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TASCHENBUCH
 
Hedda Böttcher 8 - Tod in Greetsiel
Verfasser: Thorsten Siemens (13)
Verlag: Klarant (681)
VÖ: 2. Oktober 2020
Genre: Kriminalroman (7602)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 202 (Kindle-Version)
Themen: Beweise (75), Briefe (559), Mord (5890), Ostfriesland (555)
Reihe: Hedda Böttcher (8)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Oktober 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Im beschaulichen Greetsiel wird Eddy Heinrich tot in seiner Badewanne gefunden. Der ganze Ort glaubt, dass er sich selbst das Leben genommen hat, doch ein anonymer Brief an die Presse weckt erste Zweifel. Die ostfriesischen Ermittler Hedda Böttcher und Enno Frerichs werden undercover auf den Fall angesetzt und stoßen bald auf etliche Ungereimtheiten. Eddy war Mitbegründer des Greetsieler Zeittalers, einer Tauschbörse, die vor allem den örtlichen Geschäftsleuten ein Dorn im Auge war. Wollte sich einer von ihnen etwa an ihm rächen? Aber auch sein Kompagnon Sandro Prause scheint etwas zu verbergen, und selbst bei der redseligen alten Dame von nebenan hat Hedda ein ungutes Gefühl. Nach und nach verfestigt sich der Eindruck, dass Eddy tatsächlich ermordet wurde. Doch noch lassen sich die vielen losen Enden nicht verknüpfen. Somit ist das schauspielerische Talent der beiden jungen Ermittler gefragt, um die entscheidenden Beweise zu finden und den Täter zu stellen ...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Gröger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Thorsten Siemens gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Hedda ahnte sofort, was ihn bedrückte. »Es ist doch maximal eine Woche«, versuchte sie ihn zu trösten. »Wenn wir bis dahin nichts herausgefunden haben, sollen wir die Ermittlungen ohnehin abbrechen. Dann kannst du doch schon wieder zurück zu deinen Jungs.« Behutsam legte sie ihre linke Hand auf seinen Oberschenkel. Sie liebte seine fürsorgliche Art, die sich eben nicht nur auf sie bezog, sondern auf alle, für die er sich verantwortlich fühlte. Aber da ihm dieser Wesenszug immer wieder ein schlechtes Gewissen bescherte, wünschte sie manchmal auch, er wäre ein kleines bisschen egoistischer.
     »Du hast ja recht«, seufzte Enno. »Ich werde mich ab sofort voll auf unseren Fall konzentrieren.«
     Eddy Heinrich war vor einiger Zeit tot in seiner Badewanne aufgefunden worden. Kurz vor seinem Ableben hatte der lebenslange Junggeselle eine Krebsdiagnose bekommen, Heilungschance gleich null. Dass er einen Föhn ins Wasser fallen ließ, um so sein unausweichliches Schicksal vorzuziehen, klang daher durchaus nicht unglaubwürdig. Zumal er aus seiner Erkrankung kein Geheimnis gemacht und immer wieder die Option des Suizides lautstark gegenüber Freunden und Bekannten ins Spiel gebracht hatte. In Greetsiel gingen daher fast alle davon aus, dass er aus freien Stücken aus dem Leben geschieden war.
     Doch irgendwer zweifelte dann doch an seinem Freitod. Die regionale Presse erhielt einen anonymen Brief, in dem stattdessen der Verdacht des Mordes in den Raum geworfen wurde. Der Verfasser bat um die Mithilfe der Medien, da die örtliche Polizei keine Anstalten machte, um in dieser Sache überhaupt tätig zu werden. Für die Ermittlungsbehörden war der Fall eindeutig und damit nur noch eine unbedeutende Nummer im Rahmen der Sterbefallstatistik.
     Aber auch die Presse witterte keine lohnenswerte Story und leitete den anonymen Brief lediglich an die Polizei weiter. Diese nahm das Schriftstück zwar zu den Akten, klappte den schmalen Ordner aber auch gleich danach wieder zu und sortierte ihn zurück in die Ablage. Trotzdem wurde Jörg, in seiner Funktion als Leiter der Geheimeinheit, eine Kopie des anonymen Briefes zugespielt. Nachdem er sich daraufhin auch noch eine Ablichtung der Akte hatte schicken lassen, entschied er, dass sich seine beiden jüngsten Ermittler die Sache zumindest einmal ansehen sollten. Denn eines wusste er ganz genau: Die Zukunft seiner Einheit hing wesentlich von den Erfolgen in der Testregion Ostfriesland ab. Und je mehr Mordfälle sein Team aufklären würde, umso besser standen die Chancen, dass neue Teams auch in anderen Regionen Deutschlands ermitteln durften.

     Vom Hotel ›Novum‹ in Hinte waren es noch etwa vierzehn Kilometer Fahrtstrecke nach Greetsiel. Als die beiden Ermittler mit Ennos Polo auf den Ortseingang zufuhren, erkannten sie sofort die wohl berühmtesten Mühlen Ostfrieslands – die Zwillingsmühlen von Greetsiel. Direkt am Kanal und in unmittelbarer Nachbarschaft gelegen, konnte man die beiden Galerieholländer auf den ersten Blick nur an ihren verschiedenen Außenanstrichen unterscheiden. Auch waren die beiden Bauwerke keinesfalls Zwillinge, wie es der Name vermuten lassen könnte. Die rote Mühle wurde 1921, die grüne bereits 1856 erbaut. Die Vorgänger beider Mühlen waren zuvor entweder durch Stürme oder Brände zerstört worden.
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