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TASCHENBUCH
 
Wild Card - Ein postapokalyptischer Roadtrip
Verfasser: Nina Casement (5)
Verlag: Books on Demand (3299)
VÖ: 24. Oktober 2020
Genre: Dystopie (664)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 265 (Kindle-Version)
Themen: Apokalypse (239), Endzeit (95), Gefahr (1261), Meteoriten (24), Postapokalypse (8), Reisen (2169), Road Trip (141)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nina Casement für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nina Casement gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nichtsdestotrotz setzten sich einige der größeren Regierungen zusammen, um nicht nur eine erste Mediensperre zu verhängen, sondern auch über Abwehrmöglichkeiten zu diskutierten. Natürlich glaubte niemand gesunden Menschenverstands wirklich, dass sie das nicht auch schon vorher getan hatten, aber nun war es offiziell. Trotzdem, alles in allem ging das Leben weiter wie zuvor und Kore bestand die Prüfung tatsächlich. Octopus brachte ein neues, hyperrobustes Modell seiner „GlobeTalker“-Reihe heraus, der Sommer war gefühlt heißer als jeder vorher und ihre Eltern planten einen Besuch bei den Großeltern in Kalifornien.
     Aber irgendwo darunter brodelte es. Bald saßen nicht mehr nur die größten, sondern - zum ersten Mal in der Geschichte - alle Regierungen an einem Tisch. Das Ereignis galt als historischer Wendepunkt und Krishna wurde als Stifter globalen Friedens gefeiert. Gleichzeitig wurden in aller Stille die Internetkontrollen verschärft. Ausnahmslos jeder Beitrag, der sich in irgendeiner Form mit Krishna beschäftigte, wurde nun geprüft, bevor er veröffentlicht werden durfte. Im Grunde ein durchaus logischer Schritt in der Kaskade zum korrekten Internetumgang seit Ende der 2010er. Kore schüttelte den Kopf, als sie die Petition dagegen unterschrieb. Wahrscheinlich würde es ohnehin wieder nichts nutzen.
     Früher wäre so etwas nicht möglich gewesen: Als sie ein Kind gewesen war, war es schwer, überhaupt irgendwelche Nachrichten zu unterdrücken, wenn sie einmal online waren. Kore fühlte sich kurz unbehaglich und vergaß den neuen Umstand dann ebenso schnell wie alle anderen. Sie zählte zur ersten Millenial-Generation und hatte tatsächlich erst mit knapp zehn Jahren angefangen, das Internet zu nutzen - Spätzünder mit konservativen Eltern, der sie war. Doch das war nun 16 Jahre her und seit den Zeiten des wilden, freien World Wide Webs hatte sich viel verändert. Besonders, seit Octopus und doublethink vor einigen Jahren begonnen hatten, alle anderen Dienste systematisch aufzukaufen.
     Vor allem die Zeiten der Terrorangst, auch arabischer Winter genannt, hatten damals zu einer raschen Akzeptanz der flächendeckenden Geheimdienstüberwachung beigetragen. Die großen Anschläge in Paris, Berlin, Brüssel und Amsterdam hatten selbst die hartnäckigsten Skeptiker mundtot gemacht. Oder zumindest mundtot machen sollen. Danach war im Grunde genommen alles zwischen den beiden Konzernen und den mächtigeren Staaten ausgemacht worden. Jeder profitiere davon, so hieß es. Alles würde vereinfacht und nahtlos miteinander harmonieren, wenn nur die Daten erst zur Verfügung stünden. Die freie Verfügbarkeit möglichst aller Daten sei schließlich die wichtigste Quelle für das unerlässliche Wirtschaftswachstum und den Wohlstand. Wer konnte da widersprechen? Inhalte zu verbieten und ihre Verbreitung effizient zu verhindern, war von da an fast schon ein Kinderspiel geworden - sofern sich alle einig waren. In diesem Fall waren sich alle einig. Man munkelte natürlich, dass, um diese Einigkeit zu erreichen, erhebliche Summen geflossen und seitens der Politik Zugeständnisse an Octopus und doublethink gemacht worden waren, aber das änderte schlussendlich nichts.
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