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TASCHENBUCH
 
Wenn es Liebe schneit
Verfasser: Lisa Torberg (26)
Verlag: Eigenverlag (18474)
VÖ: 23. Oktober 2020
Genre: Jugendliteratur (7284) und Romantische Literatur (22210)
Seiten: 308 (Taschenbuch-Version), 304 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Kanada (225), Mädchen (2665), Neufundland (2), Verschwinden (1964), Wiedersehen (1495)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein romantischer Liebesroman aus dem verschneiten Kanada.
Sie waren jung, verliebt, das Traumpaar schlechthin – bis er spurlos verschwand. Dreizehn Jahre später ist er plötzlich wieder da ... aber er ist nicht allein.

Liam Cranford ist zu allem bereit, um das Versprechen einzulösen, das er seinem Freund gegeben hat. Hals über Kopf verlässt er mit der kleinen Maisie Labrador City. Sein Weg durch das winterliche Kanada führt ihn auf die Insel Neufundland, die er vor vielen Jahren verlassen hat.
Scarlett Winter traut ihren Augen nicht, als sie den Mann erkennt, der mit einem verletzten Mädchen in ihre Praxis stürmt. Unter anderen Umständen würde sie Liam sofort wegschicken – aber sie lebt für ihren Beruf. Schon während sie Maisie verarztet, erobert die Kleine ihr Herz im Sturm. Oder rast es wegen Liam so aufgeregt in ihrer Brust, den sie trotz allem nie vergessen hat?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wir sind aus Mount Pearl«, berichtigt ihn Maisie und greift nach der Tasse, die ihr die Frau über den Tresen zuschiebt.
     »Ach so?« Stirnrunzelnd stellt sie den Kaffee vor Liam ab. »Klingt aber nicht so, als ob ihr aus Neufundland kommt.«
     »Wir haben die letzten Jahre im Westen verbracht.«
     »Vancouver?«
     Sie ist wirklich neugierig, aber auch ziemlich sympathisch mit dem rundlichen Gesicht und den roten Wangen. »Nein, so weit nicht, nur im Westen von Labrador.« Er streckt seine Hand über den Tresen. »Ich bin übrigens Liam und sie ist Maisie.«
     »Mary, freut mich. Dann habt ihr also eine ziemlich lange Fahrt hinter euch und noch einmal so viel vor euch.«
     »Genau. Deshalb wollten wir auch irgendwo ausruhen, bevor wir weiterfahren, aber ich werde wohl kein offenes Hotel finden, richtig?«
     »Seitdem meine Kinder weggezogen sind, habe ich ein paar Gästezimmer, die ich sonst nur im Sommer vermiete und manchmal auch über die Weihnachtsfeiertage, aber bis dahin dauert es ja noch ein paar Wochen. Wenn Sie wollen, stelle ich für Sie und Ihre Tochter in einem die Heizung an, während ihr frühstückt.«
     Liam will Mary gerade berichtigen, als er Maisies Hand auf seinem Oberschenkel spürt. Er dreht den Kopf. Sie lächelt verschmitzt und nickt.
     »O ja, Daddy, das klingt toll.«
     Auf den Stich, der direkt sein Herz trifft, wie ein heißer Blitz, der Polareis schmilzt, ist er nicht vorbereitet. Noch weniger aber auf die Wärme, die von dort ausstrahlt, seinen ganzen Körper erfüllt und ihn wünschen lässt, dass Maisie ihn nicht zum letzten Mal so genannt hat.

Das Bett mit den unzähligen Kissen und warmen Daunendecken ist so einladend und er so müde, dass Liam sofort einschläft, als er sich probeweise darauflegt. Er merkt nicht einmal mehr, dass Maisie ihm seine Boots auszieht und ihn mit Marys Hilfe auch aus dem warmen Pullover schält. Als er aufwacht, liegt das Zimmer im Halbdunkel. Er braucht ein paar Minuten, um sich zu erinnern, wo er ist – und setzt sich ruckartig auf.

