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Fred Abel 4 - Zerrissen
Verfasser: Michael Tsokos (15) und Wolf-Ulrich Schüler (4)
Verlag: Knaur (1516)
VÖ: 28. September 2020
Genre: Thriller (6662)
Seiten: 400
Themen: Clans (434), Drogen (509), Ermittler (419), Leichen (2089), Misshandlung (50), Prozess (113), Rechtsmedizin (31)
Reihe: Fred Abel (4)
Charts: Einstieg am 9. Oktober 2020
Höchste Platzierung (4) am 13. Oktober 2020
Auch heute noch vertreten
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Fred Abel 4 - Zerrissen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (5)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. Oktober 2020 um 19:27 Uhr (Schulnote 1):
» Das ist der vierte Teil aus der Reihe um den Rechtsmediziner Dr. Fred Abel. Ich habe die vorherigen Teile leider nicht gelesen, konnte aber der Handlung dieses in sich abgeschlossenen Falls gut folgen. Die bereits bekannten Protagonisten werden kurz vorgestellt, so dass ich sie gut einordnen konnte.

In diesem Teil ermittelt Dr. Abel eigentlich gleich in zwei Fällen.
Er wurde als Gutachter beauftragt, die Verletzungen eines kleinen Mädchens zu beurteilen und kommt zu dem Ergebnis, dass hier Kindesmisshandlung vorliegt. Sein Gutachten wird auch vor Gericht beigezogen und das führt zu Verstimmungen zwischen ihm und seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao, denn das kleine Mädchen ist die Nichte von Sabine.
Außerdem bittet sein alter Freund, der Privatermittler Lars Moewig, um Hilfe, denn in dessen Kickboxclub wurde ein Mann brutal ermordet und in einen Boxsack eingenäht. Die Spuren im Rahmen der Ermittlungen führen in die Welt der Drogen und zu einem libanesischen Clan, der weder Zeugen noch Konkurrenten oder Mitwisser duldet.
Schon bald greift die Gefahr auch in Abels Umfeld ein …

Dies war mein erster True-Crime-Thriller von Michael Tsokos, denn bisher hatte ich „nur“ Sachbücher von ihm gelesen.
Sein lebendiger, mitreißender Schreibstil, den ich aus den Sachbüchern bereits kannte, hat mich auch hier begeistert.
In über 100, meist recht kurzen Kapiteln, erzählt Tsokos hier eine wirklich rasante Geschichte, die mich ganz schnell in ihren Bann gezogen hat.
In seinem Nachwort erläutert er dann auch genauer, welche Tatsachen und Ereignisse aus Kriminalfällen stammen, an deren Aufklärung er im realen Leben als Rechtsmediziner beteiligt war.
Das macht die ganze Handlung sehr real, greifbar und authentisch.

Begeistert hat mich, dass die Ermittlungen hier hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Rechtsmedizin beleuchtet werden und weniger aus der Sicht der Kriminalpolizei mit endlosen Vernehmungen usw.
Das macht deutlich, welch großen Anteil die Rechtsmedizin und die Fakten die sie feststellen kann, an der Aufklärung von Verbrechen haben und welche Beweise sie liefert. Ich fand diese Fülle an Informationen, die man dadurch erhält, hochinteressant.

Erschreckend fand ich die realistische Schilderung des Clanlebens in Berlin und welches Ausmaß diese Kriminalität mittlerweile hat. Dieses Handeln dieser Großfamilien und ihre Skrupellosigkeit sind eine große Gefahr für den Rechtsstaat.

Durch die kurzen Kapitel, die oft mit kleinen Cliffhangern enden, und die häufigen Perspektivwechsel von einem Protagonisten zum anderen wird ein unglaubliches Tempo und Hochspannung erzeugt. Ich bin fast atemlos durch die Seiten geflogen und habe gebannt verfolgt, wie sich nach und nach immer mehr Puzzleteilchen ergeben und das ganze Ausmaß der Geschichte zeigen.
Dr. Abel als Hauptprotagonist ist eine sehr gelungene Figur, dem der Autor durch seine eigene Berufserfahrung sehr viel Authentizität verleiht. Er arbeitet akribisch und findet keine Ruhe, bis er Ergebnisse vorliegen hat. Auch über sein Privatleben erfährt der Leser so einiges, besonders als seine Partnerin durch die Ermittlungen in Gefahr gerät.

„Zerrissen“ hat mich durch seinen gut konstruierten Plot, die temporeiche Erzählweise und einen glaubwürdigen, sympathischen Protagonisten überzeugt.
Das Buch ist ein Pageturner mit True Crime vom Feinsten!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  14      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 12. Oktober 2020 um 7:54 Uhr (Schulnote 1):
» „Zerrissen“ von Michael Tsokos habe ich als Taschenbuch mit 400 Seiten gelesen. Diese sind in 119 Kapitel eingeteilt, die mit Ort, Datum und Zeit überschreiben sind.

