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Sternenfeuer - Kaiserin der Drachen
Verfasser: Amy Erin Thyndal (7)
Verlag: Impress (528)
VÖ: 8. Oktober 2020
Genre: Fantasy (13787), Jugendliteratur (7746) und Romantische Literatur (24329)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 329 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (3163), Kaiser (157), Orakel (79), Untergang (90)
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Erklärung der Bewertungssysteme
**Wenn ein Stern zu deinem Schicksal wird**
Schon seit ihrer Kindheit ist Xins Leben vorherbestimmt: Als mächtigste Sternentochter ihrer Generation soll sie die nächste Kaiserin von Midland werden und damit die Aufgabe übernehmen, den Menschen als Sonne zu dienen. Doch als der mit ihr verbundene Stern plötzlich verschwindet, scheint ihre Zukunft ungewisser denn je. Entschlossen macht sich Xin auf die Suche nach dem sagenumwobenen Orakel und trifft dabei auf Taron, der sie mit seinen mitternachtsblauen Augen sogleich in den Bann zieht. Und je länger die Sternentochter den Zwängen des kaiserlichen Hofes fernbleibt, desto mehr sehnt sich ihr Herz nach etwas, das nur Taron ihr geben kann. Doch ohne Xin ist Midland dem Untergang geweiht
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amy Erin Thyndal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amy Erin Thyndal gibt es bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

1 一
Xin


Ein Stern zu sein, bedeutet nicht, einfach nur zu leuchten. Ein kleiner Lichtpunkt in den Nachthimmeln ferner Planeten, der die Dunkelheit abmildert.
     Für mich bedeutet, ein Stern zu sein, zu strahlen und die Herzen der Menschen mit Licht zu füllen. Denn als Sternentochter habe ich eine besondere Verantwortung. Und wie jede meiner Schwestern das Potenzial, für das Volk zur Sonne zu werden.
     Doch dieses überragende Strahlen, das in den Menschen um mich herum Staunen und Ehrfurcht hervorruft, beherrscht immer nur eine von uns. Die Kaiserin leuchtet von innen heller als jede Fackel auf dem Himmelsplatz und überstrahlt alle anderen Sternentöchter. Sie ist diejenige, die ihren Stern zur Erde lenkt und unsere Tage mit Licht erfüllt. Sie ist die stärkste und mächtigste Sternentochter, die Anführerin unseres Reiches.
     Auch mir stockt der Atem, als ich beobachte, wie die Kaiserin als Teil der Zeremonie elegant vor ihrem Volk knickst, woraufhin alle Bürger auf die Knie sinken. Ihr inneres Licht strahlt so stark, dass es zu pulsieren scheint.
     Ich weiß, was als Nächstes kommt, dennoch ziehe ich scharf die Luft ein, als die Kaiserin den Arm in den Himmel streckt und auf die Sonne zeigt. Auch der Griff um meine Hand wird fester, meine Freundin Tian und sogar Hua wirken völlig gefesselt. Gemeinsam mit den anderen Sternentöchtern, die gerade in der Nordstadt sind, stehen wir hinter der Kaiserin. Ehrenplätze für die Geburt unserer neuesten Schwester.
     Gebannt verfolge ich, wie die Kaiserin unsere Sonne in die Mitte des Himmels befiehlt. Sie lässt den Himmelskörper um uns tanzen, bevor sie ihn mit einer Handbewegung wegschickt. Während der helle Feuerball immer kleiner am Himmel wird, bricht Nacht über Midland herein, die Dunkelheit ermächtigt sich unserer Welt, während ihr Stern nur noch als einer von vielen in der schwarzen Finsternis über uns leuchtet.
     Wie von selbst flammen die Fackeln am Rand des Platzes auf, doch ich weiß, dass es die Magie der Kaiserin ist, die die Feuer verstärkt und uns die Möglichkeit gibt, das Spektakel weiterzuverfolgen. Die Erschaffung einer neuen Sternentochter.
     Eine liebevolle Zärtlichkeit liegt in ihrem Blick, als sie das Neugeborene aus den Armen der jungen Mutter nimmt, die hinter ihr kniet. Sie streichelt dem Baby über die Wange, bevor sie ihm eine Hand auf die Stirn legt und die Augen schließt.
