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New Earth Project - Tödliche Hoffnung
Verfasser: David Moitet (2)
Verlag: Edel (468)
VÖ: 6. August 2020
Genre: Dystopie (735), Jugendliteratur (7960) und Romantische Literatur (25229)
Seiten: 304 (Gebundene Version), 211 (Kindle-Version)
Themen: 22. Jahrhundert (87), Raumschiffe (593), Umweltverschmutzung (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »New Earth Project - Tödliche Hoffnung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Dezember 2020 um 10:12 Uhr (Schulnote 3):
» Kurzmeinung:
Eine spannende, aber auch sehr schlichte Geschichte mit jugendlichen Protagonisten - mit Umwelt und gesellschaftspolitischen Themen.

Rezension:
"New Earth Project" spielt in 105 Jahren, nachdem der Meeresspiegel um 20 m anstiegen ist. Die Reichen leben in geschützten Kuppeln, die Armen in überfluteten Hochhausslums - und eine Lotterie verspricht als Gewinn eine Weltraumreise zu einem neuen Planeten. Im Rahmen dieses Settings treffen Orion, der Reichensohn, und Isis, die Armentochter, aufeinander - die Instalove-Liebesgeschichte mit einigen Klischees und der sehr interessante Hintergrundplot nehmen ihren teilweise naiven Lauf.

Die Geschichte bedient wichtige gesellschaftliche und umwelttechnische Fragen. Wie könnte eine Welt und deren Lösungen aussehen, in der 30 % der Landfläche unbewohnbar geworden sind und einige Priviligierte trotzdem ein schönes Leben führen wollen. Das entworfene Setting ist sehr interessant, ungeheuerlich und spannend.

Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig zu lesen. DIe großen Buchstaben lassen einen über die Seiten fliegen. Erzählt wird die Geschichte mit zwei unterschiedlichen Erzählarten: Zum einen von Isis in der Ich-Perspektive und Präsens, zum anderen von einem ominpräsenten Erzähler in der Vergangenheit, der sich an unterschiedliche Protagonisten heftet und somit die Hintergründe deutlicher beleuchtet.
Die Handlung selbst ist sehr schlicht, ohne große Raffinesse oder Verwicklungen. Nach einer fast 100-seitigen Einführung, wo eher wenig geschieht, passiert dann der Plot sehr schnell. Dem männlichen Hauptprotagonisten stellen sich auf Grund seiner Position und durch ein wenig Wissen, nur geringe Hindernisse in den Weg - bzw., die lassen sich schnell und ohne Probleme überwinden und er muss sich nicht mit Rückschlägen oder Umdenken auseinandersetzen. Ich empfinde dies insegsamt als schade, da ich Jugendlichen zutraue verschlungeneren Wegen zu folgen.

Die beiden Hauptprotagonisten sind auf ihre Art sympathisch. Leider folgen sie und die Nebenfiguren gängigen Klischees, in ihren Persönlichkeiten (die reiche Zicke; der skrupelose Boss; der nachdenkliche Reiche; das sozial engagierte, schöne Mädchen) und der Konstellation (der unglücklich verliebte beste Freund) Zwischentöne gibt es wenig. Da das Setting so gut getroffen ist, hätte ich mir auch bei den Charakteren mehr Realismus gewünscht. Die entstandenen Gefühle zwischen den beiden waren ... nun... plötzlich da und dann auch noch storytreibend. Schade, ich hätte mir da mehr Entwicklung gewünscht.

Was mich sehr gestört hat, war das typische Rollenklischee-Muster: ein Junge, dessen sich entwickelnde Männlichkeit herausgestellt wird, handelt aktiv, um hilflos gewordenes Mädchen (dessen sich entwickelnde Weiblichkeit natürlich nicht erwähnt wird, weil ist ja nichts positiv belegtes) zu retten. Sie ist (natürlich) super hübsch und sozial engagiert, was seine Gefühle erweckt. Zum Glück ist sie wenigstens intelligent, aber nicht intelligent genug, um am Ende erstmal die Schule zu beenden und sich nicht von seinen Gnaden abhängig zu machen.
Es ist sehr schade, solche Muster schon in einem Jugendbuch derart manifestiert zu lesen«
  18      0        – geschrieben von dekanda
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