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Willst du Blumen, kauf dir welche - (K)ein Romantik-Roman
Verfasser: Ellen Berg (18)
Verlag: Aufbau (787)
VÖ: 13. Oktober 2020
Genre: Romantische Literatur (22197)
Seiten: 480 (Taschenbuch-Version), 457 (Kindle-Version)
Themen: Algorithmen (9), Buchladen (96), Dates (317), Experimente (252), Romantisch (60), Schriftsteller (1215), Wetten (160)
Charts: Einstieg am 23. Oktober 2020
Zuletzt dabei am 29. Oktober 2020
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 10)
7 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 6)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,25 (95%)
auf Basis von vier Bloggern
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7mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 178 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Willst du Blumen, kauf dir welche - (K)ein Romantik-Roman« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (5)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Dezember 2020 um 16:06 Uhr (Schulnote 1):
» Humorvoll und amüsant

Die Buchhändlerin Lena glaubt an Romantik und Liebe auf den ersten Blick. Sie liest lieber romantische Liebesromane, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Da kommt der Erfolgsautor Benjamin Floros und behauptet, er habe den ultimativen Algorithmus für das Online-Dating gefunden und Lena gibt erbittert Kontra. Doch sie lässt sich gegen ihren Willen mit ihm auf eine Wette ein. Er ist der Ansicht, dass er mit seiner Liebesformel den perfekten Mann für Lena finden wird. Überzeugt davon, dass er das nicht schaffen wird, lässt sich Lena auf diese abstruse Wette ein, hat Dates und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz ins Schlingern gerät.

Meine Meinung
Also, ich hätte mich auf diese Wette erst gar nicht eingelassen. Und dann will sie auch nach zwei oder drei Dates – sieben hat er ihr rausgesucht – auch noch kneifen, Das geht natürlich nicht. Wenn schon, denn schon! Dieses Buch ist mir viel Schalk und Humor geschrieben. In der Geschichte war ich – auch dank der angenehm unkomplizierten Schreibweise ohne Unklarheiten im Text – schnell drinnen. In Lena konnte ich mich durchaus hineinversetzen, auch wenn ich die Eine oder Andere ihrer Handlungen den Kopf schütteln musste. Man sagt doch immer, dass ein gebranntes Kind das Feuer meidet. Wie man nach einer…... nein hier schreib ich nicht weiter, denn ich will ja nix verraten. Das Buch hat auch viele Lachmomente, und manchmal konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Auf jeden Fall hat es mich köstlich amüsiert. Wie es letztendlich ausgeht, na das war mir schon von Anfang an klar. Aber ich habe das Lesen richtig genossen und es hat mich auch sehr gut unterhalten. Von mir für dieses amüsante und humorvolle Buch eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  13      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 11. Dezember 2020 um 13:46 Uhr (Schulnote 4):
» Handlung
Lena ist Buchhändlerin und glaubt an Romantik, die Liebe auf den ersten Blick und an einen Prinzen, der irgendwann den Weg zu ihr findet. Deshalb setzt sie auch keine Hoffnung ins Online-Dating und verbringt ihre Zeit auch nicht aktiv damit, einen Mann im Offline-Leben kennenzulernen. Viel lieber verbringt sie ihre Freizeit mit Liebesromanen und träumt dabei selbst von solch einer Liebe. Als jedoch der Erfolgsautor Benjamin Floros eine Lesung in ihrer Buchhandlung hält und sein Konzept für einen ultimativen Algorithmus fürs Online-Dating vorstellt, glaubt Lena nicht so recht daran und möchte dem Autor das Gegenteil beweisen. Und Benjamin ist fest überzeugt, dass er für Lena den passenden Partner finden wird. Lena lässt sich auf das Experiment ein und tatsächlich schafft es ein Mann, dass ihr Herz ins Schlingern gerät...

Meinung
Das Cover finde ich nicht so bombe. Weder kann ich mich mit den vielen Farben und noch mit den Zeichnungen der Personen, den Pflanzen oder des Pools anfreunden. Auch die Schriftart und die Anordnung des Titels finde ich merkwürdig. Für meinen Geschmack ist das Bild etwas zu hektisch und unruhig, ich empfinde es auch nicht als sonderlich ansprechend. Daher würde es mir in einer Buchhandlung zwar auffallen, mich aber nicht dazu bewegen, den Roman in die Hand zu nehmen und ihn näher zu betrachten. Leider nicht so gelungen...

Von der Autorin hatte ich bisher noch kein Buch gelesen und mir ist das Buch auch nicht in der Vorschau aufgefallen. Daher war es für mich eine große Überraschung, den Roman eines Tages in der Post zu haben und ich möchte mich beim Aufbau Verlag für die überraschende Zusendung bedanken! Da ich noch nichts von der Autorin gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf das Buch, ihre Schreibweise und wusste nicht so recht, was mich erwarten wird und wie mir die Geschichte letztendlich gefallen wird.

