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Wir grüßen unseren neuesten User »Ida Kaiser«!
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TASCHENBUCH
 
Sternenfeuer - Kaiserin der Drachen
Verfasser: Amy Erin Thyndal (6)
Verlag: Impress (462)
VÖ: 8. Oktober 2020
Genre: Fantasy (12467), Jugendliteratur (7177) und Romantische Literatur (21728)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 329 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2870), Kaiser (145), Orakel (75), Untergang (73)
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Erklärung der Bewertungssysteme
**Wenn ein Stern zu deinem Schicksal wird**
Schon seit ihrer Kindheit ist Xins Leben vorherbestimmt: Als mächtigste Sternentochter ihrer Generation soll sie die nächste Kaiserin von Midland werden und damit die Aufgabe übernehmen, den Menschen als Sonne zu dienen. Doch als der mit ihr verbundene Stern plötzlich verschwindet, scheint ihre Zukunft ungewisser denn je. Entschlossen macht sich Xin auf die Suche nach dem sagenumwobenen Orakel und trifft dabei auf Taron, der sie mit seinen mitternachtsblauen Augen sogleich in den Bann zieht. Und je länger die Sternentochter den Zwängen des kaiserlichen Hofes fernbleibt, desto mehr sehnt sich ihr Herz nach etwas, das nur Taron ihr geben kann. Doch ohne Xin ist Midland dem Untergang geweiht …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Long nickt lächelnd, aber ein wenig abwesend, und ich mustere ihn genauer.
     »Du siehst müde aus«, bemerke ich und er seufzt.
     »Auch ich habe viele der antiken Bücher gelesen«, erklärt er, ohne mich anzusehen.
     Eine unangenehme Stille breitet sich zwischen uns aus, in der wir vermutlich beide an den Umstand denken, den wir nach wie vor nicht ändern können. Diese verdammte Mondsichel, die jede Nacht erhellt.
     Long schüttelt sich und zwingt wieder ein Lächeln auf sein Gesicht.
     »Lass uns über etwas Erfreulicheres sprechen«, meint er, während wir zum kaiserlichen Speisezimmer einbiegen und ich bereits seine Eltern am Tisch sitzen sehe, die sich vertraut unterhalten.
     »Was weißt du über die diplomatische Delegation von Atlas?«, ist das einzige Thema, das mir spontan einfällt.
     »Wie immer ist Prinz Tuca ihr Anführer«, nennt Long den jüngsten der zwölf atlaischen Prinzen, »und er hat zehn Berater dabei, dazu hundert Wachmänner. Diesmal hat er allerdings auch einen Freund als Botschafter mitgebracht, was mich persönlich sehr überrascht hat.«
     »Einen Freund?«, hake ich nach. Unterstellt Long ihm gerade ...? Nein, das kann nicht sein. Die atlaische Gesetzgebung ist meines Wissens nach sehr streng in dieser Hinsicht, im Gegensatz zur midländischen.
     Long schüttelt den Kopf.
     »Nicht das, was du denkst«, winkt er ab, »das Seltsame daran ist nur, dass die beiden überhaupt nicht vertraut miteinander umgehen, mehr wie zwei Fremde, die sich gerade erst getroffen haben. Es wirkt, als stecke viel mehr hinter diesem sogenannten Freund, als die Atlaer uns anvertrauen wollen.«
     »Hm«, mache ich nachdenklich, »ich werde heute Abend darauf achten.«
     »Danke«, erwidert Long, »es ist schön, dass ich immer auf dich zählen kann.«
     Sein zärtlicher Blick erwärmt mein Innerstes.
     »Wie war dein Unterricht, Liebes?«, unterbricht die Kaiserin den Moment und uns bleibt nichts anderes übrig, als uns zu Longs Eltern an den Tisch zu setzen.