»Maisie?«
     Keine Antwort.
     Nur Icy zeugt davon, dass sie hier war. Der Plüscheisbär liegt in der Mulde des Kissens auf der freien Betthälfte. Liam streckt die Hand aus, tastet die Matratze ab. Sie ist kalt.
     Mit einem Sprung ist er aus dem Bett. Sein Herz rast – auch noch, als er den Zettel auf dem kleinen runden Tisch entdeckt, an dem zwei Stühle stehen. Über der Rückenlehne des einen hängt fein säuberlich sein Pullover. Er greift nach dem Blatt Papier, beginnt zu lesen – und seine Mundwinkel zucken nach oben.
     Maisie ist bei mir, Liam. Kommen Sie runter, wenn Sie ausgeschlafen sind, dann gibt es Kaffee oder Pea Soup oder Crab Cakes ... oder alles. :)
     Wahrscheinlich stellt er heute einen Rekord auf, denn er braucht kaum mehr als zehn Minuten, um sich zu rasieren, zu duschen und sich anzuziehen. Er hört Maisies helles Lachen bereits auf der Treppe und folgt ihm. Das Bild, das sich ihm bietet, als er die angelehnte Tür zu dem Raum aufstößt, der die wohl wundervollste altmodische Küche ist, die er je gesehen hat, ist herzerwärmend.
     Maisie hat ein großes Wollknäuel auf dem Schoß und kämpft mit zwei Stricknadeln, die fast länger sind als ihre Arme. Während Mary mit flinken Bewegungen an etwas strickt, was für Liam auf den ersten Blick ein Teil eines riesigen Pullovers sein muss, hält sein kleines Mädchen etwas Undefinierbares zwischen den Händen.
     »Was wird das, wenn es fertig ist?«
     »Daddy!« Maisie wirft Wolle und Nadeln auf die Ofenbank neben sich, springt auf und fliegt ihm in die Arme.
     Er hält den Atem an und blinzelt diese Feuchtigkeit aus seinen Augen weg, die sich schon wieder bildet. Heute benimmt er sich, als ob er ein kleiner Junge wäre und nicht ein ausgewachsener Mann von vierunddreißig Jahren. Verflixt, wenn ihn seine Mitarbeiter sehen könnten ... Ehemalige Mitarbeiter, korrigiert er sich im Geiste. Er arbeitet nicht mehr für die Iron Ore, den größten Eisenerzproduzenten Kanadas, und hat nicht die geringste Ahnung, was er als Bergbauingenieur in Mount Pearl tun wird – aber im Moment ist er einfach nur glücklich.
     Er geht in die Hocke, streicht Maisie die Strähnen aus dem Gesicht, die sich aus dem hohen Pferdeschwanz gelöst haben, und setzt ein ernstes Gesicht auf.
     »Also, Miss Maisie, was wird diese wollige Angelegenheit, wenn du damit fertig bist?«
     »Gar nichts.« Sie lacht glucksend. »Mary sagt nämlich, ich habe zwei linke Hände.«
     »Dafür aber ein ausgesprochen intelligentes Köpfchen«, ertönt prompt Marys Stimme. »Sie können wirklich stolz auf Ihre Tochter sein, Liam.«
     Maisie zwinkert ihm zu und schlingt ihre Arme um seinen Nacken.
     »Ich hab dich ganz fürchterlich lieb«, flüstert sie an seinem Ohr und setzt ein zaghaftes »Daddy« hinzu.
     Weichei! Liam ist froh, dass Mary ihn ablenkt und er gezwungen ist, die Umarmung zu beenden und seine Mimik mitsamt Rührungstränen in den Griff zu bekommen.
     »Zuerst einen Kaffee und dann was zum Essen, oder umgekehrt?«

Die typisch neufundländische Pea Soup, die wahrlich nicht nur aus Erbsen zubereitet wird, wie der Name denken lässt, ist ein Traum. Große Klöße schwimmen in der sämigen Suppe aus gepökeltem Rinderfleisch, Spalterbsen, Zwiebeln, Pastinake, Karotten, Sellerie, Kohlrüben und Kartoffeln. Liam gibt zufriedene brummige Laute von sich und füllt sich den Teller ein zweites Mal. Mary strahlt über das ganze Gesicht und Maisie grinst.
     »Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal so eine gute Pea Soup gegessen habe. Wahrscheinlich bei meiner Großmutter, als ich ein Kind war. Danke, Mary.«
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