Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.555 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ariane51«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Selene 2 - Flammengleiche
Verfasser: Christian Pfeiler (2)
Verlag: epubli (1422)
VÖ: 11. September 2020
Genre: Fantasy (12467)
Themen: Außerirdische (604), Ferien (355), Gäste (48), Villas (161)
Reihe: Selene (Christian Pfeiler) (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Leider existiert für »Selene 2 - Flammengleiche« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Christian Pfeiler für die Einsendung seiner Geschichte! Das Buch ist komplett kostenlos durch einen Klick hier im PDF-Format zu finden. Eine Hardcover-Version kann man direkt beim Autor bekommen, seine Mailadresse lautet Bluesman.BGM@t-online.de und seinen Blog findet man hier.

     Dann fasste sie sich ruckartig. Sie blickte trotzig über die Stadt und ihre kupfernen Zinnen, die das Licht in flirrenden Mustern auf den Tempel spiegelten. Sie fragte sich, wie man dieses menschliche Gefühl nannte, das sich gerade mit kalten Fingern um jenen Teil ihrer Seele schloß, der mit diesem Gefäß in sie geboren war.
     Das Mädchen weinte noch immer und ihre feuchten Augen schimmerten nun in ihrer wahren Natur.
     In einem orangen Licht wie die uralte Feuerglut aus den Tiefen eines Schmelzofens. Und Zorn füllte sie. Zorn auf ihre Schwester. Zorn auf die Menschen und ihren Planeten. Sie würden alle für diese Emotionen bestraft werden. "Dafür wirst du bezahlen, Schwester Ereshkigal-Irkalla..." sagte das Mädchen mit drohender Schärfe und erhob sich zu ihrer vollen Größe. Schatten flossen um ihre nackten Füsse und tauchten die Zikkurat in pure Nacht.
     Ein poliertes Schwert materialisierte sich in einem goldfarbenen Energiewirbel in ihrer Hand und sie richtete es auf die Brust der Dunklen Königin.
     "Tatsächlich? Werde ich das, Schwester Ischtar-Inanna?" fragte die Dunkle Königin mit seltsam gebrochener Stimme und lüftete den Schleier. "Wir werden sehen. Die Zeit wird es zeigen..."
     Sie leckte mit der Zunge genüßlich das Blut von der Klinge wie eine gierige Harpyie und ein grünes Feuer flackerte wie Smaragde in der Tiefe ihrer Augen.
     Mit einem schrillen Schrei stürzten sich beide aufeinander. Blitze zuckten und Schatten wirbelten um ihre Füße, als ihre physischen Körper sich gegenseitig mit Dolch und Schwert durchbohrten.
     Mit einem feuchten Ratschen platzten die Klingen durch Fleisch und Haut und Gewebe. Rippenknochen splitterten. Schwarzes Blut spritzte in einer breiten Fontäne auf, sprudelte wie ein Wasserfall auf den Boden und vermengte sich sofort zu einem feurigen, wie flüssiger Phosphor brennenden Morast. Ihrer beider Haut kräuselte sich zu Ascheflocken, als das Licht aus den Gefäßen herausbrach.

     Ein weiterer kollektiver Schrei gellte in unmenschlicher Schrillheit und Lautstärke, stieb wie eine Druckwelle vom Tempel hinweg und fegte einen großen Wind über das Land. In der Wüste erhoben sich gewaltige Sandmassen aus den Dünen und prasselten über die Stadt der Könige wie Heuschreckenschwärme, während der Schrei aus zwei Kehlen die Grundfesten der Welt erschütterte. Dann verklang der Laut und Stille senkte sich.
     Und alle Menschen im Tal von Uruk verstanden nicht, und fielen mit dem Gesicht in den Staub. Und alle Bauern und Krieger und Schreiber und Hohepriester lagen dort für lange Minuten und zitterten.
     Und so sahen sie nicht, wie die beiden Lichter wie glühende Funken von der obersten Plattform der heiligen Zikkurat in den Himmel davontrieben.
     Wie zwei taumelnde Blätter im Aufwind waren sie geworden und wie ein Kern aus Glut und ein funkelnder Smaragd. Und die Welt mit ihren Mauern und Zinnen und Seelen verschwand trudelnd in der bedeutungslosen Tiefe unter ihnen und bald würde die Zeit kommen und die Werke großer Königreiche zu Staub machen.
     Aber nicht alles endet im Staub und diese Geschichte ist noch nicht zu Ende. Sie hat gerade erst begonnen...

Das komplett kostenlose Buch findet ihr durch einen Klick hier im PDF-Format.
Seite: 1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz