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TASCHENBUCH
 
Kira Jensen ermittelt 1 - Ankerschmerz
Verfasser: Stefan Wollschläger (12)
Verlag: Edition M (196)
VÖ: 13. Oktober 2020
Genre: Kriminalroman (7830)
Seiten: 251
Themen: Ermittlungen (1346), Kommissare (2103), Komponisten (32), Leichen (2175), Ostfriesland (580)
Erfolge: 5 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kira Jensen ermittelt 1 - Ankerschmerz« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Nachdem drei Leserkanoniere vor einigen Tagen gemeinsam den Einstieg in Stefan Wollschlägers Roman »Ankerschmerz« gelesen hatten und jeder von ihnen entschieden hatte, das ganze Buch zu lesen, ist es nun an der Zeit, unsere kurze Rezension zum gesamten Werk nachzuschieben. Das Buch wurde am 13. Oktober dieses Jahres im Amazon-Verlag »Edition M« herausgegeben und als Teil der dortigen »AusLese« kräftig beworben. Wie kräftig, das sieht man an folgender eindrucksvoller Zahl: Nachdem es zu dem Zeitpunkt, als wir das Buch in unserem »Projekt 10« thematisierten, schon sagenhafte vierhundert Bewertungen bei Amazon gesammeln hatte, sind es inzwischen mehr als tausend. Das Buch ist 251 Seiten lang und kostet 9,81 Euro, womit es zuletzt offenbar ein wenig teurer geworden ist. Die E-Book-Variante hat einen Preis von 4,41 Euro, Abonnenten von »Kindle Unlimited« können sie kostenfrei lesen.

Mit »Ankerschmerz« hat Wollschläger eine Romanreihe ins Leben gerufen, in der eine junge Kommissarin namens Kira Jensen Ostfriesland ein Stück sicherer machen soll. Diese kommt zu Beginn des Buches gerade in ihrem neuen Einsatzgebiet an, und am Abend vor ihrem ersten Arbeitstag wird sie selbst Opfer eines entsetzlichen Verbrechens. Zeitgleich wird die Leiche einer Komponistin im Hafenbecken von Dornumersiel gefunden. Diese hatte den Text eines Schlagers komponiert, mit dem die Sängerin Maybrit Decker gerade gewaltige Erfolge feiert. Der Mord an der jungen Frau wird zum ersten Fall der neuen Kommissarin. Dabei wird sie nicht nur mit einem schwierigen neuen Chef konfrontiert, sie muss sich auch mit einem möglichen Zusammenhang zwischen den Songtexten und dem Verbrechen auseinandersetzen.

Bekanntlich gibt es kaum einen Flecken Deutschlands, der so häufig von Autoren mit Verbrechen überzogen wird wie Ostfriesland, und nahezu täglich schießen neue Krimireihen aus dem Boden, die diesen Teil der Nordseeküste in den Fokus rücken. Hier herauszustechen ist also keine leichte Aufgabe. Bei »Ankerschmerz« handelt es sich trotz gelegentlicher humoriger Augenblicke um einen Ostfrieslandkrimi der ernsthafteren Sorte, womit wir angesichts des vor einigen Tagen thematisierten Einstiegs schon gerechnet hatten. Kira Jensen und ihr Umfeld haben bis hierhin schon einiges an Konturschärfe bekommen, haben jedoch noch ein Stück Entwicklungsbedarf, um genügend Tiefe zu bekommen, um eine ganze Reihe tragen zu können. Allerdings ist dies in Ordnung, denn schließlich ist dafür noch ein paar Bücher Zeit. Durch die Rolle der Songtexte und einiger anderer Elemente hat Wollschläger dem Fall eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen gegeben, die ihn gut von anderen Krimis abheben, wenngleich die ganze Sache hie und da ein wenig konstruiert daherkommt. Ansonsten ist es ziemlich unterhaltsam, den Ermittlungen zu folgen. Durch ein ordentliches Tempo, häufige Szenenwechsel und mehrere geschickt eingestreute Wendungen wird man gut auf Trab gehalten, und nach hinten raus wird alles gut zusammengefügt. Damit präsentiert sich »Ankerschmerz« zwar vielleicht nicht als überragender Einstieg in die neue Reihe, jedoch als einer, den es durchaus zu lesen lohnt und der den Leser gewillt zurücklässt, auch dem für den kommenden August geplanten Nachfolgeband eine Chance zu geben. Der Grundstein ist gelegt, hieraus kann durchaus eine anständige neue Krimireihe erwachsen.
– geschrieben am 29. November 2020 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz