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Dreck
Verfasser: Bill Buford (1)
Verlag: Hanser (513)
VÖ: 19. Oktober 2020
Genre: Sachbuch (2549)
Seiten: 544
Themen: Frankreich (697), Kochen (598), Reportagen (38)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das Buch vermittelt Anekdötchen, Geschichte und Geschichten um Koch-, Back- und Weinkunde, verfasst von einem reiselustigen, empathischen und neugierigen Ehemann und Vater von zu Beginn 3jährigen Zwillingsjungen.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Januar 2021 um 9:09 Uhr:
» Das Cover gefällt mir mega gut. Es passt wunderbar zum Titel.

Inhalt:
Bill Buford, Starautor des „New Yorker“, setzt sich gern Extremen aus. Er lebte unter Hooligans und arbeitete in Italien als Pastamacher. Nun unterwirft er sich den Regeln der französischen Spitzenküche. Dafür verpflanzt er seine Frau und seine dreijährigen Zwillingssöhne kurzerhand nach Lyon. Er wird er Bäckerlehrling, Schüler des Institut Paul Bocuse und Praktikant im legendären La Mère Brazier, wo er lernt, wie man ein Fischfilet auf 62,5 Millimeter filetiert, Hummertürmchen baut und wie nah Kameradschaft und Intrige in der Küche beieinanderliegen. Aller Widerstände zum Trotz gibt Buford nicht auf, denn ihn treibt die Frage an: Liegt der Ursprung der französischen Küche in Italien? Eine faszinierende kulinarische Reportage.

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches hat mich wirklich neugierig gemacht. Ich war wirklich gespannt, wie Bill Buford mit der französischen Küche zurecht kommt. Anfangs ist das Buch auch wirklich mega interessant, doch dann merkt man bereits, das Bill sich vieles selbst zerstört. Seine Unpünktlichkeit bringt nicht nur seinen Vorgesetzten gegen ihn auf, sondern auch seine Kollegen. Seine Art kommt in Lyon einfach nicht gut an und spielt in diesem Buch Mobbing auch eine Rolle. Überrascht war ich, das Bill noch nicht einmal Kartoffeln schälen konnte.
Interessant ist die Beschreibung der Lyoner Küche und der Landschaften rund um Lyon. Auch das nur Lebensmittel benutzt werden, die rund um Lyon angebaut werden, auch wenn manche Dinge etwas ungewöhnlich sind. Aber das hat die französische Küche ja insgesamt so an sich.
Insgesamt hat mich das Buch in weiten Teilen wirklich überzeugen können, doch leider gab es auch genug Abschnitte, die einfach langatmig und öde waren.

Mein Fazit:
Aufgrund der doch sehr starken Schwankungen leider nur 3 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 13. Dezember 2020 um 20:05 Uhr:
» "anders", aber interessant

Ich liebe die französische Küche, also war ich schon sehr gespannt auf das Buch. Inhaltlich kann das Buch überzeugen - sehr interessante Details und Fakten. Die Erforschung der französischen Küche bietet viele Fakten.
Leider ist der Schreibstil sehr monoton, der dem Ganzen etwas den "Schuss" nimmt. Schade, inhatlilch hätte das Buch auf ganzer Linie überzeugen können.
Für "Anfänger" der französischen Küche, ist das Buch denke ich nicht so geeignet - aber Leute, die das Thema bereits kennen, werden viele neue interessante Fakten erfahren.«
  4      0        – geschrieben von book_lover
Kommentar vom 27. Oktober 2020 um 12:50 Uhr (Schulnote 2):
» Mit dem Untertitel fasst der Autor ja bereits selbst den wesentlichen Inhalt seines Werkes hervorragend zusammen!
Für meine Verhältnisse habe ich ungewöhnlich lange für die Lektüre des Buches "Dreck - Wie ich meine Familie einpackte, Koch in Lyon wurde und die Geheimnisse der französischen Küche aufdeckte", verfasst von Bill Buford und aus der englischen Sprache in die deutsche übersetzt von Sabine Hübner, benötigt.
Ich empfand dieses mir als "Kochbuch" avisierte Buch als Genre-Mix, oder, um beim Thema "Kochen" zu bleiben, ein Eintopf mit vielen Zutaten, wie Familiengeschichte(n), Reiseberichte, Tagebuch/Biografie, Vorstellung immens vieler berühmter Köche,
(stellvertretend sei hier jetzt nur Paul Bocuse genannt, dem der Autor mehrmals persönlich begegnete),
bei denen Bill Buford teilweise sogar ausgebildet wurde, Back- und Weinkunde, Ausflüge in Politik und Geschichte
(beispielsweise Franz I. von Frankreich, Katharina von Medici oder die Résistance im Zweiten Weltkrieg),
gewürzt mit der Thematisierung von Mobbing, (Vor)Urteilen und last but not least der Frage, inwieweit sich die französische und die italienische Küche beeinflusst haben. Das erinnerte mich sehr intensiv an - "Wer hat es erfunden?" - das Hin und Her mit der Currywurst zwischen Berlin, Hamburg und dem "Ruhrpott".
Ein gewöhnliches Rezept mit "Man nehme...", Zubereitungstemperatur und -dauer sowie Nährstoffangaben fand ich eigentlich nicht.
Die ständigen Themenwechsel empfand ich mal als abwechslungsreich und mal als anstrengend und nach Unterbrechungen kam ich sehr häufig nur schwer "wieder rein".
Dafür gab es interessante Randinformationen beispielsweise über die Verwendungsweisen von Vanille, das richtige Aufschlagen von Eiern
(nur auf ebenen Flächen, keinesfalls an Gefäßrändern, da durch die eingedrückte Schale das Ei-Innere kontaminiert werden kann!)
und man erlebte live die artgerechte Schlachtung eines Schweines (merkwürdige Formulierung, eigentlich!) und die Verwertung all seiner Bestandteile.
An manchen Stellen gingen mir persönliche Schicksale ziemlich nahe.
Vermisst habe ich ein Lesebändchen, den Titel finde ich suboptimal, auch, wenn es gegen Ende des Buches Indizien für seine Berechtigung gab, und den - teilweise traurigen - Epilog empfand ich als gute Abrundung.

Ich werde mich sicher lange an dieses Buch erinnern, kann aber keine allgemein gültige Leseempfehlung aussprechen, denn ich hatte mir unter "Kochbuch" etwas anderes (nicht unbedingt "besseres"!!!) vorgestellt.«
  17      0        – geschrieben von victory
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