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Kira Jensen ermittelt 1 - Ankerschmerz
Verfasser: Stefan Wollschläger (12)
Verlag: Edition M (190)
VÖ: 13. Oktober 2020
Genre: Kriminalroman (7718)
Seiten: 251
Themen: Ermittlungen (1320), Kommissare (2047), Komponisten (32), Leichen (2133), Ostfriesland (568)
Erfolge: 5 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kira Jensen ermittelt 1 - Ankerschmerz« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Blogger (1)     Tags (3)
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
In der Bestsellerliste der BILD, die auf Verkaufszahlen von Amazon basiert, schaffte es Stefan Wollschläger kürzlich bis auf den zweiten Platz. wie wir euch an dieser Stelle berichteten. Er musste sich ausschließlich dem Thriller-König Sebastian Fitzek geschlagen geben. Grund genug für uns, seinen Roman für unser »Projekt 10« unter die Lupe zu nehmen, was bedeutet, dass drei unserer Mitarbeiter die ersten zehn Seiten des Buchs gemeinsam angelesen haben, um anschließend zu entscheiden, ob sie bereits von diesem kurzen Einstieg so sehr mitgerissen wurden, dass sie anhand dessen das gesamte Buch lesen wollen würden.

Das Buch

Das Buch wurde am 13. Oktober in der »Edition M« veröffentlicht, einem Amazon-Verlag, in dem in erster Linie Krimis und Thriller verlegt werden. Amazon machte es zum Teil der sogenannten »AusLese«, was bedeutet, dass es zu einem von vier Büchern bestimmt wurde, die für einen Zeitraum von einem Monat besonders intensiv beworben werden. Dadurch kamen dort rasant mehr als 400 Bewertungen zustande. Das 251 Seiten lange Buch kostet 7,99 Euro, für 2,49 Euro kann man es im E-Book-Format erwerben. Abonennten der E-Book-Flatrate »Kindle Unlimited« können es kostenfrei lesen.

»Ankerschmerz« markiert den Auftakt zu einer Reihe von Ostfriesland-Krimis, in denen eine junge Kommissarin namens Kira Jensen dem Verbrechen auf die Spur geht. Ihr zweiter Einsatz, der mit »Ankertod« überschrieben sein wird, wurde bereits für den 24. August 2021 vorangekündigt. Bei ihrem ersten Auftritt kehrt Frau Jensen gerade in ihre friesische Heimat zurück, um bei der dortigen Polizei anzufangen. Die Rückkehr wird durch eine persönliche Katastrophe überschattet, und Zeit zum Durchatmen bleibt ihr nicht, denn zeitgleich wird die Leiche einer jungen Komponistin aus dem Hafenbecken gezogen. Obendrein wird sie mit einem schwierigen neuen Vorgesetzten konfrontiert. Auf dieser Basis gilt es für Kira Jensen zu ermitteln, und die Songtexte des Opfers könnten ein guter Anhaltspunkt sein.

Die ersten zehn Seiten - Spoiler

Das Buch steigt damit ein, dass die 25 Jahre alte Wiebke de Wall aufs Meer hinaus blickt und über ihre Lebenssituation nachdenkt. Augenscheinlich gibt es viele Dinge, die sie belasten, gleichzeitig erlebt sie aber auch gerade den größten Erfolg ihres jungen Lebens: Der von ihr getextete Song »Ankerschmerz«, der von einer Sängerin namens Maybrit Decker - augenscheinlich ein Schlagersternchen - gesungen wird, rangiert seit zwei Wochen auf dem ersten Platz der Charts. Große Zeit zur Freude bleibt ihr nicht: Nachdem Wiebke in ihr Auto eingestiegen ist, klopft jemand mit einer Pistole an ihre Scheibe und bringt sie um. Die erwähnte Maybrit Decker gibt zeitgleich ein Konzert ganz in der Nähe, und die nach Ostfriesland zurückgekehrte Kira Jensen besucht dieses. Nachdem sie dort jede Menge Spaß hatte, trinkt sie noch eine Cola und wird von einem attraktiven Mann namens Mats angemacht. Am nächsten Morgen, der eigentlich ihr erster Arbeitstag werden sollte, erwacht sie verspätet, ihr Handy und ihr Auto sind weg, und in ihrem Unterleib spürt sie, dass ihr der Mann schlimme Dinge angetan hat. Offensichtlich wurden ihr KO-Tropfen in die Cola geschüttet. Hauptkommissar Tilman Baer, für den sie ab heute arbeiten sollte, begibt sich indessen allein zum Hafenbecken, wo die inzwischen tote Wiebke de Wall in ihrem Auto aus dem Wasser gezogen wird. Dass es sich um keinen Unfall handelt, sieht man auf den ersten Blick, denn in ihrem Kopf klafft eine Schusswunde.

Fazit

Der Einstieg in Wollschlägers Roman wurde erfreulich dynamisch gestaltet: Durch ein schnelles Hin- und Herspringen zwischen den Szenen, die sich bei Wiebke am Strand abspielen, und dem Konzert von Maybrit Decker, wird einem das Gefühl der großen zeitlichen Nähe von Freude und Schrecken sehr gut verdeutlicht. Gleichzeitig wirkt es auch schon ein wenig arg »zufällig«, dass die Kommissarin höchstpersönlich ausgerechnet zum gleichen Zeitpunkt ein Konzert besucht, bei dem ein Song aus der Feder der Frau vorgetragen wird, die ihr erster Fall werden wird. Auch die Unbedarftheit, mit der die Kommissarin beim anschließenden Colatrinken in ihr Verderben rennt, ließ uns ein wenig mit der Stirn runzeln, denn schließlich sind es gerade Situationen wie diese, vor denen junge Mädchen und Frauen regelmäßig gewarnt werden, und eine gesunde Skepsis erwartet man ja eigentlich von den Spürnasen, die man beim Ermitteln erleben möchte. Andererseits zeigt es ja auch, dass auch die 24jährige Ermittlerin »nur ein Mensch« ist und damit nicht vor Unheil gefeit ist. Obendrein baut es gleich von Beginn an einen zweiten Spannungsfaktor auf: Nun ist man nicht nur daran interessiert, zu erfahren, was es mit dem Mord an Wiebke de Wall auf sich hat (der vermutlich in diesem Band aufgeklärt werden wird), sondern auch, ob die Kommissarin auch ihren eigenen Nemesis zur Strecke bringen wird (oder ob dies womöglich ein fortlaufender Plot für die gesamte Reihe werden wird). Der mürrische Chef, der kein Interesse hat, mit einem »Küken« oder »Welpen« zusammenzuarbeiten, dürfte der Story dabei eine gute Würze geben. Kurzum: Unsere Testleserinnen Carmen Gruber, Nadine Wagner und Yvi Leutbecher haben hier schon auf den ersten Seiten so viele Punkte gefunden, die sie für spannend und/oder interessant befunden haben, dass jede von ihnen das gesamte Buch lesen möchte. Es dürfte also nicht viel Zeit vergehen, bis wir eine Rezension zum kompletten Roman präsentieren können.
– geschrieben am 6. November 2020
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