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Die Göttinnen von Otera 1 - Golden wie Blut
Verfasser: Namina Forna (1)
Verlag: Loewe (487)
VÖ: 8. Oktober 2020
Genre: Fantasy (12226) und Jugendliteratur (7080)
Seiten: 512
Themen: Armee (145), Außenseiter (218), Blut (278), Dämonen (987), Götter (758), Krieger (875)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Oktober 2020 nominieren
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Oktober 2020 um 12:14 Uhr (Schulnote 2):
» Des Kaisers Monster

Klappentext:
Bitte lass mein Blut rot sein, bitte lass mein Blut rot sein, bete ich.
Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.
Der spannende Auftakt zu einer epischen Fantasy-Trilogie von Namina Forna für Mädchen ab 14 Jahren. Die Göttinnen von Otera überzeugt sowohl durch die starken weiblichen Charaktere und das atmosphärische westafrikanische Setting als auch durch die gesellschaftspolitische Relevanz.

Rezension:
Deka geht auf das Alter zu, in dem sich jedes Mädchen der Blutprobe beim Ritual der Reinheit stellen muss. Wenn aus dem zeremoniellen Schnitt rotes Blut quillt, ist alles gut. Wehe aber, das Blut ist golden. Dann ist sie eine Alaki, ein Dämon, ein Monster. Allerdings stellt sich schon vor der offiziellen Zeremonie heraus, dass in Dekas Adern goldenes Blut fließt. Solche Mädchen werden getötet. Es stellt sich allerdings heraus, dass Deka unsterblich ist. Egal wie brutal sie hingerichtet wird, wird sie immer wieder lebendig. Selbst ihr eigener Vater versucht erfolglos, sie zu töten. Doch dann taucht eine Fremde im Dorf auf, die Mädchen wie Alaki als Kriegerinnen einer kaiserlichen Spezialtruppe rekrutiert.
Das, was Namina Fornamit „Die Göttinnen von Otera“ vorlegt, ist sicher keine typische Fantasy-Geschichte nach Schema F. Wenn das Buch damit beginnt, dass Mädchen und Frauen sich nicht mit unverhülltem Gesicht und ohne männliche Begleitung in der Öffentlichkeit zeigen dürfen, denkt man natürlich sofort an eine arabisch/islamisch geprägte Welt. Aber auch wenn diese in diesem Punkt bestimmt als Vorbild diente, ist die Welt der Handlung doch in vielem gänzlich anders, was sich nicht nur auf den Fantasy-Aspekt beschränkt. Allerdings tragen emanzipatorische Themen erheblich zur Handlung bei. Trotzdem bildet die interessante Fantasy-Handlung den Schwerpunkt des Buches. Fast schon eine Ausnahme ist es, dass ein Roman mit einer Protagonistin dieses Alters ohne erwähnenswerte Lovestory auskommt.
Die Autorin lässt ihre junge Protagonistin als Ich-Erzählerin durch ihr Abenteuer gehen. Dabei muss diese herausfinden, dass vieles, was sie und der Großteil ihrer Mitmenschen für selbstverständlich hielten, eine Lüge ist. Auch ihre neue Mentorin verschweigt ihr lange die Wahrheit. Diese ist dann um so überraschender – und zwar sowohl für die Protagonistin, als auch für den Leser.
Dafür, dass es sich bei diesem Buch um den 1. Band einer Trilogie handelt, wirkt es erstaunlich abgeschlossen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob im folgenden Band überhaupt Dekas Abenteuer weitererzählt werden wird oder es sich dann um die Geschichte einer anderen Protagonistin im Umkreis der Göttinnen von Otera handeln könnte. Trotz seiner Andersartigkeit kann dieses Buch, das in mancher Hinsicht außergewöhnliche Wege geht, überzeugen – und Lust auf mehr machen.

Fazit:
Eine etwas ‚andere‘ Fantasy-Geschichte, in der auch emanzipatorischen Themen eine tragende Rolle zukommt.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  17      0        – geschrieben von Frank1
 
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