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TASCHENBUCH
 
Wenn es Liebe schneit
Verfasser: Lisa Torberg (26)
Verlag: Eigenverlag (18431)
VÖ: 23. Oktober 2020
Genre: Jugendliteratur (7272) und Romantische Literatur (22181)
Seiten: 308 (Taschenbuch-Version), 304 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Kanada (224), Mädchen (2659), Neufundland (2), Verschwinden (1960), Wiedersehen (1494)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein romantischer Liebesroman aus dem verschneiten Kanada.
Sie waren jung, verliebt, das Traumpaar schlechthin – bis er spurlos verschwand. Dreizehn Jahre später ist er plötzlich wieder da ... aber er ist nicht allein.

Liam Cranford ist zu allem bereit, um das Versprechen einzulösen, das er seinem Freund gegeben hat. Hals über Kopf verlässt er mit der kleinen Maisie Labrador City. Sein Weg durch das winterliche Kanada führt ihn auf die Insel Neufundland, die er vor vielen Jahren verlassen hat.
Scarlett Winter traut ihren Augen nicht, als sie den Mann erkennt, der mit einem verletzten Mädchen in ihre Praxis stürmt. Unter anderen Umständen würde sie Liam sofort wegschicken – aber sie lebt für ihren Beruf. Schon während sie Maisie verarztet, erobert die Kleine ihr Herz im Sturm. Oder rast es wegen Liam so aufgeregt in ihrer Brust, den sie trotz allem nie vergessen hat?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Doch nun hat er Maisie, die er konditionslos liebt, so wie sie ihn. Er würde fast alles tun, um sie glücklich zu machen – aber keine Frau heiraten, die er nicht liebt. Und da er dazu ohnehin nicht fähig ist, wird er einen anderen Weg finden, um die Reids von ihrer Enkelin fernzuhalten, und genau das sagt er ihr auch.
     »Sie werden uns nicht trennen, Maisie. Das verspreche ich dir. Und jetzt lass uns aufs Zimmer gehen und die Spuren von Kakao und Ahornsirup entfernen, bevor wir irgendwo kleben bleiben.«

Liam verbringt den Tag mit Maisie in Happy Valley-Goose Bay. Am Ufer des Lake Melville zeigt ihnen ein Ranger die Brutplätze der Kanadagänse, die nun, Ende November, bereits nach Süden gezogen sind. Danach fahren sie so nahe wie erlaubt an die Militärbase heran. Maisie sieht so viele Flugzeuge, dass sie aufgeregt noch eine gute Stunde lang plappert, sobald sie nach Einbruch der Dunkelheit in den Pick-up steigen und ihre Fahrt fortsetzen. Dann wird sie still, rollt sich mit Icy in den Armen auf dem Rücksitz zusammen und schläft ein.

