geht kurz danach ein Auto in Flammen auf. Nachforschungen lassen die Privatdetektive herausfinden, dass es weitere Teenager gibt, die kurz nach einem Umzug verschwunden sind.

Andreas Winkelmann schreibt als Frank Kodiak und stellt mit diesem Buch den ersten Band der Trilogie um das Ehepaar Kantzius vor. Jan war früher Polizist, er kennt die Arbeitsweise der Polizei sehr genau. Seine Ehefrau hat er bei einem Einsatz kennen gelernt. Die beiden ergänzen sich sehr gut und kennen sich so genau, dass sie sich blind vertrauen können. Sie sind sehr sympathisch beschrieben. Rica arbeitet für Amissa, die nach verschwundenen Personen sucht. Spannend ist die Geschichte angelegt, sie bietet immer wieder überraschende Wendungen, allerdings sollte man bei so mancher Beschreibung der Taten starke Nerven mitbringen. Das Ende des Buches ist sehr überraschend, das hatte ich so überhaupt nicht erwartet.

Diesen spannenden Thriller empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 25. Januar 2021 um 14:39 Uhr (Schulnote 2):
» Ein Mädchen flüchtet vor einem Verfolger und läuft an einer Raststätte vor ein Auto. Das Ehepaar Jan und Rica Kantzius wird Zeuge des Unfalls. Sie sollen noch helfen, doch es ist zu spät. Das sterbende Mädchen hat einen Zettel in der Hand mit einer rätselhaften Zeichnung. Die Kantzius sind Privatdetektive und wollen nun herausfinden, warum das Mädchen geflohen ist und sterben musste. Was sie dabei herausfinden, hätte sie lieber nie erfahren.
Es ist ein sehr spannender Thriller, der einen von Anfang an packt. Es ist aber auch ein Thriller, der nicht leicht zu ertragen ist. Wenn man selber Kinder hat, mag man sich gar nicht vorstellen, wie es einem ergeht, wenn das eigenen Kind verschwindet.
Die Charaktere sind gut beschrieben. Der ehemalige Polizist Jan arbeitet nur als Detektiv und wird dabei von seiner Frau Rica unterstützt, die als Informatikerin computermäßig topfit ist. Die Regeln, die der Polizeidienst mit sich brachte, gelten nun für Jan nicht mehr. Die beiden sind sympathisch und ergänzen sich wirklich gut. Schon bald finden sie eine Spur, die zu AMISSA führt, einer Organisation, die nach vermissten Personen sucht. Rica ist ausgerechnet für diese Organisation tätig. Es stellt sich zudem heraus, dass das tote Mädchen vom Unfall nicht das einzige verschwundene Mädchen ist,
Dies ist der erste Band einer Reihe um das Ermittler-Duo Kantzius und es wird für mich ganz bestimmt nicht der letzte sein.
Ein spannender und brisanter Thriller, der mir gut gefallen hat.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 15. Januar 2021 um 12:45 Uhr:
» Das riesige A ist ein absoluter Eyecatcher. Die Bäume in der Dämmerung wirken dahinter doch etwas bedrohlich. Solche Bücher muß ich einfach in die Hand nehmen.

Inhalt:
In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu "Amissa", einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

Meine Meinung:
Und wieder ein genialer Thriller aus der Feder eines meiner Lieblingsautoren. Sehr spannend, fesselnd und interessant wird man durch dieses Buch geführt.
Die Spannung ist bereits ab der ersten Seite vorhanden und steigert sich im Laufe des Buches immer weiter. Auch wenn es nicht ganz so brutale und grausame Szenen gibt, wie bei den Büchern von Andreas Winkelmann, so gibt es auch hier die ein oder andere Szene, die nicht wirklich für zartbesaitete geeignet ist.
Rica und Jan gefallen mir sehr gut. Die beiden kommen sehr authentisch und sympathisch rüber und man fiebert regelrecht mit den beiden mit.
Auch hier hat sich der Autor mal wieder nicht gescheut an ein wirklich brisantes Thema wie Menschenhandel ran zu gehen und erzählt die Machenschaften ohne etwas zu beschönigen.
Alles in allem hat mich auch dieses Buch wieder gefesselt und ich freue mich auf den zweiten Teil.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung, volle 5 Sterne.«
  13      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 5. Januar 2021 um 21:13 Uhr (Schulnote 1):
» Äußerst spannender Start einer neuen Thriller-Reihe!
Ein Thriller, der durch ein tolles Ermittlergespann, einen fesselnden Schreibstil und eine gut konstruierte Geschichte zu glänzen weiß!