Schon der Beginn des Buches war grausam, gruselig und traurig. In einem Boxsack wird, ausgerechnet von Abel’s altem Freund Moewig, eine Leiche gefunden. In der Pathologie des Klinikums wacht eine Tote auf und Dr. Heumann, der den Tod festgestellt hat, hat nun ein Verfahren am Hals. Weiter werden zwei Brandleichen gefunden und zwei Mumien in einem Hindutempel. Dann gibt es noch den Fall des misshandelten kleinen Mädchens, welches die Nichte von Abel’s Kollegin Sabine Yao ist und die nicht glauben kann, dass ihre Schwester daran schuld sein soll.
Danach fokussiert sich die Geschichte auf das Kleinkind und den Toten im Sandsack, dessen Vater Moewig von früher kennt. Er will der Sache auf den Grund gehen und bekommt es sehr schnell mit dem libanesischen Drogen-Clan zu tun. Nun wird es für einige Personen lebensgefährlich.

Auch dieses Buch ist wieder hochspannend. Die Kapitel sind meistens recht kurz und enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen muss. Man bekommt einige Einblicke in die harte und stressige Arbeit der Notärzte und des Nachtdienstes in der Rettungsstelle. Aber nicht jedes Leben kann gerettet werden, obwohl die Ärzte am Limit arbeiten.
Die Banden-Kriminalität und die Macht, die diese Leute haben, ist beängstigend. Dabei wird auch keine Rücksicht auf Kinder genommen.
Sehr interessant fand ich die Arbeit der Rechtsmedizin und auch die fachlichen Bewertungen der Fälle.
Der Schreibstil war wie immer sehr gut und flüssig, die Spannung baute sich von der ersten bis zur letzten Seiter immer weiter auf. Die Hauptcharaktere kennt man ja schon aus den Vorgängerbüchern. Abel ist ein sehr kompetenter Arzt und für seine Arbeit bereit, auch mal die Regeln zu dehnen. Was sein Privatleben betrifft, ist er eher etwas unsensibel. Darunter hat seine Lebensgefährtin schon etwas zu leiden, finde ich.

Insgesamt war es, wie schon zu Beginn gesagt, eine sehr traurige und grausame Geschichte, die mich sehr bewegt hat.«
  17      0        – geschrieben von Anett Heincke
Kommentar vom 7. Oktober 2020 um 8:43 Uhr:
» Das Cover ist typisch Tsokos. Einfach unverkennbar.

Inhalt:
Dr. Fred Abel muss vor Gericht in einem besonders schweren Fall von Misshandlung aussagen. Bei dem Opfer, einem kleinen Mädchen, handelt es sich ausgerechnet um die Nichte seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao. Das Verhältnis zwischen den beiden Rechtsmedizinern ist dadurch äußerst angespannt.
Währenddessen findet Privatermittler Lars Moewig, Fred Abels alter Freund, in seinem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Lars muss wissen, wer in seinem Club Männer in Sandsäcke einnäht und bittet Abel um Hilfe. Schon bald führen ihre Nachforschungen sie in die Welt der libanesischen Drogen-Clans. Eine Schattenwelt, in der es weder Gefangene noch Zeugen geben darf, seien sie auch noch so jung und unschuldig …

