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TASCHENBUCH
 
Sternenfeuer - Kaiserin der Drachen
Verfasser: Amy Erin Thyndal (6)
Verlag: Impress (462)
VÖ: 8. Oktober 2020
Genre: Fantasy (12417), Jugendliteratur (7166) und Romantische Literatur (21638)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 329 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2859), Kaiser (144), Orakel (75), Untergang (73)
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Erklärung der Bewertungssysteme
**Wenn ein Stern zu deinem Schicksal wird**
Schon seit ihrer Kindheit ist Xins Leben vorherbestimmt: Als mächtigste Sternentochter ihrer Generation soll sie die nächste Kaiserin von Midland werden und damit die Aufgabe übernehmen, den Menschen als Sonne zu dienen. Doch als der mit ihr verbundene Stern plötzlich verschwindet, scheint ihre Zukunft ungewisser denn je. Entschlossen macht sich Xin auf die Suche nach dem sagenumwobenen Orakel und trifft dabei auf Taron, der sie mit seinen mitternachtsblauen Augen sogleich in den Bann zieht. Und je länger die Sternentochter den Zwängen des kaiserlichen Hofes fernbleibt, desto mehr sehnt sich ihr Herz nach etwas, das nur Taron ihr geben kann. Doch ohne Xin ist Midland dem Untergang geweiht …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hallo, Stern«, wispere ich in die Nacht und mein Stern blinkt wie zur Antwort erneut. Eine tiefe Ruhe erfüllt mich, ein innerer Frieden, den ich nur in diesen gemeinsamen Momenten fühle.
     »Heute wurde eine weitere Sternentochter geboren«, erzähle ich ihm, »sie heißt Jia und stammt wie ich aus dem Haus der Drachenwahrer. Ich glaube, wir sind sogar verwandt.«
     Einen Augenblick lang überlege ich, welche meiner zahlreichen Cousinen wohl Jias Mutter sein könnte, obwohl ich weiß, dass es völlig irrelevant ist. Jia ist nun eine von uns.
     »Manchmal frage ich mich, wie es wäre, keine Sternentochter zu sein«, gestehe ich meinem Stern, »sondern ein Mensch mit allen Freiheiten, die dazugehören.«
     Das schwache rote Leuchten meines Sterns scheint mitfühlend, als ich darüber nachdenke. Doch ich weiß, dass ich als Mensch ganz anders wäre. Eine Sternentochter zu sein, hat mein Leben und meinen Charakter mehr bestimmt als irgendetwas sonst. Ich bin, wer ich bin, und würde meinen Stern und dieses Leben für nichts in dieser Welt aufgeben.
     »Außerdem hätte ich dann nicht dich«, fahre ich laut fort, »und das wäre mit Sicherheit schlimmer, als ich es mir vorstellen kann.«
     Wieder blinkt mein Stern und ich seufze.
     »Qin geht es immer schlechter«, rutscht es aus mir heraus, bevor ich mich stoppen kann. Ich wollte heute Abend nicht an meine Probleme denken, aber mein Stern entlockt mir meine Sorgen. Ich wünschte, ich könnte etwas tun, um der Kaiserin zu helfen. Böse blicke ich zu der Mondsichel am Horizont, die schuld daran ist, dass ich es nicht kann.
     Dass ich nicht den mir bestimmten Platz als ihre Nachfolgerin antreten kann.
     Ich seufze schwer und spüre deutlich, dass es mit dem inneren Frieden vorbei ist. Ich werfe einen letzten Blick zu meinem Stern und winke, bevor ich den Rückweg in mein Bett antrete. Sorgen kann ich mir auch alleine machen.


