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TASCHENBUCH
 
Moths 2 - Rückkehr der Nachtschwärmer
Verfasser: Justin C. Skylark (30)
Verlag: AAVAA (102)
VÖ: 1. Juli 2014
Genre: Fantasy (12260)
Seiten: 231 (Taschenbuch-Version), 265 (Kindle-Version)
Thema: Homosexualität (2402)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Moths (3)
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Moths 2 - Rückkehr der Nachtschwärmer ist der zweite Teil der Moths-Trilogie.

Ein Jahr ist vergangen, seitdem Jonathan die Liebe zu dem Untoten Maurice de Sangui-Juela erfahren und schweren Herzens verloren hat. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt.
Mit seinem Liebhaber Eliot, genießt Jonathan prickelnde Stunden. Doch lange währt das sorglose Leben nicht an.
Eliot offenbart, dass er Vater wird und seit dem Biss eines Blutsaugers spürt er beängstigende Veränderungen in sich. Als Maurice plötzlich wieder auftaucht, begeben sich die drei Männer in erneute Gefahr. Der Untote wurde aus seinem Clan verbannt und seine Feinde sind ihm dicht auf den Fersen ...

1. Band: Moths - Nachtschwärmer
2. Band: Moths - Rückkehr der Nachtschwärmer
3. Band: Moths - Die Rache der Nachtschwärmer
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Justin C. Skylark für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Justin C. Skylark gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ich fuhr zu schnell, dabei hatte ich von dem Champagner nur wenige Schlucke zu mir genommen. Aber die Enttäuschung wollte nicht weichen, sodass ich fester als sonst auf das Gaspedal trat. Ich überquerte dunkle Landstraßen, die zu später Uhrzeit spärlich befahren waren.
     Immer wieder verschwamm das Bild vor meinen Augen. In nur wenigen Sekunden war mein Glück zerstört. So schnell, wie sie begonnen hatte, war die Affäre mit Eliot beendet. Ich konnte es nicht fassen.
     Obwohl er mir nachgelaufen war und signalisierte, die Bindung mit mir nicht lösen zu wollen, gab es für mich nur den Weg der Trennung. Oder?
     Inzwischen regnete es und die Straßen glänzten nass. Kein ideales Wetter, um den Heimweg im rasanten Fahrstil zu nehmen. Schwer konnte ich mich auf die Fahrbahn konzentrieren, denn Eliot und seine Worte gingen mir nicht aus dem Kopf.
     Claudia ist schwanger ... Es läuft wieder gut mit uns ...
     Plötzlich tauchte eine Person in der Dunkelheit auf. Sie kam wie aus dem Nichts und stand mitten auf der Straße. Meine Reflexe waren verlangsamt. Ich trat auf die Bremse und wich aus. Der Wagen drehte sich um die eigene Achse und rutschte auf den Fahrbahnrand. Kurz vor der Böschung blieb er stehen. Doch das war das Wenigste, was mich schockierte. Meine Reaktion war nicht schnell genug gewesen. Ich konnte sehen und hören, wie mein Auto die Person erfasste. Ein dumpfes Geräusch erfüllte das Wageninnere. Die Gestalt glitt über den Kühler wie ein rutschiges Stück Seife. Es war unmöglich gewesen, auszuweichen.
     Meine Güte, wen trieb es des Nachts auf die dunkle Landstraße?
     Ich schwang mich aus dem Wagen. Die Rücklichter des Gefährts erleuchteten den Fahrweg. Es war keine Einbildung gewesen. Auf dem Boden lag tatsächlich eine Person. Mir blieb an diesem Abend nichts erspart!
     „Ist Ihnen etwas passiert?“ Waghalsig traute ich mich näher. Die Person trug einen schwarzen Mantel und schwarze Hosen.
     Wie hätte ich sie rechtzeitig sehen sollen? „Geht es Ihnen gut?“
     Meine Beine zitterten. Trotzdem wagte ich mich weiter vor. Ich war auf der Hut. Niemand konnte mir sagen, in welcher Absicht die Person ihren Weg hierher fand.