Was mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugen konnte war die Schreibweise. Sie war flott lesbar und hat immer wieder anhand von Fachbegriffen und gelungenen kleinen Diskussionen Anspruch erhalten und war nicht zu einfach geraten. Oft verfallen die Figuren auch ein wenig in eine Alltagssprache, was sie lebendiger hat wirken lassen und dazu beigetragen hat, dass sich die Geschichte so flüssig hat lesen lassen. Bei mir hat sie bewirkt, dass ich den Roman innerhalb von nicht ganz drei Tagen ausgelesen hatte und ich dann auch schon fertig mit dem Buch war.
Zudem hat es mir gut gefallen, dass es immer wieder amüsantere Szenen gibt, die auch mich zum schmunzeln gebracht und mich gut unterhalten haben. Der Humor kam öfters mal in Dialogen zwischen den Personen, vor allem aber bei den Beschreibungen von Lenas Dates zum Vorschein. Und er hat die Handlung eindeutig aufgelockert und mir gut gefallen.

Es gibt einige Handlungsorte, wobei sich die wichtigsten schnell benennen lassen und die Anzahl sehr übersichtlich bleibt. Zahlreiche Szenen spielen in Lenas niedlicher und einladender Buchhandlung, die wirklich traumhafte Beschreibungen erhalten hat und in der man sich als begeisterter Leser gern mal umschauen würde. Noch ansprechender und einzigartiger empfand ich allerdings die Wohnung von Tante Hilde. Diese hatte viel Charme und ich mochte die Vielfalt, die darin herrschte. Ich mochte die Umschreibungen der Wohnung sehr, sie wirkte sehr besonders und ich liebe den altmodischen Charakter, der mit ihr einhergeht.

Nie hatte ich den Eindruck, dass die Geschichte sonderlich stimmungsvoll daherkommt. Nur sehr sehr selten kam mal ein Hauch dessen vor, doch nie ging der Funke auf mich rüber. Weder in fröhlichen, noch in traurigen oder wütenden Momenten habe ich die Stimmung so wahrgenommen, dass sie sich auch auf mich überträgt und ich mich dadurch den Personen oder der allgemeinen Handlung näher fühle. Im Gegenteil, immer gab es eine Distanz zwischen den Ereignissen und meiner Person und das hat halt auch dazu geführt, dass ich der Geschichte nie mit so viel Spannung und Interesse gefolgt bin, wie ich es mir erhofft hatte.

Bei den Protagonisten bin ich zwiegespalten. Einerseits werden einige Klischees bedient und daher kommen manche Personen arg stereotyp daher, andererseits gibt es unglaublich liebenswürdige Personen, die ich sympathisch und toll fand. So gibt es zwar eine bunte Mischung, die mich im Großen und Ganzen aber nicht überzeugt hat.
Fangen wir mal mit den liebenswerten Personen an. Als großer Sympathieträger gilt eindeutig Tante Hilde. Sie hat einfach eine besondere Ader, ist freundlich, offen und unterhaltsam. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und hat einfach ein tolles und einnehmendes Wesen. Dazu gibt es noch ein-zwei weitere Figuren, die ich ebenfalls recht gern mochte und die sich von den anderen Personen abheben.
Doch leider war mir die Mehrzahl nicht so sympathisch und ich habe vieles bei den Protagonisten hinterfragt. Bei Lena war es ihr Zug, sich stark von anderen Menschen beeinflussen zu lassen und nicht einfach mal auf den Tisch zu hauen und ihre Meinung offen zu sagen. Benjamin war mir zu glatt, er hat nicht wirklich Ecken und Kanten erhalten und war mir von seinem gesamten Auftreten, seiner Art einfach nur unsympathisch. Lenas beste Freundin ist zwar ein unglaublicher Sonnenschein, ist aber auch sehr extravagant und erscheint mir, obwohl sie Grundschullehrerin ist, doch etwas dümmlich. Das sind mal die wichtigsten Personen leicht aufgefächert und gerade mit ihnen, allen voran mit Lena, verbringt man die ganzen 461 Textseiten und da hatte ich mir schon angenehmere und stärker ins Detail gehende Protagonisten gewünscht. So gibt es zwar bei einigen ganz gute Ansätze, letztendlich können aber nur sehr wenige Personen überzeugen, viele wirken nicht wirklich lebendig oder authentisch und erscheinen schon sehr konstruiert. Was halt auch Folgen auf ihre Handlungen hat, die dadurch steif und unnatürlich wirken.

Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich manchmal die Glaubwürdigkeit der Geschichte ein wenig angezweifelt habe. Ist es wirklich möglich, dass man beim Online-Dating fast nur auf stereotype Männer trifft, was zwar lustig ist, mir aber unwahrscheinlich erscheint. Ist es glaubwürdig, dass eine Grundschullehrerin ständig Buchstaben in manchen Worten verdreht? Und ich habe noch ein paar weitere solcher Fragen, die mich ein wenig gestört haben und dazu beigetragen haben, dass ich das Buch zwar fix gelesen hatte, aber immer Distanz gewahrt habe und nie so recht überzeugt wurde.

