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Secret Academy 1 - Verborgene Gefühle
Verfasser: Valentina Fast (17)
Verlag: Bastei Lübbe (2983)
VÖ: 30. September 2020
Genre: Fantasy (12236), Jugendliteratur (7085) und Romantische Literatur (21262)
Seiten: 448 (Gebundene Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (975), Akademie (233), Entführungen (1676), London (1624), Mitschüler (277), Schwestern (1140)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Secret Academy 1 - Verborgene Gefühle« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Nachdem wir gestern im Rahmen unseres »Projektes 10« die ersten (etwas mehr als) zehn Seiten von Ken Folletts neuem Kingsbridge-Roman angelesen hatten, was ihr an dieser Stelle noch einmal nachlesen könnt, haben inzwischen drei unserer Helferinnen ein Buch angelesen, das thematisch kaum verschiedener sein könnte. Wieder war es das Ziel, die ersten (rund) zehn Seiten gemeinsam zu lesen, um anschließend darüber zu urteilen, ob wir anhand dieses Einstiegs das ganze Buch lesen würden oder nicht.

Das Buch

Getroffen hat es den Roman »Verborgene Gefühle«, mit dem die im Münsterland lebende Autorin Valentina Fast ihr Debüt für das Bastei-Lübbe-Label ONE gefeiert hat. Das Buch bildet den Auftakt zu einer Dilogie, die den Titel »Secret Academy« trägt. Es ist nach dem Fertigdrucken noch nicht ganz abgekühlt, denn es wurde erst gestern veröffentlicht. Das 448 Seiten starke Werk kostet siebzehn Euro, die E-Book-Ausgabe ist für 6,99 Euro zu bekommen. Schauspielerin und Synchronsprecherin Nora Jokhosha hat ein knapp zwölf Stunden laufendes Hörbuch eingelesen.

Das Buch schildert ein Abenteuer aus dem Leben der neunzehnjährigen Alexis, die als angehende Agentin die Londoner »Secret Akademy« besucht, wo Menschen mit besonderen Fähigkeiten für den Dienst der Krone ausgebildet werden. Nach der Entführung ihrer kleinen Schwester kann sie jedoch alsbald niemandem mehr trauen, auch ihren Mitschülern nicht ... erst recht nicht einem neuen unter ihnen, der regelmäßig für Ärger sorgt. Alsbald wird sich zeigen, dass Alexis nicht nur ihre Schwester retten muss, sondern auch vor schwerwiegenden Entscheidungen steht.

Die ersten (ungefähr) zehn Seiten

Direkt zu Beginn begegnet man der als Ich-Erzählerin fungierenden Alexis aus dem Klappentext, oder »Lexi«, wie sie von ihrer kleinen Schwester gerufen wird. Man erfährt sofort, dass die beiden in ein Londoner Kinderheim gesteckt wurden, nachdem sie ihre Eltern durch einen Autounfall verloren haben. Dort befinden sie sich nun schon seit geraumer Zeit, da Interessenten an einer Adoption gezwungen wären, die beiden im Doppelpack zu nehmen. Zum Zeichen, dass Alexis an diesem Ort die Aufgabe übernommen hat, sich ein wenig mit um die Jüngeren zu kümmern, lässt die Autorin die Protagonistin zur Unterhaltung der Kleinen eine alte Geschichte vortragen, in der sich eine Prinzessin von potenziellen adeligen Lebenspartnern umgarnen lässt. Die Edeldame kann sich - was an sich gut ist - für keinen von ihnen so recht begeistern, da sie allesamt mit ihrem Reichtum protzen. Stattdessen landet ein Prinz bei ihr, von dem sie - was nun wiederum nicht so gut ist - nur weiß, dass er nicht protzt, beide das gegenseitige Aussehen aber sofort dufte finden und sich auf den ersten Blick ineinanander vergucken. Nun ... Märchen transportieren halt bisweilen ein paar altbackene Ansichten, und wir wollen mal hoffen, dass die Geschichte kein »Foreshadowing« auf den Rest des Buches ist. Im weiteren Verlauf der ersten zehn Seiten schleicht sich Alexis aus dem Heim und gerät in einen Unfall, durch welchen sie in eine Art Koma verfällt. Nach dem Aufwachen findet sie sich in einem Krankenhausbett wieder, und im gleichen Raum befindet sich neben einer Ärztin ein eigenartiger Mann. Dieser hat der Patientin jede Menge außergewöhnlicher Dinge zu berichten.

Fazit

Im Jahr 2020 lässt der Begriff der »Akademie« im Titel einer Buchreihe natürlich die Alarmglocken schellen, denn nach gewissen Veröffentlichungen rund um die Jahrtausendwende sind in den vergangenen Jahren derart viele »Akademie-Romane« erschienen, dass man mit ihnen den langen Weg von der Festung Sumpfloch bis nach Hogwarts pflastern könnte. Und in vielen von ihnen kommen so viele ähnliche Elemente vor, dass man im Laufe der Zeit skeptisch geworden ist, ob man noch mit außergewöhnlichen Einfällen rechnen kann. Gleichzeitig gibt es natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung an solche Bücher, und viele der wiederkehrenden Merkmale sind von der Leserschaft zwingend erwünscht, so dass die Autorinnen und Autoren einen schmalen Grat zu gehen haben.

Tatsächlich deutet sich bereits auf den ersten zehn Seiten an, dass auch Valentina Fast nicht ganz frei davon ist, auf Bewährtes zu setzen. Dass wir hier eine junge Protagonistin serviert bekommen, die ihre Eltern durch einen Unfall verloren hat, ist ein solches Beispiel. Dass sie vor dem (bis hierhin noch nicht geschehenen) Gang zur Akademie ein von strengen Regeln umgrenztes Leben zu führen hat, ist auch nicht so neu. Dass eine Zäsur gesetzt wird, nach der jemand auftaucht, der höchstwahrscheinlich für den Schritt an die Akademie sorgen wird, ist ebenfalls altbekannt. Und dass sich die Protagonistin um eine kleine Schwester zu kümmern hat, ist vielleicht nicht das typischste Beispiel für Akademie-Romane, aber in vielen anderen Werken auch ein gerne verwendetes Element, um direkt auf Verantwortungsbewusstsein hinzuweisen und die Sympathiewerte der Hauptfigur in die Höhe schnellen zu lassen.

Die Sache ist: Man ist einfach nicht davor gefeit, von der Wirkung des Ganzen auf exakt der von der Autorin gewünschten Weise eingefangen zu werden. Denn selbstverständlich entwickelt man sofort Sympathien für junge Leute, die ein schweres Schicksal erlitten haben und trotzdem den Kopf weiter hochhalten, und selbstverständlich will man erfahren, was es mit demjenigen auf sich hat, der da an Alexis' Krankenbett sitzt. Natürlich sollten im weiteren Verlauf des Ganzen dann schon noch jede Menge Alleinstellungsmerkmale folgen, die aus dem ordentlichen Einstand ein richtig gutes Buch machen. Ob dies der Fall ist, werden euch demnächst unsere Helferinnen Nele Wageringel und Pauline Noack schildern können, denn die beiden haben sich nach dem Auftakt entschlossen, das Buch zu lesen, so dass wir demnächst mit einer kompletten Rezension aufwarten können. Unsere Mitarbeiterin Sara Wojciechowski wird indessen erst einmal abwarten, was die anderen zu sagen haben, da ihr ein anfängliches »Aha-Erlebnis« noch gefehlt hat.
– geschrieben am 1. Oktober 2020
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