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All das Ungesagte zwischen uns
Verfasser: Colleen Hoover (19)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1200)
VÖ: 23. Oktober 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3113)
Seiten: 448
Themen: Erkenntnisse (13), Fassade (379), Lügen (1060), Töchter (580), Trauer (390), Unfälle (1136), Verlust (742)
Erfolge: 3 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 12)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »All das Ungesagte zwischen uns« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. November 2020 um 10:05 Uhr (Schulnote 2):
» Erst ein schwerer Verlust zeigt der Hauptperson Morgan, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen gründete. Nicht nur sie selbst, auch Tochter Clara und Freund Jonah müssen damit klar kommen. Das Mädchen lehnt sich gegen die Mutter auf und die kommt mit der Situation ebenfalls kaum klar.

Es war mein erstes Buch von der Autorin Colleen Hoover. Nach dem Lesen des Klappentextes hielt es für mich kaum noch Überraschungen bereit. Das war auch nicht tragisch, weil die Autorin es verstand, mich gut zu unterhalten. Schon die Dialoge zwischen Mutter und Tochter, die für Betroffene mit Sicherheit mehr als anstrengend sind, konnten sich sehen (lesen) lassen. Hier zeigt sich, dass Frau Hoover die Gedanken pubertierender Teenager wohl gut kennt. Was mir ebenfalls gefiel, das war die Ansicht, dass der Schein gewahrt werden muss. Hauptsache, die Nachbarn (Bekannte, Freunde) erfahren nicht, was wirklich in den eigenen vier Wänden los ist.

Vorurteile gegenüber anderen und dann selbst mies handeln, das ist ein Fazit, welches das Buch gut erfasst. Die Zerrissenheit einer Mutter, die nicht mehr weiß, wie sie ihr Kind schützen kann und ob sie tatsächlich immer auf ihr eigenes Glück verzichten muss. Nehmen die Kids denn Rücksicht auf Eltern? Viele solcher und ähnlicher Gedanken kamen mir beim Lesen und daher gebe ich auch eine Empfehlung für das Buch. Klar, es ist kein literarisches Highlight und die Sprache ist schlicht. Es unterhielt mich aber recht gut. Diese Mischung aus Hass, Intrigen und Liebe sowie Enttäuschung hat mich berührt.«
  10      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 9. November 2020 um 17:53 Uhr (Schulnote 2):
» Mit ihrem neuen Buch "All das Ungesagte zwischen uns" wagt die amerikanische Bestseller-Autorin Colleen Hoover nach ihrem Psychothriller "Verity" ein neues literarisches Experiment.

Ein tragischer Unfall macht das Familienleben von Morgan von einer Sekunde auf die andere zunichte: Ihr Mann Chris stirbt – ebenso wie ihre Schwester Jenny. Zur unendlichen Trauer um den Verlust von Mann und Schwester kommt für Morgan eine albtraumhafte Erkenntnis: Ohne es zu wissen, lebte sie seit Jahren in einem Lügengebäude. Morgans einziges Bestreben ist es nun, zumindest für ihre 16-jährige Tochter Clara die Erinnerung an glückliche Zeiten aufrechtzuerhalten. Doch je mehr sie sich um das Wahren der Fassade bemüht, desto mehr entgleitet ihr die Beziehung zu ihrer eigenen Tochter.

Was das Cover angeht, ist man kein Risiko eingegangen. Das neue Buch fügt sich harmonisch in die Reihe der bereits erschienenen Werke von Colleen Hoover ein. Die roten Blüten auf weißem Grund sind hübsch, gewiss, aber nichtssagend. Weitaus interessanter ist der Titel, der - in Verbindung mit dem Klappentext - in mir eine starke Erwartungshaltung geweckt hat. Durch den tödlichen Verkehrsunfall kommen dunkle Geheimnisse ans Tageslicht.

Das Geschehen spielt auf zwei verschiedenen zeitlichen Ebenen, nämlich in der Vergangenheit, als die siebzehnjährige Schülerin Morgan entdeckt, dass sie ungewollt schwanger geworden ist und eine folgenschwere Entscheidung treffen muss, und in der Gegenwart, in der Morgan mit ihrem Ehemann Chris und ihrer Tochter Clara ein (vermeintlich) harmonisches, glückliches Familienleben genießt, das sich nach dem tödlichen Verkehrsunfall ihres Mannes als eine schreckliche Lebenslüge entpuppen wird.

Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Perspektiven vermittelt, aus der Sicht der fast siebzehnjährigen Schülerin Clara und der 34 Jahre alten Morgan, die sich für ihr Kind und gegen eine Ausbildung entschieden hat. Clara ist ein launisches, rebellisches Mädchen mitten in der Pubertät, das an ihrem großzügigen Vater Chris hängt, ihre unbeschwerte Tante Jenny vergöttert und ihrer strengen Mutter Morgan reserviert gegenüber steht. Der Verlust ihrer wichtigen Bezugspersonen bringt sie aus dem seelischen Gleichgewicht; sie kämpft mit tiefen Schuldgefühlen und flüchtet sich in eine Beziehung mit dem übel beleumundeten Miller, die von ihrer Mutter argwöhnisch beobachtet wird.

Morgan meint es nicht böse, sie will ihre einzige Tochter beschützen und vor möglichen folgenschweren Fehlern bewahren. Sie ist getrieben von einem starken Pflichtbewusstsein und hat sich bereits als Schülerin um ihre jüngere Schwester Jenny gekümmert. Als Teenager ist sie ungewollt schwanger geworden, sie hat sich für ihr Kind entschieden und auf ihr eigenes Leben verzichtet, um für ihre Familie zu sorgen. Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Schwester kommen dunkle Familiengeheimnisse ans Licht, die ihr Glück als eine Lüge entlarven. Morgan ist keine starke Frau, die sich bewusst mit ihrer Wut und Trauer auseinandersetzt. Kritische Selbstreflexion ist nicht ihre Sache. Sie zerreißt alle belastenden Briefe und verschweigt die schreckliche Wahrheit, um ihr Kind zu schonen. Dadurch verliert sie den Kontakt zu Clara, die ihr weiteres Benehmen in einem falschen Sinne deutet. All das Ungesagte zwischen Clara und Morgan, aber auch zwischen Clara und Miller bzw. Morgan und Jason macht den betroffenen Menschen das (Über-)Leben zur Hölle.

Alles in allem hat mir dieser emotionale Roman gut gefallen. Dennoch halte ich ihn nicht für das beste Werk von Colleen Hoover, weil das Geschehen nur an der Oberfläche kratzt und nicht in die Tiefe geht.«
  21      0        – geschrieben von Bücherfairy
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