Meine Meinung:
Wieder mal ein mega spannender Thriller aus der Feder von Michael Tsokos. Die Spannung ist ab der ersten Seite vorhanden und steigert sich bis zum Ende immer mehr.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, interessant und spannend. Der Lesefluß wird durch die relativ kurzen Kapitel und ständigen Perspektivwechsel noch erhöht.
Ganz besonders erwähnenswert ist, das der Autor wie bereits bei den Vorgängern sehr detailliert und realistisch die einzelnen Handlungen beschreibt. Hier kommt ihm natürlich sein eigentlicher Beruf zu Gute.
Die Hauptprotagonisten, allem voran Fred Abel sind sehr sympathisch und sehr gut beschrieben. Man muß ihn einfach mögen.
Besonders gelungen finde ich, das man auch hier am Ende wieder erfährt, welche realen Fälle Michael Tsokos diesem Buch zugrunde gelegt hat. Das gibt dem Buch noch den gewissen Kick.
Ich hoffe auf noch weitere Fälle mit Fred Abel.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Allerdings nichts für schwache Nerven.«
  15      0        – geschrieben von dartmaus
Kommentar vom 6. Oktober 2020 um 7:42 Uhr (Schulnote 2):
» True Crime
Der vierte Band der Fred-Abel-Reihe beginnt mit einem spannenden Prolog und anschließend wird Fred Abel zu einem Fall von Kindesmisshandlung hinzugezogen. Im weiteren Verlauf eröffnen sich neben dem Rechtsmedizininstitut weitere Schauplätze mit Toten und den dazugehörigen Ermittlungen.
Das Buch ist eine Mischung aus True Crime und Fiktion. Der Alltag der Rechtsmedizin wird relativ detailliert und authentisch beschrieben. Aufgrund der verschiedenen Handlungsstränge und Wendungen bleibt der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten und dann endet das Buch mit einem gemeinen Cliffhanger, der Fred Abels Privatleben betrifft. Die Protagonisten sind dynamisch, schlüssig und sympathisch gezeichnet. Der angenehme Schreibstil liest sich flüssig und mitreißend, ebenso tragen die kurzen Kapitel dazu bei. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven der Protagonisten erzählt. Lesenswert finde ich auch das Nachwort, worin der Autor beschreibt welche Ereignisse er als Vorlage zu diesem Buch genommen hat. Dem Autor ist es gelungen, die Parallelgesellschaften authentisch in die Handlung zu integrieren.«
  9      0        – geschrieben von isa21
Kommentar vom 5. Oktober 2020 um 20:18 Uhr (Schulnote 1):
» EIN WEITERES THRILLER-HIGHLIGHT FÜR MICH
„Zerrissen“ ist bereits der vierte Band aus der Reihe um den Rechtsmediziner Dr. Fred Abel von der rechtsmedizinischen Abteilung der BKA-Einheit „Extremdelikte".
Kurz zum Inhalt:
Bereits im Prolog wurde ich mit einer ziemlich brutalen Tat konfrontiert, die im gesamten Thriller noch eine wesentliche Rolle spielen wird.
Weiterhin ist Dr. Fred Abels fachliches Urteil gefragt bei einer schweren Verletzung eines kleinen Mädchens. Er kommt zu der Erkenntnis, dass diese von einer gewalttätigen Misshandlung herrührt und sagt vor Gericht aus. Er versäumt leider vorher mit seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao zu sprechen, denn es handelt sich bei dem Opfer um ihre Nichte. Das trübt ihr Arbeits- und persönliches Verhältnis erheblich.
Inzwischen findet Abels alter Freund Lars Moewig in seinem Kickboxclub zufällig eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Sie wurde darin eingenäht! Lars ist Privatermittler und bittet Abel um Hilfe. Ihre Ermittlungen führen sie recht bald zu dem libanesischen Saad-Clan, der mit Drogen im großen Stil handelt und keinerlei Skrupel kennt. Das bekommen nicht nur Lars und Fred zu spüren...

Meine Meinung:
Die 400 Seiten dieses True-Crime-Thriller lasen sich weg wie nichts. „Schuld“ daran sind neben der vielfältigen Handlung die kurzen 119 Kapitel. Dazu noch die ständig wechselnden Schauplätze in und um Berlin, die mich zwangen, meine Neugier zu befriedigen. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. „Zerrissen" ist äußerst spannend und unterhaltend und war mein erstes Leseerlebnis der Reihe.

Es ist unglaublich, wie sich der Fall des kleinen Mädchens entwickelt. Es sieht zunächst danach aus, als hätte die Mutter sich schuldig gemacht. Ganz geschickt verbindet der Autor Michael Tsokos (in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Wolf-Ulrich Schüler) mehrere Sachverhalte und Taten miteinander und stellt damit logische Zusammenhänge her. Es entwickelt sich eine Brisanz in den verschiedenen Handlungsebenen, eine unglaubliche Dynamik bei den Szenenwechseln, die seinesgleichen in dem Genre sucht. Bei mir stellte sich immer wieder Nervenkitzel, Spannung, Entsetzen, Fassunglosigkeit sowie Abscheu ein, abwechselnd oder manchmal gleichzeitig. Mich beunruhigte sehr, dass in Berlin so lange schon diese kriminellen Parallelgesellschaften in Gestalt der libanesischen Familien-Clans existieren. Sie handeln gesetz- und rechtswidrig, indem sie mit Drogen, Prostitution, Geldwäsche ihr Geld verdienen und agieren mit einer abgrundtiefen Menschenverachtung und beispielloser Gewalt. Damit scheinen sie oft auch noch durchzukommen, führen Justiz und Polizei regelrecht vor. Unglaublich! Wie ist das möglich?
Tsokos schreibt sehr anschaulich und realistisch. Auch die alltäglichen Fälle über die er hier ebenfalls berichtet, zeigen noch Brisanz. Sein Protagonist Fred Abel ist ein sehr authentischer, sympathischer Charakter und hat vermutlich eine ganze Menge mit dem Autoren gemeinsam. Ich freue mich auf weitere Fälle, sowohl mit Fred Abel als auch mit Paul Herzfeld.

Fazit:
Die drei vorherigen Bände kenne ich noch nicht, aber es war zum Verständnis auch nicht zwingend notwendig. Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnis lesen. Ich werde mir jedoch die Bestseller-Trilogie "Zerschunden", "Zersetzt" und "Zerbrochen" demnächst besorgen, weil mir die Art und Weise der Darstellung rechtsmedizinischer Fälle zusagt.
"Zerrissen" war ein weiteres Thriller - Highlight für mich!

Michael Tsokos als Profi der Rechtsmedizin und als Autor bekommt von mir die Höchstbewertung und ich empfehle dieses Buch sehr gern!«
  22      0        – geschrieben von hennie
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