     »Jia aus dem Haus Chen der Drachenwahrer ...«, sagt sie leise, doch in der Stille des Platzes für alle hörbar. Das Kind gluckst in ihren Armen, während die Kaiserin ihre Augen weiterhin geschlossen hält. Ich frage mich, ob Jia und ich blutsverwandt sind, denn auch ich stamme aus dem Haus Chen. Aber als Sternentochter wird sie mir ohnehin mehr Familie sein, als es meine Verwandtschaft je sein kann, so viel ist sicher.
     »Du wurdest auserwählt die nächste Sternentochter zu werden.«
     Von einem Moment auf den anderen wird das Kind in ihren Armen still und rührt sich nicht mehr, während ich geradezu spüren kann, wie die Magie es verändert. Wie die Magie aus einem menschlichen Neugeborenen etwas viel Größeres schafft. Wie ein Stern entsteht. Auch Hua nimmt nun meine Hand und ich drücke die Handflächen meiner Freundinnen, während wir beobachten, wie aus Jia eine Sternentochter wird. Eine Rolle, die ihr ganzes Leben bestimmen wird. Sie ist nun eine von uns.
     Die Menge hinter uns scheint den Atem anzuhalten, ich höre einige erstaunte Ausrufe von denen, die der Geburt eines Sterns zum ersten Mal beiwohnen. Wie von Geisterhand erlöschen alle Fackeln auf dem Platz auf einmal und ich weiß, dass in diesem Moment in ganz Midland, vermutlich auf der ganzen Welt, das Licht jedes Feuers vergeht. Die Sterne am Himmel beugen sich der Magie und verfinstern sich. Auch das Licht des Mondes, der als dünne Sichel am Himmel steht, verschwindet plötzlich. Dunkelheit umhüllt uns, die von keinem Lichtstrahl durchbrochen wird, bis das Neugeborene in den Armen der Kaiserin ein schwaches Leuchten umhüllt, das in der Dunkelheit hell wie Sonnenlicht ist.
     Selbst die Drachenwahrer, die Gelehrten Midlands, wissen nicht wirklich, was bei der Geburt einer Sternentochter geschieht. Ist es die Seele eines Sterns, die Jia erleuchtet und sich nun mit ihr verbindet? Oder wird er tatsächlich in ihr wiedergeboren, wie viele behaupten? Obwohl wir Sternentöchter seit Jahrhunderten ein Teil von Midland sind, gibt es viele Geheimnisse um uns, die nie aufgeklärt werden konnten.
     »Wow«, höre ich meine Freundin Tian flüstern, als der Mond wieder zu leuchten beginnt. Nach und nach strahlen auch die Sterne wieder, um uns mit ihrem Licht zu beschenken. Nur Sternenkenner wie ich können erkennen, dass genau ein Stern, dicht neben dem Mond, fehlt.
     Doch als genau dieser Stern in einem hellen Rotton aufleuchtet, weiß jeder von uns, welcher Stern zu Jia gehört. Der Stern scheint in Licht zu explodieren und von ihm breitet sich ein roter Schleier über den Nachthimmel aus, bis schließlich eine Sternschnuppe über den Himmel fliegt und der Rotton verschwindet. Neunundzwanzig weitere Sternschnuppen rauschen über den Nachthimmel und ich kann jede einzelne von ihnen einer Sternentochter zuordnen. Selbst jenen, die sich nicht in der Nordstadt aufhalten, sondern sich an der Front befinden oder andere Aufgaben erfüllen. Auch ich habe eine Sternschnuppe erzeugt, die über den Himmel fliegt. Eine Geste des Respekts für unsere neueste Schwester.
     Vor uns kehrt das Leben in das Neugeborene zurück, während sein inneres Leuchten langsam verschwindet. Es beginnt zu zappeln und ein Lächeln erscheint auf dem Gesicht der Kaiserin, als sie das Kind seiner Mutter zurückgibt. Jia wird die nächsten Jahre bei ihrer Familie aufwachsen, bis sie alt genug ist, ihre Ausbildung zu beginnen. Aber ihr andersartiges Aussehen kennzeichnet sie bereits als Sternentochter, jeder wird wissen, was ihr Schicksal ist. Denn wir Sternentöchter könnten nie mit gewöhnlichen Midländern verwechselt werden. Unsere blasse Haut und die helleren Haare, die Farbtöne wie Rot, Blond oder Braun annehmen, die in Midland nicht vorkommen, grenzen uns von unserem Volk ab.
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