Sein Kopf ist leer. Da sind keine quälenden Gedanken an die Vergangenheit, aber auch keine zukunftsbezogenen. Seitdem Liam in Mount Pearl angerufen und der Housekeeping-Firma, die sich seit dreizehn Jahren um alle anfallenden Arbeiten in und um das Haus kümmert, Bescheid gegeben hat, dass er in ein paar Tagen ankommen wird, ist alles getan. Er muss sich nur noch darauf konzentrieren, seinen Fuß auf das Gaspedal zu drücken, das Lenkrad zu umfassen und dem Trans-Labrador Highway zu folgen.
     Er hat keinen genauen Plan, wie weit er fahren will, nur eines steht für ihn fest: Sobald die Morgendämmerung die Nacht ablöst, wird er irgendwo halten und abermals ein paar Stunden in einem richtigen Bett schlafen, bevor er gegen Abend wieder weiterfährt. Allerdings hat er nicht mit Maisies Reaktion gerechnet, als sie am nächsten Morgen aufwacht und verzückte Schreie ausstößt. Port Hope Simpson liegt bereits hinter ihnen und vor ihren Augen breitet sich der Atlantik aus. Maisie rutscht aufgeregt auf dem Rücksitz hin und her, bevor sie sich zwischen den beiden Vordersitzen hindurchzwängt und auf die Beifahrerseite setzt.
     »Er ist wunderschön«, sagt sie andächtig.
     »Wer?«
     »Der Ozean, Onkel Liam.«
     Sie klingt, als ob sie eine Riesenportion von ihrem Lieblingseis vor sich hätte. Unweigerlich muss er lächeln. Maisie Reid, geboren und aufgewachsen in Labrador City, ist zwar Neufundländerin wie er – aber erst heute sieht sie das Meer zum ersten Mal. Und auch für ihn, der seine Kindheit und Jugend auf der Halbinsel Avalon, die an drei Seiten vom Atlantik umgeben ist, verbracht hat, fühlt es sich irgendwie neu an. Anders. Besser. Er hält den Wagen am Straßenrand, wartet, bis Maisie ihren Parka angezogen hat, und schnappt sich seinen, bevor er die Beifahrertür öffnet und sein kleines Mädchen auf den Arm nimmt. Er überquert die Straße, lässt sie runter und greift nach ihrer Hand. Und dann stehen sie minutenlang da und blicken stumm und regungslos auf das Meer, bis Maisie ihre Finger bewegt und zu ihm aufschaut.
     »Warum weinst du, Onkel Liam? Bist du traurig?«
     Erst jetzt spürt er die lautlosen Tränen, die sich verselbstständigt haben und über seine Wangen rinnen. Er blinzelt ein paarmal, dreht den Kopf und schaut nach unten.
     »Nein, gar nicht, im Gegenteil. Ich bin glücklich, Maisie. Es fühlt sich unheimlich gut an, wieder am Meer zu sein.«
     Trotz des eisigen Windes, der landwärts weht und sich im Gesicht wie das Piksen von Nadeln anfühlt.
     »Komm, Maisie. Lass uns in den nächsten Ort fahren und frühstücken.«


KAPITEL 4


Mary’s Harbour ist der typische kleine Küstenort, wo nahezu alle Einwohner vom Fischfang leben und es nur zwei Hotels gibt, die kaum die Bezeichnung verdienen. Die sind Ende November beide geschlossen, wie er im Internet herausfindet, bevor er in den Ort fährt. Natürlich fällt hier, wo nur ein paar Hundert Menschen leben, ein unbekannter roter Pick-up-Truck wie Liams sofort auf. Deshalb wundert ihn die Frage der Frau, die in ihrem Laden neben Kaffee und Tee mehr oder minder alles verkauft, was man essen kann oder für die persönliche Hygiene braucht, auch gar nicht.
     »Ein bisschen kalt für den Labrador Coastal Drive um diese Jahreszeit, nicht?«
     »Eiskalt«, antwortet Maisie an seiner Stelle und reibt sich die Hände. »Aber wunderschön.«
     Ein erstaunter Blick, gefolgt von einem Lächeln, ist die Antwort.
     »Macht ihr Urlaub?«
     Maisie zieht ihren Parka aus, legt ihn auf einen Hocker vor dem Tresen, klettert auf den daneben, und schüttelt den Kopf.
     »Nein, wir fahren nach Hause.« Sie betont die letzten beiden Wörter mit Nachdruck.
     Liam spürt das herzerwärmende Gefühl, das ihn erfasst, und verbeißt es sich, sie zurechtzuweisen. In den kommenden Wochen und Monaten wird sie lernen müssen, nicht jedem Menschen zu vertrauen, dem sie begegnet.
     Mount Pearl ist mit dreiundzwanzigtausend Einwohnern nach der Hauptstadt St. John’s, an die es unmittelbar grenzt, die zweitgrößte Stadt der Provinz Neufundland und Labrador.
     »Kann ich bitte einen Kakao haben?«
     Maisie richtet die Frage zwar an ihn, aber die Ladenbesitzerin dreht sich bereits um und macht Milch heiß, bevor er noch etwas antworten kann.
     »Für mich einen Milchkaffee bitte und ein paar Kekse.«
     »Wie wär’s mit einem richtigen Frühstück mit Eiern und Bacon? Fisch oder Krabben sind ja wahrscheinlich nicht so Ihr Ding, Sie kommen ja nicht von der Küste, hab ich recht?«
     Liam lacht auf. »Ja auf Ihre erste Frage und auch auf die zweite. Fisch essen wir lieber tagsüber, aber nein, mit Ihrer Vermutung liegen Sie falsch. Ich bin aus Mount Pearl.«
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