Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.823 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »liana_21«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Wenn es Liebe schneit
Verfasser: Lisa Torberg (26)
Verlag: Eigenverlag (18440)
VÖ: 23. Oktober 2020
Genre: Jugendliteratur (7272) und Romantische Literatur (22189)
Seiten: 308 (Taschenbuch-Version), 304 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Kanada (224), Mädchen (2660), Neufundland (2), Verschwinden (1961), Wiedersehen (1494)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,88 (82%)
1
48%
2
30%
3
14%
4
5%
5
1%
6
2%
Errechnet auf Basis von 147 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Ein romantischer Liebesroman aus dem verschneiten Kanada.
Sie waren jung, verliebt, das Traumpaar schlechthin – bis er spurlos verschwand. Dreizehn Jahre später ist er plötzlich wieder da ... aber er ist nicht allein.

Liam Cranford ist zu allem bereit, um das Versprechen einzulösen, das er seinem Freund gegeben hat. Hals über Kopf verlässt er mit der kleinen Maisie Labrador City. Sein Weg durch das winterliche Kanada führt ihn auf die Insel Neufundland, die er vor vielen Jahren verlassen hat.
Scarlett Winter traut ihren Augen nicht, als sie den Mann erkennt, der mit einem verletzten Mädchen in ihre Praxis stürmt. Unter anderen Umständen würde sie Liam sofort wegschicken – aber sie lebt für ihren Beruf. Schon während sie Maisie verarztet, erobert die Kleine ihr Herz im Sturm. Oder rast es wegen Liam so aufgeregt in ihrer Brust, den sie trotz allem nie vergessen hat?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Liam mag Weihnachten nicht. Nicht mehr. Früher, als seine Familie noch eine ganz normale war, mit Eltern, die miteinander harmonierten und ihn liebten, war der Dezember sein bevorzugter Monat. Bis ausgerechnet an einem dritten Adventssonntag alles auseinanderbrach. Und da sein Freund Robert die gefühlsduselige Zeit, die in seinem Elternhaus immer das schlechteste an die Oberfläche spülte, regelrecht hasste, haben sie perfekt zueinandergepasst. Noch während des Studiums in Saskatoon und danach, als die Iron Ore Company auf sie aufmerksam wurde und sie direkt nach dem Studienabschluss nach Labrador City gingen. Sie meldeten sich freiwillig für die Wochenendschichten, arbeiteten in der Weihnachtszeit dreimal so viel wie sonst. Offiziell, um den verheirateten Kollegen die Möglichkeit zu geben, mit ihren Familien zu feiern. Niemand musste wissen, dass sie keine Lust auf blinkende Lichter, Weihnachtslieder und mit Lametta und Kerzen geschmückte Weihnachtsbäume hatten. Als Robert sich dann mit Brenda einließ, die schon nach wenigen Wochen schwanger war, worauf er sich verpflichtet fühlte, sie zu heiraten, wusste Liam, dass von nun an alles anders würde. Doch hatte niemand ahnen können, in welch schreckliche Richtung diese Veränderung gehen würde. Maisie kam am späten Nachmittag des Heiligen Abends zur Welt – und ihre Mutter starb nur wenige Minuten nach ihrem ersten Atemzug.

     Damals war wirklich alles anders geworden. Robert war innerlich zerrissen. Er hasste Weihnachten mehr denn je zuvor – und liebte zugleich seine Tochter, die am Heiligen Abend zur Welt kam, abgöttisch. Liam überwand sich selbst, kaufte vor Maisies erstem Geburtstag einen Weihnachtsbaum und stellte eine Playlist von Weihnachtsliedern zusammen. Er tat, was er musste, um seinem besten Freund mit dessen Tochter zu helfen. Und danach ... Robert hatte Brenda nicht geliebt und ihr Verlust, so tragisch er war, verblasste innerhalb kurzer Zeit. Maisie ließ sie beide all die schlechten Erinnerungen vergessen und Weihnachten wurde ein Teil von ihnen. Und dann, im Frühsommer des Vorjahres, war Robert bei diesem unglücklichen Arbeitsunfall gestorben – und Maisie war verstummt.
     Es hat Monate gedauert, bis sie endlich wieder zu sprechen begann. Wobei sie dies mit einer Frage machte, die Liam den Boden unter den Füßen wegzog. Sie wollte wissen, ob Santa Claus sie nun vergessen hatte, da sie doch keine Eltern mehr hatte. So hatte Liam also auch im letzten Jahr einen Baum gekauft, ihn gemeinsam mit Maisie geschmückt, Kerzen angezündet und mit ihr Rudi The Red Nosed Reindeer gesungen. Er hatte auch den extragroßen Strumpf mit Süßem und Geschenken gefüllt und ihn neben den Kanonenofen gehängt, da das Haus keinen offenen Kamin hatte.
     Irgendwie war das Leben weitergegangen, und alles schien perfekt, bis die Reids von Roberts Tod, vor allem aber von Maisies Existenz erfuhren. Und jetzt ...
     »Ja, sicher werden wir auch Lichterketten aufhängen, sobald wir zu Hause sind. Richtig, Daddy?«
     Erst als er die Blicke aller auf sich spürt, wird ihm klar, dass Maisie zu ihm gesprochen hat. Daddy. So ungewohnt dieses Wort ist, so gut fühlt es sich an, obwohl sie ihn nur vor all den Fremden so nennt.
     »Natürlich.« Er zwingt sich zu einem Lächeln und nickt, dann dreht er das Handgelenk und schaut auf den Chronometer. »Es ist schon zehn vorbei, Maisie. Ich denke, wir sollten schlafen gehen. Es ist noch ein weiter Weg bis nach Hause, wir müssen morgen früh raus.«
Seite: 1 2 3 4 5
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz