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Seelen unter dem Eis
Verfasser: Astrid Korten (31)
Verlag: Piper (2278)
VÖ: 5. Oktober 2020
Genre: Thriller (7872)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 210 (Kindle-Version)
Themen: Affären (694), Anziehungskraft (854), Doppelleben (199), Habgier (33), Nähe (4), Studenten (1339), Universität (301), Verrat (1318), Wahnsinn (121)
Charts: Einstieg am 10. Oktober 2020
Höchste Platzierung (2) am 15. Oktober 2020
Zuletzt dabei am 20. Oktober 2020
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 17 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine eindringliche Geschickte um Kontrollverlust, Wut und Rache, Nähe und Freumdheit. Die letzten fünf Tage eine betrogenen Betrügers in der Todeszelle, der kein Bedauern kennt und nichts bereut. Der Roman kommt gänzlich ohne Blut aus und lebt von der unterschwelligen Spannung.
Lesermeinungen (20)     Blogger (8)     Tags (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. Januar 2022 um 18:33 Uhr (Schulnote 1):
» Dieser Triller ist echt ein Wahnsinns Thriller, hier hat sich Astrid Korten wieder selbst übertroffen, das ist echt ein sehr ungewöhnlicher und zugleich ein außergewöhnlicher Psychothriller, der hat es echt in sich. Es geht hier um Tom Döbbes, er befindet sich jetzt im Todestrakt, ich vermute die Geschichte spielt sich in den USA ab. Tom ist, oder er war ein erfolgreicher Inhaber einer Werbefirma. Die jeweiligen Kapitel erzählen immer von jetzt aus seiner jetzigen Zeit in der Todeszelle und die eigentlichen Geschichte damals. Tom Döbbes, der zwar erfolgreich in seinem Job ist aber nach dem Tod seiner Mutter in ein tiefes Loch fällt und nicht mehr herauskommt, kommt in einem Strudel einer Abhängigkeit einer Studentin Amal die ja nicht mal recht hübsch ist sondern ganz normal ist, aber es ist wie eine Sucht nach ihr, warum auch immer und er wird irgendwie abhängig von ihr. Und da er keinerlei Ausweg mehr weis kommt es wie es kommen muss, er landet in der Todeszelle, dort nach einiger Zeit schreibt er auf Anraten eines Wärters, nach kurzem Hadern seine Lebensgeschichte auf, das sich uns den Lesern anbietet und was hier zum Vorschein kommt ist alles andere als harmlos, aber super gut gemacht, sehr gut eingefädelt. Mir hat es sehr gut gefallen, so gut das ich das Buch in einem Haps verschlungen habe. Für euch eine klare Leseempfehlung.«
  10      0        – geschrieben von Schlafmurmel
Kommentar vom 13. Januar 2022 um 12:19 Uhr:
» Ein Psychothriller der leisen Töne

Tom Döbbe betreibt eine erfolgreiche Werbeagentur, fährt einen Porsche, besitzt ein Ferienhaus im Hubbard Country Park und ein fettes Bankkonto. Er pflegt ein Netzwerk von Geschäftsbeziehungen und seinem Freundeskreis. Seine Frau Helen möchte unbedingt ein Kind, doch das klappt nicht. Er bekommt einen Lehrauftrag an der Fakultät für Kommunikation an der Fachhochschule und lernt dort die unscheinbare Studentin Amal kennen. Diese Affäre bringt ihn schlussendlich vor Gericht. Nun lebt nun im Death row, dem Todestrakt im „Paradies“, dem Gefängnis von Huntsville, Texas und wartet auf seine Hinrichtung.

Tom, den hier alle „Mozart“ nennen, weil er immer eine Melodie des Musikers auf den Lippen hat, bekommt von John Collins, dem Anstaltswärter „Goodman“ eine Schreibmaschine und Papier um seine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Ich erlebe einen nachdenklichen, die Vergangenheit reflektierenden, eher ruhigen Mann. Begleite ihn in kurzen Auszügen durch seine Kindheit und Jugend, wo er früh seine Mutter verliert und mache Bekanntschaft mit Zitaten seines Vaters, die ihn begleiten. Ich erlebe mit, wie sich die Umstände ergeben, die zu seiner Verhaftung führen und bin überrascht von der Wendung, die sein Leben nimmt. Vor allem aber auch entsetzt bzw. eher fasziniert, wie er seinem bestimmten Ende entgeht.

Beim Lesen merkt man, dass Autorin Astrid Korten vor Ort Hintergrundinformationen gesammelt hat. Sie zieht mich hinein in den Gefängnisalltag mit Tristesse, Gewalt, Demütigungen und Brutalität. Ich lerne einige Insassen kennen, die hier alle ihre Spitznamen haben: der junge Smiley, der durch eine verirrte Kugel ums Leben kommt; Plum, der außerhalb der Mauern Jimmy Baker heißt, Steel und Spider, die Tom das Leben hier nicht leicht machen. Automatisch beschäftige ich mich mit der Todesstrafe, die Astrid Korten auch in ihrem Nachwort eindringlich thematisiert.

Ich mag es sehr, wenn eine Geschichte, wie hier mit sehr wenigen Protagonisten auskommt. Wenn sich die Geschichte langsam entwickelt und mich zum Schluss erstaunt zurück lässt. Wenn ich keinem blutigen Gemetzel folgen muss. Die mich aber doch berührt und bis zum Schluss nicht mehr los lässt. Dieses Buch trifft genau meinem Geschmack.

„Seelen unter dem Eis“ ist ein Psychothriller der leisen Töne, der mich sehr gut unterhalten, aber auch nachdenklich gemacht hat.«
  18      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 15. Dezember 2020 um 15:01 Uhr (Schulnote 1):
» Tom, genannt Mozart befindet sich im Todestrakt eines Gefängnisses, das von den Insassen Paradies getauft wurde.

Während er auf den Tag seiner Hinrichtung wartet blickt er zurück in seinem Leben und auf die Umstände der Tat für die er zum Tode verurteilt wurde.

Der Leser begleitet ihn durch alle Höhen und Tiefen seines vergangenen Lebens und erfährt die bedrückende Situation der Gefangenen hautnah.

Eine Frau, der er liebt - eine Frau, der er verfällt.

Die wahren Zusammenhänge zeigen sich im Laufe der Geschichte auf völlig überraschende Weise.

Man mag das Buch kaum aus der Hand legen, ist man doch daran interessiert was genau geschah bevor Tom von den Umständen des Schicksals ins Straucheln gebracht wurde.

Die Frage, ob die Todesstrafe wirklich gerecht sein kann stellt sich mit diesem Roman deutlich.

Dieses Buch ist für Leser geeignet, die gern einer Story folgen, die berührt und die auch die Psyche voller Spannung anspricht.«
  6      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 10. Dezember 2020 um 17:21 Uhr:
» Eine aussereheliche Affäre mit tödlichem Ende!

"Seelen unter dem Eis "von Astrid Korten ist ein spannender,packender,gut durchdachter und facettenreicher Psychothriller,der auch nach dem beenden des Buches im Gedächtnis bleibt.

Die die Autorin detailierte Recherchen mit dieser verstörenden Geschichte verbindet,wirkt der Inhalt unheimlich realistisch.
Das Leben und die Umstände der zum tode verurteilten Häftlinge aus dem Staatsgefängnis in Huntsville,auch Huntsville Unit genannt,sind emotional und auch teilweise verstörend beschrieben.
Das Huntsville Unit ist das älteste Staatsgefängnis des US-Bundesstaates Texas und wird vom Texas Department of Criminal Justice betrieben. Bekannt ist das Gefängnis vor allem für die hier stattfindenden Hinrichtungen,die zahlreicher als in allen anderen Bundesstaaten vollstreckt werden.

Hauptprotagonist Tom Döbbe sitzt hier im Todestrakt und es wird aus der letzten Woche seines Lebens geschrieben.
Er hat mich an seinen aktuellen sowie aus den Gedanken seiner Vergangenheit teilhaben lassen,da der Thriller aus zwei Handlungsstränge besteht.
Warum es soweit gekommen ist das er nun auf seine Hinrichtung wartet wurde detailiert,emotional und verständlich beschrieben.
Der Schreibstil ist wie gewohnt spannend,facettenreich und packend.
Die Autorin versteht es auch hier wieder perfekt,die verstörenden Seiten der menschlichen Psyche zum Vorschein zu bringen.

Hier wird die Geschichte über den ehemals erfolgreichen und relativ symphatischen Werbe-Macher Tom erzählt,dem eine Affäre das Leben beendet.
Er war immer ein Mensch,der die totale Kontrolle über sich und seine Mitmenschen in der Hand hatte,beherrscht,die Fäden in seiner Hand zu halten.Zur Not auch durch Manipulation.
Sein Leben ist von der Aussage seines Vaters
"Mein größter Traum ist es,das ich nie zufrieden sein werde“ gekennzeichnet,auch der Tod seiner Mutter hat ihn schwer getroffen.
Probleme mit seiner Ehefrau haben letztendlich dazu geführt,dass er die Kontrolle über sich und sein Leben verloren hat.

Er lässt sich mit seiner Studentin Amal ein.
Aber das diese Affäre ein verhängnisvolles Ende nimmt,damit hat er nicht gerechnet.
Das es ein Fehler war sich mit ihr einzulassen merkt er erst,als es zu spät ist.
Denn Amal treibt mit ihren extemen Stimmungsschwankungen und ihrem krankhaften und seltsamen Verhalten ein verheerendes Spiel mit ihm,sodass seine Gedanken ihr gegenüber von Tag zu Tag düsterer werden.
Tom hat keine Kontrolle mehr über sich und Amal,denn sie ist es nun,die die Fäden in der Hand hält.

Obwohl Tom nichts an Amal attraktiv findet, verliert er sich in ihr.
Mit schlimmen Folgen.
Sein Doppelleben führt zu einer Katastrophe,die in Huntsville Unit endet...

Die bedrückende Atmosphäre hat mich hier besonders beeindruckt,die Themen Kontrolle und Verrat werden hier sehr deutlich.
Es gibt Wendungen,die mich immer wieder überrascht haben,die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite hervorragend gelungen.
Die Kapitel aus dem Todestrakt haben mir oft eine Gänsehaut beschert,denn ich hatte intensive Einblicke wie es den Häftlingen in ihren letzten Tagen/Wochen dort geht.
Alles wird beim lesen sehr bildlich und lebendig,oft hat mich diese Geschichte etwas an "The green Mile"erinnert.
"Seelen unter dem Eis"ist ein absolutes MUSS für jeden Psychothriller-Fan.«
  19      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 6. Dezember 2020 um 21:10 Uhr (Schulnote 1):
» Tom Döbbe ist mit seiner Werbeagentur sehr erfolgreich, hat es zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht. Nachdem er einen Lehrauftrag an der Universität annimmt, konfrontiert ihn seine schlechteste Studentin Amal mit ihren Arbeiten. Sie ist hartnäckig, lässt sich nicht abwimmeln. So nach und nach verfällt er der unscheinbaren jungen Frau, kann sich ihr nicht entziehen. Zumal seine Ehe an der Kinderlosigkeit krankt, nutzt Amal ihre Machtstellung immer mehr für sich.

Astrid Korten ist ein bedrückend grandioser Psychothriller gelungen, den ich – einmal angefangen – nicht mehr aus der Hand legen konnte. Tom sitzt im Todestrakt, wartet nur noch auf den Termin seiner Hinrichtung. Kann und darf es wirklich soweit kommen? Das fragte ich mich immer wieder, hoffte auf ein anderes Ende. Hier bekam ich ein wenig Einblick in den Hochsicherheitstrakt mit seinen Vorschriften, den Umgang der Mithäftlinge untereinander, den Part der Wärter, den für Außenstehende sehr beklemmenden Alltag der Insassen.

Über lange Strecken dachte ich sehr geradlinig, folgte der Story - aber wie so oft trügt der Schein. Habgier und Verrat, Lügen und Intrigen wechseln sich ab. Toms Vergangenheit, seine verhängnisvolle Affäre, Ehefrau und Freunde werden gut nachvollziehbar abgebildet. Im Wechsel mit dem Gefängnisalltag war mein Urteil schnell gefällt. Wer ist gut, wer ist böse? Gibt es Grautöne dazwischen?

Im Nachwort lässt die Autorin ihre Leserinnen und Leser ein wenig hinter die Kulissen schauen. Sie war im US-Staatsgefängnis in Huntsville, Texas, hat mit Gefangenen und Wachleuten gesprochen, über die Todesstrafe recherchiert. Sehr belastend, aber es ist dort Realität.

„Seelen unter dem Eis“ konnte ich nicht einfach weglegen. Alles drängte mich zum fertiglesen, um mich dann sehr aufgewühlt zurückzulassen. Ein Psychothriller, der erschüttert und sehr betroffen macht. Wer dieses Genre liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein erstklassiger Korten!«
  15      0        – geschrieben von Magnolia
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