Fazit
Leider hat mich die Geschichte nicht wirklich mitgerissen. Es gibt immer wieder interessante Ansätze, die viel Potenzial haben, aber oft werden diese nicht so wirklich weitergeführt, sondern fallengelassen und sich anderen Punkten zugewandt. Das hat dazu geführt, dass ich zwar flott mit dem Lesen vorangekommen bin, jedoch auch ganz froh war, als die Geschichte ausgelesen war und ich von einigen Personen befreit war. Was schade ist, aber halt leider meinem Eindruck entspricht.
Ich habe im Internet gesehen, dass es viele begeisterte Leser gibt und ich empfehle dadurch einfach, sich verschiedene Meinungen zum Buch durchzulesen und vielleicht mal in die Leseprobe reinzuschnuppern. Ich bin von dem Roman zwiegespalten, finde ihn nicht schlecht, aber auch nicht empfehlenswert.«
  24      1        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 24. Oktober 2020 um 20:12 Uhr (Schulnote 1):
» Herbstzeit ist Kuschelzeit. Sehnen wir uns nicht alle nach einem Partner, der mit uns die guten und schlechten Zeiten im Leben meistern will? Wie kann man diesen besonderen Menschen finden? Effizient mit Hilfe einer Dating App - oder lieber romantisch wie bei Jane Austen? In ihrem neuen humorvollen Roman "Willst du Blumen, kauf dir welche" erzählt die beliebte Bestseller-Autorin Ellen Berg von den verschiedenen Spielarten der Liebe.



Datest du noch – oder liebst du schon?-

Buchhändlerin Lena glaubt an Romantik – und an Liebe auf den ersten Blick. Statt sich der harten Dating-Realität auszusetzen, schwelgt sie lieber in romantischen Liebesromanen. Als der Erfolgsautor Benjamin Floros behauptet, er habe den ultimativen Algorithmus für die Liebe per Online-Dating gefunden, gibt sie erbittert Kontra. Daraufhin wettet Benjamin, dass er mit seiner Liebesformel den perfekten Mann für Lena finden wird. Trotzig lässt sie sich auf das Dating-Experiment ein – und muss bald schon feststellen, dass ihr Herz ins Schlingern gerät.

Die liebevoll gestalteten Cover von Ellen Berg sind alles andere als Mainstream, sondern ein echtes Highlight in jedem Buchgeschäft. Auf diesem Roman sieht man eine Frau in den besten Jahren und einen konservativ gekleideten älteren Herrn, die - aus verschiedenen Richtungen kommend - sich ihren Weg über Trittsteine zum anderen Ufer eines Teichs bahnen wollen und konsterniert einander gegenüberstehen. Ist es eine schicksalhafte Begegnung, die ihr Leben verändern wird? Der witzige Titel greift ein Bonmot des (fiktiven) Erfolgsautors Benjamin Floros auf, mit dem er seinen (vornehmlich) weiblichen Fans von einem neuen Ansatz in Sachen Liebe überzeugen möchte.

Ellen Berg erzählt eine alltägliche Geschichte, wie sie sich tatsächlich ereignen könnte. Ihre Protagonistin Lena brennt für Literatur und hat sich mit einer eigenen Buchhandlung ihren Herzenswunsch erfüllt. Sie ist eine liebenswerte, sympathische junge Frau, die sich ihren persönlichen Traumprinzen nach einigen missglückten Beziehungen abgeschminkt hat und sich in die heile Welt der romantischen Bücher von Jane Austen träumt. Durch ihre Begegnung mit dem charismatischen, selbstbewussten Bestseller-Autor Benjamin Floros wird sie gezwungen, ihr sicheres Nest zu verlassen und ihr Glück in der Liebe mit Hilfe einer Dating App zu versuchen. Auf der Suche nach ihrem Mister Right stolpert sie von einer lustigen Datingkatastrophe in die nächste und lernt eitle Selbstdarsteller und andere (Alp-)Traummänner kennen, auf die man (oder frau) getrost verzichten kann . Bis zu ihrem Happy-End ist es ein weiter Weg, der dank des locker-leichten Schreibstils von Ellen Berg zu einem echten Lesevergnügen wird.

Mein persönliches Fazit fällt eindeutig positiv aus. Der neue Roman "Willst du Blumen, kauf dir welche" bietet charmante, humorvolle und schwungvolle Unterhaltung, die jeglichen Herbst-Blues im Handumdrehen vergessen lässt. Gleichzeitig ist es eine wundervolle Hommage an alle gemütlichen Buchgeschäfte auf dieser Welt, die wir hoffentlich bald wieder in vollen Zügen genießen dürfen!«
  17      0        – geschrieben von Bücherfairy
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