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TASCHENBUCH
 
Stefan Grote und Stine Lessing 1 - Dünenhausmord
Verfasser: Hans-Rainer Riekers (1)
Verlag: Klarant (692)
VÖ: 23. Oktober 2020
Genre: Kriminalroman (7740)
Seiten: 260 (Taschenbuch-Version), 275 (Kindle-Version)
Themen: Architekten (175), Inseln (1775), Kommissare (2057), Mord (6006), Ostfriesland (572), Rache (2028)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Hauptkommissar Stefan Grote und Kriminalanwärterin Stine Lessing haben es in ihrem ersten Fall in Ostfriesland mit einer skrupellosen Täterin zu tun, die vor nichts zurückschreckt. Ihr erstes Opfer ist der Architekt Enno Oltmanns, der in seinem Dünenhaus auf der Nordseeinsel Juist ermordet aufgefunden wird. Oltmanns galt als grummeliger Einzelgänger, doch wer könnte eine derartige Wut auf ihn gehabt haben? Als wenig später auch der vom Festland geschickte Kriminalbeamte getötet und der Aktenkoffer mit Beweismitteln entwendet wird, ist klar, dass die Täterin bereit ist, jedes Hindernis aus dem Weg zu räumen. Grote & Lessing übernehmen den Fall. Alles, was die Ermittler haben, ist das Phantombild einer attraktiven jungen Frau und das einzige verbliebene Beweisstück: ein schwarzes Haar. Und die Gewissheit, dass die Täterin ihren Rachefeldzug gerade erst begonnen hat ...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     Als Jan Weber seinen Platz wieder erreichte, nahmen die schweren Schiffsdiesel ihre Arbeit auf, und ein Vibrieren ging durch das Schiff. Kurze Zeit später hörte er, wie die Festmacherleinen in das kalte Wasser der Nordsee klatschten, und spürte sofort, wie der Boden unter seinen Füßen leicht zu schwanken begann. Er wischte die von innen beschlagene Scheibe frei und beobachtete, wie das Fährschiff im Hafen langsam wendete. Schon nach wenigen Sekunden blieb das Grau der Kaje im Nebel zurück, dann versanken auch die letzten Hafenlichter in der Dunkelheit.
     Während er zwei Zuckerstücke in die Tasse warf und lustlos mit dem Löffel herumrührte, bemerkte er eine junge Frau, die gerade das Restaurant betrat. Sie musste in letzter Minute das Schiff erreicht haben. Trotzdem wirkte sie keineswegs gehetzt, sondern ruhig und gelassen. Ohne sich umzublicken, setzte sie sich auf den nächsten freien Platz, holte ein Buch aus ihrer Umhängetasche und begann zu lesen. Weber lächelte. Noch jemand, der seine Ruhe haben wollte.
     Er nahm einen kleinen Schluck von dem Kaffee und schloss die Augen. Das war keineswegs eine Geste des Genusses, denn der Kaffee schmeckte schauderhaft. Trotzdem war ihm die Wärme angenehm und er konnte sich endlich seinen Gedanken hingeben.
     Hatte es überhaupt schon einmal einen Mord auf Juist gegeben? Er wusste es nicht.
     Er sah das einsame Reetdachhaus in den Dünen vor sich. Das Messingschild »Enno Oltmanns - Architekt«, das wenig fachmännisch an einem verwitterten Holzzaun am Rande des Grundstücks angebracht war. Und dann waren da noch die entsetzten Gesichter der beiden Inselpolizisten, die vor seinem inneren Auge erschienen. Sie standen an der Eingangstür des Hauses. Obwohl sie mehrere Stunden auf ihn hatten warten müssen, war ihnen der Schock immer noch in das Gesicht geschrieben gewesen.
     Weber war noch nicht einmal zwei Jahre bei der MK-L, der Mordkommission des Landeskriminalamtes, im Einsatz. Sein Chef hatte ihn einmal spöttisch als »Lehrling im zweiten Lehrjahr« bezeichnet. Trotz der kurzen Dienstzeit hatte er schon einige Tatorte gesehen und hielt sich deshalb für ziemlich gefestigt. Den Zustand der beiden Inselpolizisten führte er darauf zurück, dass sie wohl zum ersten Mal mit einem Kapitaldelikt konfrontiert wurden. Als er aber das Haus des Architekten betreten hatte und einen ersten Blick in das Wohnzimmer werfen konnte, verstand er, was die beiden so verstört hatte.

     Das Bild war so verstörend, dass es Weber am Anfang schwergefallen war, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Der Inselarzt hatte den Ermordeten kurz nach dem Auffinden in Augenschein genommen. Er war gewiss kein Spezialist, aber das musste er auch nicht sein, um den Polizisten zu sagen, dass er neben dem tiefen Schnitt am Hals auch diverse Messerstiche im Unterleib festgestellt hatte.
     Die Ausstellung des Totenscheins war dann nur noch eine Formsache und dass unter dem Feld »Todesursache« wie zu erwarten »unnatürlicher Tod« angekreuzt war, keine Überraschung. Damit war die Aufgabe des Doktors auch schon erfüllt, denn der Leichnam musste ohnehin der Pathologie überstellt werden.
     »Übertötet« war der erste Gedanke, der Weber schon am Tatort in den Kopf gekommen war. Dieser Begriff war jedem Kriminalisten geläufig. Er stand für Morde aus tiefem Hass, Wut, Eifersucht, gelegentlich auch für die Panik des Täters. Dort, wo so tiefe Emotionen im Spiel waren, musste der Täter häufig im Umfeld des Opfers gesucht werden. Genau da lag in diesem Fall das Problem, denn das Opfer hatte nach ersten Ermittlungen auf der Insel kaum Berührung mit anderen Menschen gehabt. ...
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