     Mir fiel ein Stein vom Herzen, als sie sich regte und auf die Beine kam. Die Verletzungen, wenn es denn welche gab, konnten nicht schwerwiegend sein.
     „Soll ich einen Krankenwagen rufen?“
     Die Person wandte mir den Rücken zu. Ich erkannte dunkle Haare, die sich im Wind bewegten. Unverkennbar handelte es sich um einen Mann, der sich umdrehte. Im nächsten Moment blickte ich in sein fahles Gesicht, in seine pechschwarzen Augen.
     „Maurice?“
     Sein Anblick war wie ein Schock für mich. Er war es tatsächlich: Maurice de Sangui-Juela. Mehr als ein Jahr war seit unserer letzten Begegnung vergangen.
     Meine Hoffnung, ihn jemals wiederzusehen, schwand mit jedem Tag, der zu Ende ging. Oftmals hatte ich abends auf dem Balkon auf ihn gewartet. Mehr als einmal hatte ich an ihn gedacht, an seine Küsse und seine unnatürliche Art.
     Jede Nacht, die verstrich, ohne dass er zurückkam, ließ die Erinnerung an ihn schwinden. Mittlerweile versuchte ich mir einzureden, dass es besser war, nicht mehr an ihn zu denken. Wenn ich nachts von grässlichen Träumen geplagt erwachte, musste ich annehmen, dass er gar nicht existierte und meine überreizten Sinne mir nur einen Streich gespielt hatten.
     Doch an diesem Abend stand er plötzlich wieder vor mir. Greifbar nahe und zum Erschaudern schön.
     „Du bist zurückgekommen ...“ Meine Worte waren leise, zweifelnd. Ich starrte ihn ungläubig an.
     Ein Auto kam die Schnellstraße entlang. Das Scheinwerferlicht blendete mich und dennoch war ich nicht in der Lage, mich zu bewegen.
     Beschützend legte Maurice einen Arm um mich. Sogleich bemerkte ich den süßen Duft, der seinen leblosen Körper umgab. Es war ein Duft, den ich fürchten sollte und der mich ebenso betörte.
     „Ich kann es nicht glauben ...“
     Mit geschlossenen Lidern lehnte ich mich gegen seine Brust. Er umarmte mich und streichelte mit seinen kühlen Händen meinen Nacken.
     „Jonathan“, wisperte er mit einer mir vertrauten Stimme. Wie sehr hatte ich ihren Klang vermisst. „Es ist schön, dich zu sehen.“
     Ich seufzte tief und sah auf. Was passierte, war kaum fassbar.
     „Ich dachte, ich sehe dich nie wieder.“
     Ich presste die Lippen zusammen. Da er nicht weinte, wollte ich es auch nicht tun.
     Ein weiterer Wagen preschte an uns vorbei. Maurice kniff die Augen zu.
     „Wir sollten einen anderen Ort aufsuchen ...“
     „Selbstverständlich!“
     Ich wischte mir über das feuchte Gesicht. Der Regen hatte unsere Kleidung durchnässt. Wässrige Tropfen saßen in unseren Haaren. Für ein sinnliches Wiedersehen war dieser Ort wahrlich nicht der richtige.
     Maurice folgte mir zum Auto, wo er auf dem Beifahrersitz Platz nahm.
     „Musstest du mich derartig erschrecken?“ Ich lachte. Mein Leib zitterte hingegen noch immer. Ich nahm den Weg in die Stadt wieder auf. „Ich dachte, ich hätte jemanden umgefahren.“
     Maurice erwiderte mein Lächeln. „Du weißt: Ich liebe spektakuläre Auftritte.“
     Ich nickte. Hätte er ohne Ankündigung vor meiner Tür gestanden, hätte es mir wohl einen ebenso großen Schrecken eingejagt.
     „Du bist wirklich nicht verletzt?“
     Er schüttelte den Kopf. Ein paar Regentropfen glitten von seinen Haarspitzen.
     Da er mir auf einer einsamen Landstraße aufgelauert hatte, stellte ich einige Vermutungen an.
     „Bist du schon länger in der Stadt?“
     „Eine Weile.“
     Er blickte geradeaus. Sein Lächeln war verschwunden. In diesem Moment wusste ich, dass nicht nur ich der Grund für seine Rückkehr war.
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