Zum Leidwesen ihrer Tochter Leila ziehen die Erdingers berufsbedingt von Frankfurt aus in die kleine Provinzstadt Taubenheim, wo ein neuer Job in einer Zeitungsagentur auf den Familienvater wartet. Ihr fehlen die Freunde, ihre gewohnte Umgebung und nach einem heftigen Streit rennt sie kopflos aus der gemeinsamen Wohnung. Martins verzweifelte Suche nach ihr bleibt erfolglos. Ist sie das junge Mädchen, dass kurze Zeit später auf der Autobahn überfahren wird? Rica Kantzius und ihr Ehemann mussten diesen furchtbaren Unfall mit ansehen und Jan leistet sofort erste Hilfe, hört ihre letzten geflüsterten Worte und steckt sich unbewusst einen Zettel ein, den das Mädchen krampfhaft in der Hand hält. Als plötzlich auch noch auf einem nahegelegenen Parkplatz ein Wohnmobil explodiert, in dem ein Mann verbrennt, herrscht das totale Chaos. Allem Anschein nach hat er die junge Frau kurz vorher entführt. Rica und Jan, die als Privatdetektive für „Amissa“, einer Organisation, die weltweit nach vermissten Mädchen sucht, arbeiten, geht diese Vermutung unter die Haut. Um zu erfahren, ob es nach Wohnortwechseln von Familien noch weitere solcher Fälle gibt, wenden sie sich an ihre Kollegen und Abgründe tun sich vor ihnen auf.

„Amissa“ ist mein erster Thriller, den ich von Andreas Winkelmann unter seinem Pseudonym Frank Kodiak gelesen habe und er hat mich mit dem Auftaktroman seiner neuen Kantzius Reihe direkt überzeugt und begeistert. Als Mutter geht mir das Thema Kindesentführung sehr nahe und ich habe richtig mit den Eltern mitgelitten und konnte deren Verzweiflung und Hilflosigkeit voll spüren. Es ist deprimierend, wenn die Polizei sie hier im Buch erst einmal mit ihren Sorgen und Ängsten hinhält und erst nach einiger Zeit anfängt nach den Kindern zu suchen. Manchmal grenzwertig empfand ich die kurzen Szenen über das geschilderte Leid, dass der Entführer seinen namenlosen Opfern zufügt. Die ganze Zeit ist man am Mitfiebern, dass Jan und Rica in ihrer Ermittlungsarbeit vorankommen, den Psychopathen das Handwerk legen und vielleicht eins der Mädchen retten können. Dies alles lässt einen wie in einem Sog durch die Geschichte fliegen und der Autor führt einem beim Rätseln immer mal wieder in die Irre und lenkt die Gedankengänge in eine andere Richtung. Nie kann man sich sicher sein was passiert und ich war entsetzt darüber, wer hier zum Schluss seine Finger mit im Spiel hatte.

Richtig gut gefallen haben mir die Charaktere von Rica und Jan, die eine wunderschöne und vertrauensvolle Beziehung führen. Rica Kantzius ist eine ausgezeichnete IT-Expertin mit einer großen Aufklärungsquote, deren exotisches Aussehen ihr beinahe schon einmal zum Verhängnis geworden wäre und die immer noch unter ihren furchtbaren Erlebnissen leidet. Jan, als ehemaliger Polizist mit einem großen Jagdinstinkt und guten Kontakten zu einigen seiner früheren Kollegen, ist ein toller Partner für sie. Sehr polarisiert hat mich Arthur König, ein arroganter Kriminalkommissar, der sich für unfehlbar hält und bei Jan, genauso wie auch bei mir, eine starke Abneigung ihm gegenüber auslöst. Jan spürt, dass er ihm nicht vertrauen kann und tut gut daran.

Fazit:

Frank Kodiak hat mit diesem Thriller aufgezeigt, wie naiv und leichtgläubig sich Menschen in der digitalen Welt bewegen und wie gefährlich das für sie sein kann. Mir hat „Amissa“ sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bände dieser Reihe!«
  13      0        – geschrieben von Gina1627
 
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