4 四
Xin


Nach dem Essen beginnt die Ratsversammlung. Wie immer sitzen die Minister bereits am Tisch und unterhalten sich leise miteinander. Sobald sie jedoch den Drachenkaiser bemerken, erheben sich alle im Saal respektvoll.
     »Meine Freunde«, begrüßt der Kaiser die Anwesenden, bevor er ans Kopfende des Tisches geht, der den Raum dominiert. Sobald er sich auf dem prachtvoll geschmückten Stuhl niederlässt, setzen sich auch die Minister wieder, und einen Moment später ihre Schützlinge, wie auch ich und Long. Nur ein Minister fehlt noch, der Oberste Drachenwahrer, der Anführer der Gelehrten dieses Reichs.
     Mein Vater.
     Bevor ich mir allerdings Sorgen machen kann, öffnet sich die Tür am Ende des Raumes und mein Vater und mein Bruder stürmen herein, offensichtlich in Eile. Beide verbeugen sich tief, sobald sie den Kaiser sehen.
     »Euer Ehren«, begrüßt ihn mein Vater, »bitte verzeiht unsere Verspätung. Wir haben wichtige Erkenntnisse aus den Büchern überprüft, die unsere Spione in Latium gestohlen haben.«
     Ich kann spüren, wie die Spannung im Raum steigt, und auch meine Neugier wächst. Die Drachenwahrer suchen bereits seit Jahren nach dem Grund, warum ich nicht gekrönt werden kann und warum der Neumond nicht zurückkehrt. Was haben die beiden herausgefunden?
     »Setzt euch«, sagt der Kaiser nachsichtig, »wir werden den Bericht über eure Erkenntnisse in die Tagesordnung aufnehmen.«
     Auffordernd blickt er den Sitzungsmeister rechts von sich an, während mein Vater und mein Bruder zu ihren Plätzen schreiten. Wie immer begrüßt mich mein Vater mit einem sanften Lächeln und mein Bruder zwinkert mir sogar zu. Zwar sind wir blutsverwandt, aber ich gehöre in erster Linie zur Nachtakademie und nicht zu ihnen, da ich eine Sternentochter bin. Obwohl wir keine richtige Familie sind, wärmt es mein Herz, dass sie mich noch immer anerkennen.
     Der Sitzungsmeister erhebt sich und verliest die Tagesordnung. Natürlich hat er den spannendsten Teil ganz ans Ende gestellt. Ich unterdrücke einen kleinen Seufzer. Auch Long neben mir wirkt ungeduldig, aber keiner der Minister erhebt Einspruch, weshalb wir wohl warten müssen.
     Der Ernteminister erhebt sich als Erstes und verliest die diesjährigen Zahlen. Diese verschwimmen mit den Berichten der anderen Minister, denen ich kaum folgen kann, so sehr brenne ich auf die Informationen der Drachenwahrer.
     Nur der Militärministerin und der Ministerin für internationale Beziehungen lausche ich aufmerksam. Sie verlesen den Bündnisvertrag, den Atlas uns vorschlägt. Er klingt viel zu gut, um wahr zu sein.
     Zum Schluss erhebt sich dann endlich mein Vater und blickt in die Runde. Er wirkt nachdenklich.
     »Sollen wir eure neuesten Erkenntnisse erst in einer kleinen Runde besprechen?«, schlägt der Kaiser vor, der sein Zögern offensichtlich auch bemerkt hat. Mein Vater jedoch schüttelt den Kopf und blickt mich an. Für mich ist die Botschaft eindeutig – er will, dass auch ich aus erster Hand erfahre, was sie herausfinden konnten. Bei einer kleinen Runde würde man mich nach draußen bitten.
     »Eines der Bücher aus Latium beschreibt die große Dunkelheit und das, was danach kam, viel ausführlicher als unsere eigenen Aufzeichnungen«, verkündet er schließlich und fesselt damit alle Aufmerksamkeit an sich.
     Midland weiß nur noch wenig über dieses finstere Zeitalter, da die große Bibliothek in der Südstadt kurz danach abgebrannt ist und mit ihr die meisten Werke, die sich mit der Zeit vor den Sternentöchtern beschäftigten.
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