3 三
Xin


Wie jeden Vormittag bin ich überrascht, dass Meister Lao es auch noch nach zehn Jahren schafft, den Unterricht spannend zu gestalten. Natürlich sind wir über den gewöhnlichen Lehrplan einer zukünftigen Drachenkaiserin längst hinaus, schließlich bin ich drei Jahre älter, als es eine auszubildende Kaiserin vor Amtsantritt je war. Dennoch weiß er mich jeden Tag bei Laune zu halten, sein Wissen scheint unerschöpflich, und er kann mir nach wie vor Neues beibringen. Im Einzelunterricht bei ihm habe ich nicht nur verschiedene Sprachen sprechen und schreiben gelernt, sondern auch Zeichnen, das Schreiben von Gedichten, das Halten von Reden, Geschichte sowie Politik. Die besten Unterrichtsstunden sind allerdings die, in denen wir gemeinsam ein antikes Buch interpretieren, so wie heute.
     »Die Liebe der Sonne zur Erde war größer, als ein Sterblicher sich jemals vorstellen konnte«, entziffere ich die kleine Schrift in dem zerfledderten Buch, das Meister Lao ausgewählt hat, »und die Erde erwiderte diese Liebe ebenso.«
     Das Buch handelt von der Geschichte unseres Planeten, unseres Seins. Es ist eher erzählerisch gehalten und mir ist durchaus bewusst, dass ich nicht jedes Wort glauben darf, das darin steht. Manche Stellen sind auch ziemlich ausgeschmückt – wer würde jemals glauben, dass Menschen die Tiefsee bereisten oder dass es über fünfzig Länder auf der Welt gab? So winzige Staaten will ich mir nicht einmal vorstellen.
     »Es ist seltsam, dass der Autor die Liebe zwischen Sonne und Erde erneut erwähnt«, merkt Meister Lao an und runzelt nachdenklich die Stirn.
     »Sie ist immerhin das Fundament unserer Existenz, wenn man dem Buch Glauben schenken darf«, gebe ich zu bedenken.
     »Aber wieso ausgerechnet an dieser Stelle?«, will Meister Lao wissen und blättert um. Neugierig wollen wir die nächsten Sätze lesen, blicken jedoch enttäuscht auf die Reste der letzten Seiten, die wohl vor langer Zeit ausgerissen wurden. Auf der Rückseite der letzten Seite ist zudem kaum noch etwas zu entziffern, da jemand sie größtenteils geschwärzt hat.
     »Die Sonne und die Erde wurden ihrer Trennung nach dieser langen Zeit müde«, lese ich den einzigen noch lesbaren Satz auf der Seite, etwas in der Mitte. Weiter unten ist das Zeichen für Dunkelheit erkennbar. Was wohl einmal hier stand?
     Bevor ich darüber spekulieren kann, unterbricht uns das Läuten der Mittagsglocke und erinnert mich an meine anderen Verpflichtungen.
     »Ich muss ...«, setze ich an, aber Meister Lao schüttelt nur belustigt den Kopf.
     »Ich weiß«, meint er, »geh schon.«
     Dankbar mache ich einen Knicks und gehe etwas schneller aus dem Raum als nötig. Nicht, um meinem Lehrer zu entfliehen, sondern weil ich genau weiß, dass Long davor auf mich wartet. Das schiefe Lächeln, das der Kronprinz mir zur Begrüßung zuwirft, lässt mich innerlich ein wenig schmelzen. Wie jedes Mal bei unseren Begegnungen erinnert mich sein Anblick daran, was für ein riesiges Glück ich habe.
     »Wie war der Unterricht?«, will Long wissen und bietet mir seinen Arm an, bei dem ich mich vertraulich unterhake. Zusammen gehen wir durch den Palast. Durch sein Hemd hindurch kann ich seine Wärme spüren und wie immer macht mich jeglicher Körperkontakt mit ihm seltsam aufgeregt. Ich kann es kaum erwarten, bis wir endlich gekrönt werden.
     »Gut, wie immer«, erwidere ich auf Longs Frage und versuche mir von meiner inneren Aufregung nichts anmerken zu lassen. »Meister Lao hat wieder ein antikes Buch aus der Bibliothek mitgebracht.«
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