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Wir grüßen unseren neuesten User »Hans-Jürgen Pilz«!
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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Franzi
Verfasser: Nadine Teuber (10)
Verlag: Eigenverlag (17507)
VÖ: 21. September 2020
Genre: Thriller (6650)
Seiten: 310 (Taschenbuch-Version), 302 (Kindle-Version)
Themen: Gesichter (10), Krankheiten (597), Lügen (1041), Prosopagnosie (1), Rache (1978), Schriftsteller (1168), Suche (1129)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Franzi« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nadine Teuber für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nadine Teuber gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich lache. »Viel Uni und viel Sport. Nichts Aufregendes.« Nichts, das so wichtig zu erzählen wäre, dass es mich jetzt vom Klettern abhalten könnte.
     Till legt den Kopf schief und schaut mich nachdenklich an. »Germanistik, richtig?«
     Ich nicke.
     »Dann magst du bestimmt auch Theater, oder?«
     Wieder nicke ich. Was hat das mit uns zu tun? Wir treffen uns zum Klettern. Mehr nicht.
     »Ich betreue derzeit eine Schauspieltruppe, die hier in Berlin ein Stück aufführen wird. Vielleicht hast du Lust, mir bei der Generalprobe Gesellschaft zu leisten?« Fragend zieht er eine Augenbraue nach oben.
     Ich stürze den Rest meines Cappuccinos hinunter. »Wann ist das denn?«
     »Am Samstag um elf.«
     Ich überschlage den Termin im Kopf. »Das sollte passen. Meine Vorlesungen sind nur unter der Woche.« Vielleicht bekomme ich ihn zu einer Klettereinheit im Anschluss motiviert. Mit einer Kopfbewegung deute ich auf die Kletterwand. »Wollen wir wieder?«
     Grinsend leert er seine Tasse. »So kletterverrückt wie du war ich auch am Anfang. Wir waren damals fast täglich klettern und dabei immer nur an der Wand. Such dir aus, wo du klettern möchtest.«
     Das brauche ich gar nicht, denn ich bin schon mehrmals um das Objekt meiner Begierde herumgeschlichen. Welche Routen mich dabei magisch anziehen, ist simpel: Schwierigkeitsgrad, Name, Farbe der Steine. Dieses Mal hatte es mir »Magisches Märchen« angetan, Schwierigkeitsgrad sechs mit schwarzen Steinen. Überflüssig, zu erwähnen, dass ich Märchen und ihre versteckten Botschaften liebe, oder? Und jetzt will ich wissen, welches Geheimnis diese magische Route für mich bereithält.
     Till beobachtet meine Hände, lobt meinen wunderschönen Knoten. Ich lache.
     Können Knoten gut oder schlecht aussehen?
     Ich überprüfe, ob auch er das Seil richtig befestigt hat – Kletterer-Pflicht.
     »Dann wünsche ich dir viel Spaß in deinem magischen Märchen.« Er zieht das Seil fest und tritt einen Schritt zurück.
     Meine Hände legen sich auf den kalten Stein. Es fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen. Als wären meine Hände und Füße nur dafür gemacht, ein Leben lang an der Wand zu verbringen.
     Die Route ist schwerer als jede, die ich zuvor kletterte. Ich kämpfe mich hoch, Schritt für Schritt. Meine Arme brennen bereits, doch ich gönne ihnen keine Pause. Immer höher, immer weiter. Plötzlich stecke ich fest. Der nächste Stein ist so hoch, dass ich ihn nicht greifen kann. Auch kein Tritt ist in Sichtweite, es sei denn, ich kann einen Spagat vollführen. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, recke mich so weit wie möglich nach oben. Keine Chance. Mir fehlen wenige Millimeter. Ich schüttele meine gepeinigten Glieder aus und hole tief Luft. Sollte doch gelacht sein, wenn ich das magische Märchen nicht bezwungen bekomme.
     Wieder recke ich mich nach oben, berühre den Stein mit meinen Fingerspitzen, doch in dem Moment rutsche ich mit dem Fuß ab und stürze in die Tiefe.
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